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Condor bringt Winterreisen nach Gran Canaria und Hurghada ab FMO!

Mit Condor mitten im Winter auf die Kanaren und nach Hrughada News vom FMO Mitten in der Sommersaison darf sich der Flughafen Münster/Osnabrück über äußerst erfreuliche Neuigkeiten der touristischen Fluggesellschaft Condor freuen: Mit dem Start der Wintersaison Anfang November wird Condor einen Airbus A320 am FMO stationieren und damit jeweils zweimal pro Woche nach Gran Canaria, Teneriffa und Hurghada fliegen. Bild: Ein Airbus A320 der Condor im „FlyPink Plane“-Look landet am FMO.. Foto: Y. Ahlers
MVZ, 30. Juni 2026, 14:57 Uhr

**Skulptur Projekte Münster 2027: Künstler:innen und Standorte vorgestellt**

Skulptur Projekte Münster 2027 geben erste Standorte und Künstler:innen bekannt: Schwerpunkt in Berg Fidel, Kinderhaus und im York-Quartier Vom 13. Juni bis 3. Oktober 2027 laden die Skulptur Projekte Münster erneut dazu ein, Kunst im öffentlichen Raum zu erleben. Die Ausstellung, die 1977 von Klaus Bußmann und Kasper König initiiert wurde und seitdem in zehnjährigem Rhythmus in Münster realisiert wird, feiert damit zugleich ihr 50-jähriges Bestehen. Unter der künstlerischen Leitung des Kuratorinnenkollektivs What, How & for Whom / WHW (Ivet Curlin, Natasa Ilic und Sabina Sabolovic) erweitert sich die Ausstellung über die Innenstadt Münsters hinaus mit einem besonderen Fokus auf Stadtteile im Wandel wie Kinderhaus, Berg Fidel und das York-Quartier. Rund ein Jahr vor der Eröffnung in Münster werden nun die ersten von etwa dreißig Standorten und Projekten vorgestellt. Das teilt jetzt der LWL mit. Träger der Skulptur Projekte sind der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und die Stadt Münster. Veranstalter ist das LWL-Museum für Kunst und Kultur. Seit ihrer Ernennung im Sommer 2024 hat die künstlerische Leitung, das Kuratorinnenkollektiv What, How & for Whom / WHW, gemeinsam mit dem Team der Skulptur Projekte 2027 intensiv in Münster gearbeitet. Die Beziehungen und lokalen Netzwerke, die während dieser Zeit entstanden sind, bilden die Grundlage für die künstlerischen Projekte der kommenden Ausgabe der Ausstellung. Die Werke für 2027 entstehen aus dem Austausch mit lokalen Gemeinschaften, Initiativen und Institutionen. Ausgehend davon stellen die Künstler:innen der Skulptur Projekte 2027 vielfach Verbindungen zwischen der Stadt Münster und anderen Orten und Lebensrealitäten her. Wie hat sich gemeinschaftliches Leben in den verschiedenen Stadtteilen angesichts sozialer und wirtschaftlicher Veränderungen in den vergangenen zehn Jahren entwickelt? Mit einem besonderen Fokus auf Stadtteile wie Kinderhaus, Berg Fidel und das York-Quartier sowie die aus früheren Ausgaben bekannte Innenstadt richten die Skulptur Projekte 2027 den Blick auf lokale Perspektiven und stellen die Frage, wie wir heute und in Zukunft leben wollen. What, How & for Whom / WHW erläutert ihren kuratorischen Ansatz so: "Wir gehen der Frage nach, wie offen und zugänglich die Stadt für unterschiedliche Menschen und Perspektiven ist. Dabei interessieren wir uns für die vielen 'Städte in der Stadt' sowie für Themen wie Teilhabe, Ausgrenzung und Gemeinschaft. Die Gespräche mit den Künstler:innen sind geprägt von einem Interesse für geteilte Geschichten und gemeinsame Objekte, die Bedeutung tragen: Auch wenn die einzelnen Perspektiven jeweