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Münster testet Vereinsbetrieb in Hallenbädern

Stadt wagt Test: Vereine sollen Verantwortung in Hallenbädern übernehmen - Hohe Kosten werden für Sanierungen erwartet: Allein für das Ostbad 20 Millionen Euro Personalmangel, hohe Betriebskosten und ein erheblicher Sanierungsbedarf belasten den Betrieb der zehn städtischen Schwimmbäder in Münster. Wie aus einem Bericht der Verwaltung hervorgeht, werden allein für die Sanierung des Ostbads mindestens 20 Millionen Euro benötigt. Um trotz begrenzter finanzieller Mittel ein gutes Angebot aufrechtzuerhalten, will die Stadt Abläufe und Zuständigkeiten besser koordinieren und erprobt, ob Vereine den Betrieb einzelner Hallenbäder während ihrer Schwimmzeiten übernehmen können. Das teilt die Stadt mit. Die Stadt betreibt sieben Hallen- und drei Freibäder, zudem zahlt sie Zuschüsse für den Betrieb des Freibads Sudmühle und des Bürgerbads Handorf. Obwohl die Zahl der Bäder in den vergangenen Jahren gestiegen ist, wurde das Betriebsbudget nicht entsprechend erhöht. In den vergangenen beiden Jahren lagen die jährlichen Betriebskosten für die Stadt für alle zwölf Bäder in Münster bei jeweils rund 11,75 Millionen Euro. Davon entfielen knapp 5,4 Millionen Euro auf Personalkosten. Dem stehen Einnahmen von durchschnittlich 1,45 Millionen Euro pro Jahr gegenüber. Angesichts der angespannten Haushaltslage muss die Stadt auf Grundlage belastbarer Kriterien noch stärker priorisieren, welche Maßnahmen Vorrang haben und welche zurückgestellt werden müssen. „Deshalb müssen wir uns darauf konzentrieren, bestehende Mängel zu beseitigen, den sicheren Betrieb zu gewährleisten und die Bäder mit den vorhandenen Ressourcen langfristig verlässlich zu organisieren“, sagt Kerstin Dewaldt, Leiterin des Sportamtes. Testphase während Vereinsschwimmzeiten Nach den Herbstferien übernehmen Vereine während ihrer Schwimmzeiten testweise den Betrieb in den Hallenbädern Wolbeck und Süd. Mitarbeitende des Sportamtes begleiten die bis Jahresende laufende Pilotphase. Die Erprobung stellt die Vereine vor besondere Anforderungen: In einigen Bädern ist die Technik veraltet, zugleich müssen hohe Sicherheitsanforderungen erfüllt werden. „Der Testlauf soll zeigen, welche Anforderungen und Risiken mit dem Betrieb durch Vereine verbunden sind und wie sie sich verlässlich bewältigen lassen“, sagt Dewaldt. Das Schulschwimmen und der öffentliche Badebetrieb sind davon nicht betroffen. Die Zusammenarbeit soll den Personalaufwand der Stadt für das Vereinsschwimmen verringern und zusätzliche Schwimmzeiten für Vereine und – mit den freigewordenen Kapazitäten – für die Öffentlichkeit schaffen. Außerdem will die Verwaltung Abläufe und Zuständigkeiten effizienter regeln sowie die Kosten und Einnahmen der einzelnen Standorte besser vergleichbar machen. Viele Bäder sind mehr als 50 Jahre alt Neben den Herausforderungen im laufenden Betrieb müssen zahlreiche städtische Bäder umfassend saniert werden. Mit Ausnahme des 2024 neu errichteten Südbads und des Hallenbads in Kinderhaus (Baujahr 1983) sind die städtischen Bäder in Münster mehr als 50 Jahre alt. Viele Gebäude und technische Anlagen sind so alt, dass sie erneuert werden müssen. Zugleich sind Investitionen in eine technische Ertüchtigung oftmals ausgeblieben, sodass etwa Wasseraufbereitung, Lüftung, Energie und Gebäudeautomation regelmäßig nicht auf einem modernen Stand sind. In diesem Jahr führten größere Defekte zu Einschränkungen. Das Hallenbad Ost und das Freibad Coburg mussten zeitweise außerplanmäßig schließen. In den Bädern Mitte, Kinderhaus und Hiltrup dauerten die Revisionsarbeiten länger als üblich, weil dringende Maßnahmen notwendig waren. Die Stadt prognostiziert in ihrem Bericht, dass sich der Betrieb der meisten städtischen Bäder mit Instandhaltungs- und Sanierungsmaßnahmen noch rund fünf bis zehn Jahre aufrechterhalten lassen dürfte, bevor erhebliche Investitionen erforderlich werden. Ausnahmen bilden die Hallenbäder Ost und Hiltrup, bei denen bereits jetzt ein besonders hoher Sanierungsbedarf besteht. Ostbad-Sanierung kostet mindestens 20 Millionen Euro Für das Ostbad belaufen sich die bislang ermittelten Kosten für eine Sanierung auf rund 20 Millionen Euro. Die erfassten Sanierungskosten konzentrieren sich angesichts der angespannten Haushaltslage auf Maßnahmen zum Erhalt des bestehenden Badeangebots. Weitergehende Investitionen, insbesondere in den Sauna- und Solebereich, können unter den derzeitigen finanziellen Rahmenbedingungen nicht betrachtet werden. Im Hallenbad Hiltrup ist die gesamte Badewasser-, Steuer- und Schalttechnik veraltet, auch Filter müssen mittelfristig ausgetauscht werden. Für die technische und energetische Sanierung wurde das Bad vom Bund für eine Förderung in Höhe von 1,2 Millionen Euro ausgewählt. Ursprünglich hatte die Stadt eine Fördersumme von 3,15 Millionen Euro beantragt. Derzeit wird geprüft, welche Gesamtinvestition für die Sanierung erforderlich ist, um sie unter Einhaltung der Förderbedingungen umzusetzen. Im kommenden Jahr bewertet die Verwaltung den Zustand aller Bäder, ihre Perspektiven und die finanziellen Rahmenbedingungen. Auf dieser Grundlage will sie dem Rat voraussichtlich noch im ersten Quartal 2027 priorisierte Maßnahmen für die einzelnen Bäderstandorte vorschlagen. Bild: In den Hallenbädern Wolbeck und Süd übernehmen Vereine nach den Herbstferien während ihrer Schwimmzeiten testweise den Betrieb. Foto: Stadt Münster / Michael Lyra.
MVZ, 2. Nov. 2026, 23:56 Uhr

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FastFirst., 2. Nov. 2026, 20:46 Uhr

🎶 Musikgenuss pur in Ahaus! 🎶

Freut euch auf einen besonderen Konzertabend mit dem Musikverein Wessum e.V.! Am Sonntag, den 08. November, lädt das Orchester zu seinem traditionellen Jahreskonzert in die Stadthalle im Kulturquadrat Ahaus ein. Lasst euch von mitreißenden Melodien, beeindruckenden Klangwelten und einem abwechslungsreichen Programm begeistern. Ob Musikliebhaber oder einfach auf der Suche nach einem stimmungsvollen Sonntagabend – hier kommt jeder auf seine Kosten. 📅 Sonntag, 08. November 🕔 Konzertbeginn: 17:00 Uhr 🚪 Einlass ins Foyer: 16:00 Uhr 📍 Stadthalle im Kulturquadrat Ahaus 👉️Tickets bekommt ihr auf www.ahaus.de und in der AHAUS SuperApp Genießt einen musikalischen Abend voller Emotionen und erlebt die Leidenschaft des Musikverein Wessum live auf der Bühne. 🎺🎷🎵 Weitere Infos auf www.ahaus.de und in der AHAUS SuperApp
Ahaus.de, 2. Nov. 2026, 20:15 Uhr

+++ Samstag Heimspiel Duisburg +++

Am Samstag um 16:30 Uhr sind die Zebras zu Gast! Hoffentlich gibt es mal 2 gute Halbzeiten zu sehen, sonst nähern wir uns langsam dem taktischen Niveau von Hundefussball. Das Klubheim öffnet um 14:00 Uhr, der Bus zum Stadion geht um 15:00 Uhr ab. Nach dem Spiel geht es um 19:00 Uhr von der Bushaltestelle Siemensstraße (Media Markt) wieder zurück. Preise für den Bus: Mitglieder 8€, Nichtmitglieder 10€, Kinder und Jugendliche bis 14 Jahren 4€. Anmeldungen per SMS/Whatsapp bitte ans Gertiefon unter +49 1575 467 1131 ALLE ZUSAMMEN FÜR PREUSSEN MÜNSTER!
Gertie's Adler, 2. Nov. 2026, 18:43 Uhr

Vorlesenachmittag in der Stadtbibliothek Ahaus

„Lesen und Erzählen“ am 11.November in der Stadtbibliothek Im Rahmen der Reihe „Lesen und Erzählen“ lädt die Agentur Handfest zusammen mit der Stadtbibliothek Ahaus am Mittwoch, den 11. November zu einem Vorlesenachmittag ein. Die Ehrenamtliche Kornelia Hartmann begleitet die Veranstaltung, im Anschluss wird es Austausch und Möglichkeit zum Gespräch geben. Die kostenlose Veranstaltung findet von 15:00 bis 16:30 Uhr in der Stadtbibliothek Ahaus statt. Anmeldungen sind nicht erforderlich. Wann? 11. November von 15:00 – 16:30 Uhr Wo? Stadtbibliothek Ahaus, Wüllener Straße 18 Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Zur Reihe „Lesen und Erzählen“ Die Vorlesepat*innen der Freiwilligenagentur Handfest lesen in der Stadtbibliothek Ahaus aus selbstgewählten Texten. Dabei kommen sie mit den Zuhörenden ins Gespräch. Die Interessensgruppe „Lesen und Erzählen“ ist ein Angebot des Treffs 55+.
Der Ahauser, 2. Nov. 2026, 16:35 Uhr

Harfenklänge im Rittersaal von Schloss Raesfeld

Klassische Musik vom Barock bis zur Gegenwart erwartet Musikbegeisterte im Schloss Raesfeld: Die Harfenistin Amerie Schlösser ist am Sonntag, 15. November 2026, um 17 Uhr im Rittersaal des Wasserschlosses zu Gast. Im Rahmen der landesweiten Konzertreihe „Best of NRW“ präsentiert sie ein abwechslungsreiches Programm mit Werken von Elias Parish Alvars, Carl Philipp Emanuel Bach, Heinz Holliger, Paul Hindemith, Henriette Renié und Guillaume Connesson. Amerie Schlösser wurde 2006 in Wuppertal geboren und begann im Alter von sechs Jahren mit dem Harfenspiel. Bereits mit neun Jahren wurde sie Jungstudentin an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Später wechselte sie an die Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf. Derzeit studiert sie im Rahmen eines Erasmus-Stipendiums am Koninklijk Conservatorium in Den Haag. In ihrer musikalischen Ausbildung erhielt sie unter anderem Impulse von Letizia Belmondo, Marcella Carboni und Magdalena Hoffmann. Bei nationalen und internationalen Wettbewerben wurde sie mit zahlreichen Preisen sowie Sonder- und Publikumspreisen ausgezeichnet. Zudem erhielt sie Förderungen von verschiedenen Stiftungen, darunter der Deutschen Stiftung Musikleben und der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung. Neben ihrer solistischen Tätigkeit verfügt Schlösser über vielfältige Orchestererfahrungen. Sie spielte unter anderem im Bundesjugendorchester und half im Youth Symphony Orchestra of Ukraine aus. Darüber hinaus sammelte sie umfangreiche Erfahrungen im Opernbereich und widmet sich der Neuen Musik, etwa mit dem notabu ensemble und im Projekt „Studio Musikfabrik“. Anfang 2027 wird sie ihre Bachelorprüfung ablegen und anschließend ein Masterstudium aufnehmen. Der Eintritt beträgt für Nicht-Mitglieder des Kulturkreises Schloss Raesfeld e. V. 23 Euro pro Person. Schülerinnen und Schüler sowie Studierende bis 27 Jahre haben freien Eintritt. Karten können online unter www.kulturkreis-schloss-raesfeld.de/#tickets erworben werden oder direkt an der Konzertkasse ab 16 Uhr. Infos zur Reihe gibt es unter Tel. 02861/8040137. Gefördert wird das Programm durch den Kreis Borken und die Gemeinde Raesfeld.
Der Ahauser, 2. Nov. 2026, 16:30 Uhr

Einbruch in Büroräume

Tatort: Ahaus, Benzstraße Tatzeit: 01.11.2026, 02.55 Uhr In die Büroräume einer Firma eingedrungen sind bislang unbekannte Täter an der Benzstraße. Am Sonntagmorgen gegen 02.55 Uhr drangen die drei Einbrecher gewaltsam über ein Fenster in das Büroinnere ein. Die Beute der Täter stand zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch nicht abschließend fest. Die Unbekannten waren zum Tatzeitpunkt alle dunkel gekleidet und vermummt. Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise erbittet das Kriminalkommissariat in Ahaus unter Tel. (02561) 9260.
Der Ahauser, 2. Nov. 2026, 16:03 Uhr

Midlife-Crisis mit Lachgarantie auf der Bühne

Midlife-Crisis auf zwei Rädern: „Es ist nur eine Phase, Hase“ Ein Rennrad, ein Fitnessraum und eine handfeste Lebenskrise: Wenn das die Bilanz zum 50. Geburtstag ist, könnte die Alterspubertät zugeschlagen haben. Genau darum geht es in der Komödie „Es ist nur eine Phase, Hase“, die am Montag, 23. November 2026, um 20 Uhr in der Stadthalle im Kulturquadrat Ahaus zu sehen ist. Die Bühnenfassung des gleichnamigen Buches von Maxim Leo und Jochen Gutsch nimmt die kleinen und großen Verwerfungen der Lebensmitte mit Humor aufs Korn. Mischa und Christiane sind glücklich verheiratet, ihr Sohn studiert erfolgreich Medizin. Doch dann bietet Mischas Chef ihm zum 50. Geburtstag nicht nur Altersteilzeit, sondern sogar die sofortige Kündigung bei voller Rente an. Mischa fühlt sich auf einmal sehr alt, und Christiane erkennt ihren Mann kaum wieder. Als die besten Freunde zur Geburtstagsfeier eintreffen, gerät der Abend endgültig aus dem Ruder. Die vertraute Ordnung weicht neuen Ideen und ungewohnten Entscheidungen – und am Ende bleibt keiner der Beteiligten ganz unverändert. Unter der Regie von Ute Willing stehen Götz Otto, Katja Studt, Thorsten Nindel, Nicola Ransom und Louis Held auf der Bühne. Die Produktion der Komödie Bühnen GmbH aus Berlin zeigt mit viel Komik, wie die Suche nach einem neuen Lebensgefühl ungeahnte Wendungen nehmen kann. Eine Veranstaltung der Stadt Ahaus. Tickets ab 19,- € (Erm. verfügbar) erhältlich unter www.reservix.de, bei Ahaus Marketing & Touristik sowie an der Abendkasse vor Ort. Es gilt ab 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn das Angebot „KulTi Ahaus“: www.ahaus.de/kultur
Der Ahauser, 2. Nov. 2026, 15:50 Uhr

Digitale Unabhängigkeit leicht gemacht

Passwörter, Datencloud und Bezahlmöglichkeiten – DI DAY informiert Am Sonntag, 8.11.2026 findet von 14 – 16 Uhr ein Termin der Initiative „Digital Independence Day DI.DAY“ im Ahauser VHS-Haus Vagedesstraße 2, statt. An jedem ersten Sonntag im Monat wird dazu aufgerufen, sich ein freies digitales Leben mit demokratiefreundlichen digitalen Alternativen "zurückzuholen". Dazu gibt es sogenannte "Wechselrezepte": Datenschutzfreundliche Alternativen für den digitalen Alltag. Doch wie geht das, digital unabhängiger zu werden? Schritt für Schritt können digitale Alltagsangebote umgestellt werden: Sei es bei der Internetbrowser-Wahl, dem genutzten E-Mail-Programm, der Datencloud oder dem Computer-Betriebssystem. Das Angebot der VHS wird in Zusammenarbeit mit dem Repair Café Ahaus organisiert. Innerhalb des Repair Cafés gibt es bereits viel Erfahrung mit der Umstellung des Computer-Betriebssystem von Windows auf Linux. Daran schließen sich andere digitale Themen und Hilfen an, die an diesem Nachmittag vorgestellt werden. Schwerpunkte am 8. November werden folgende Themen sein: Überblick Digitale Unabhängigkeit / Passwörter / Datencloud / Bezahlmöglichkeiten. Wer neugierig ist, wie ein privater digitaler Umstieg erfolgen kann, ist herzlich eingeladen, bei Kaffee und Keks in die VHS zu kommen. Das Angebot ist entgeltfrei. Weitere Informationen unter www.vhs-aktuellesforum.de
Der Ahauser, 2. Nov. 2026, 13:25 Uhr

Münster: Protest gegen illegalen Radweg im Südviertel

Denkmalschutz für 29 Jahre illegalen Radweg? Fahrrad-Aktivisten kennzeichnen Radweg im Südviertel - "Verkehrspolitisches Armutszeugnis" Mit einer Aktion hat die Interessengemeinschaft IG Fahrradstadt Münster im Südviertel auf das jahrzehntelange Aussitzen der Verkehrswende aufmerksam gemacht. Aktivist*innen statteten das Schild des benutzungspflichtigen Radwegs an der Hammer Straße sowie an weiteren Punkten im Quartier mit 3D-gedruckten "Denkmal?"-Plaketten aus. Ein am Wochenende veröffentlichtes Video auf YouTube und den Social-Media-Kanälen der Initiative dokumentiert die Aktion. Das teilt die IG Fahrradstadt mit. Der Hintergrund der Aktion ist juristischer wie verkehrssicherheitstechnischer Natur: Seit der Reform der Straßenverkehrsordnung (StVO) im Jahr 1997 – mithin seit 29 Jahren – sind pauschale Benutzungspflichten für Radwege ohne nachgewiesene besondere Gefahrenlage rechtswidrig. An der Hammer Straße wird der schmale, unzureichende Radweg dennoch weiterhin als benutzungspflichtig ausgewiesen, obwohl die Strecke regelmäßig Spitzenplätze in den Unfallstatistiken belegt. Die Schmalspur-Maßnahmen der Stadt – eine Beschränkung auf nächtliches Tempo 30 – bezeichnet die IG als "halbherzige Alibi-Lösung". Musterbuch verfehlter Verkehrsplanung Die Hammer Straße steht dabei nicht isoliert da, sondern reiht sich in ein ganzes Netz verkehrspolitischer Problemzonen im Südviertel ein: Geiststraße: Eine Herabsetzung der Höchstgeschwindigkeit auf Tempo 30 musste von Bürger*innen erst gerichtlich erstritten werden. Auch an der Geiststraße sind die Radwege schmal, kaputt und dennoch benutzungspflichtig. Geistmarkt & Moltkestraße: Überdimensionierte Kreuzungsbereiche und Asphaltebenen dominieren das Straßenbild anstelle von Aufenthaltsqualität. Ludgerikreisel: Das Nadelöhr fordert Radfahrenden und Fußgänger*innen täglich Höchstkonzentration ab. "Wer verfehlte Autopolitik über fast drei Jahrzehnte so konsequent konserviert, hat sich redlich ein Denkmal verdient", erklärt Joachim Bick, Disruptionsbeauftragter der IG Fahrradstadt Münster ironisch. "Wir sind das ja gewohnt, unsere Energie dort zu verschwenden, wo es politischen Gestaltungsspielraum gibt, die Politik aber nicht von alleine gute Lösungen anstößt - wie zum Beispiel beim Bürgerbegehren Kreisel statt Ampel in Gievenbeck. Hier jedoch haben wir ein ganz anderes Level von Absurdität: Es gibt keinen Gestaltungsspielraum, die Situation ist schlicht rechtswidrig. Die Radwegenutzungspflicht darf hier nicht angewiesen werden. Es macht auch keinen Sinn, dass Parteien darüber entscheiden, mit welchen Prioritäten ein rechtswidriger Zustand aufgehoben wird. Münster schmückt sich gerne mit dem Titel 'Fahrradstadt', liefert im Südviertel aber seit 1997 ein verkehrspolitisches Armutszeugnis ab. Wir wollen keine Denkmäler für den Stillstand, sondern eine Infrastruktur, die Menschen schützt und Raum für die Lebensqualität im Quartier schafft." Aufhebung der Benutzungspflicht könnte Verkehrssituation sofort entspannen Die Aufhebung der Radwegebenutzungspflicht könnte die Situation auf den Rad- und Fußwegen der Hammer Straße zwischen Ludgerikreisel und Geistmarkt sowie auf der Geiststraße sofort entspannen. Überholvorgänge zwischen Zweirädern sind auf den schmalen Radwegen eigentlich nicht sicher möglich - so entsteht Stress zwischen Radfahrenden, der sich auch auf den Fuß- und öffentlichen Verkehr auswirkt. Mit dieser dringend notwendigen Sofortmaßnahme entsteht die Wahlfreiheit, die schon im letzten Jahrtausend eigentlich zum Standard werden sollte: schnelle Radfahrende können die Fahrbahn nutzen, aber wer dies nicht möchte bleibt einfach weiter auf dem Radweg. Keine Ausreden - Umsetzung zeitnah möglich und nötig Die IG Fahrradstadt lässt Scheinargumente, die die Umsetzung verzögern würden, nicht gelten: In der Vergangenheit hatte die Stadt immer wieder behauptet, dass Räumzeiten an Ampelanlagen und das Einfädeln auf die Fahrbahn gründlich vorbereitet werden müssten. Tatsächlich ist dann an der Straßen, wo bisher die Radwegebenutzungspflicht aufgehoben wurde, viel Zeit vergangen aber wenig passiert. Warum auch? Denn Radfahrende haben schon heute oft das Recht, trotz Benutzungspflicht auf der Fahrbahn zu fahren - zum Beispiel, wenn der benutzungspflichtige Radweg nicht benutzbar ist, weil er nicht von Glas, Laub oder Schnee geräumt wurde, oder wenn sie direkt abbiegen wollen und dafür auf die Fahrbahn wechseln. Aktion im Video dokumentiert Die Aktion des Anbringens der Plaketten sowie eine prägnante Bestandsaufnahme der Mängel im Südviertel wurden auf Video festgehalten. Das Video ist ab sofort auf dem YouTube-Kanal der IG Fahrradstadt Münster sowie auf der Website der Initiative abrufbar. Die IG Fahrradstadt Münster fordert die Stadtverwaltung auf, rechtswidrige Benutzungspflichten umgehend aufzuheben, geschützte Radinfrastrukturen einzurichten und die in Verkehrswende Jetzt! formulierten Maßnahmen für das Südviertel zügig umzusetzen. Über die IG Fahrradstadt Münster: Die Interessengemeinschaft Fahrradstadt Münster (www.fahrradstadt.ms) setzt sich ehrenamtlich und unabhängig für eine sichere, moderne und gerechte Verkehrsinfrastruktur in Münster ein. Foto: IG Fahrradstadt Video zur Aktion: https://youtu.be/QOP0_5t0TCshttps://www.youtube.com/@fahrradstadt_ms
MVZ, 2. Nov. 2026, 10:35 Uhr

Wusstest du ...

dass wir direkt vor der Haustür ein echtes Naturparadies ohne Grenzen haben? 🌿 Das Moor bei Alstätte und Graes geht nahtlos in die Niederlande über. Und das hier macht die Ecke so besonders: Natur ohne Grenze: Fließender Übergang vom Venn direkt in die niederländische Heide. Seltene Tiere & Pflanzen: Hier wohnen Kraniche, bunte Vögel und besondere Moor-Pflanzen. Schöne Landschaft: Alte Wacholderbäume, kleine Teiche und tolle Holzstege. Super für Ausflüge: Perfekt zum Spazieren, Wandern und Radfahren. 👉 Bist du schon mal grenzenlos durchs Moor spaziert? Schreib uns deinen Lieblingsweg in die Kommentare! 🥾🚲
Der Ahauser, 2. Nov. 2026, 08:30 Uhr

Guten Morgen ☕️😃!

Am Freitag Abend trafen sich 15 Landfrauen im Eper Wirtshaus zu einem gemeinsamen Spieleabend 🎲.

Bei Lieblingsspielen wurde fleißig geknobelt, gelacht, gewonnen und auch die eine oder andere Niederlage mit Humor genommen. 

Zum Abschluss wurde in großer Runde noch einmal gemeinsam gerätselt und geraten. Bei den Spielen wie „Stille Post – mal anders!“, „Menschen-Memory“ und dem Erkennen von TV-Melodien waren unsere Kreativität und unser Gedächtnis sehr gefordert 😅!

LF GronauEpe, 2. Nov. 2026, 07:04 Uhr

Fotos von Vorwärts Epe 1923 e.V.s Beitrag

Gestern fand das mittlerweile schon traditionelle Sparfest statt. Über 40 Sparer, und die die es noch werden wollen, waren dabei! Neu in diesem Jahr, war die kleine Tombola. Knapp 30 Preise wurden verlost. Der Komplette Erlös, von über 470€, geht an die Jugendabteilung! Hier nochmal ein großes Dankenschön an alle Sponsoren! Unser diesjähriger „Grün-weißer Sparfuchs“ war Mike Kernebeck, der sich über ein neues T-Shirt freuen durfte! Vielen Dank auch an Corinna, Tanja und Jörg für den Thekendienst! Wir, das Orgateam, freuen uns schon aufs nächste Jahr. 💚🤍 Danke an alle Beteiligten!
Vorwärts Epe, 1. Nov. 2026, 20:57 Uhr

❄️ Eisstockschießen beim Ahauser Winterzauber ❄️

Ab dem 21.11 heißt es wieder: Zielen, schieben, treffen: Beim Ahauser Winterzauber könnt ihr auf sieben Eisbahnen direkt am Schloss eure Treffsicherheit unter Beweis stellen. Ob mit Freunden, Kollegen, dem Verein oder dem Stammtisch – beim Eisstockschießen sind Spaß und spannende Duelle garantiert. Direkt neben den Bahnen lädt das Winterdorf mit heißem Glühwein, winterlichen Getränken und leckeren Speisen zum Aufwärmen und Verweilen ein. So wird der Besuch auf der Eisbahn zum perfekten Wintererlebnis. ☕✨ 🎯 Die Eisstockbahnen können ab sofort gebucht werden. 👉 Alle Informationen und Buchungsmöglichkeiten findet ihr unter www.ahauser-winterzauber.de.
Ahaus.de, 1. Nov. 2026, 20:00 Uhr

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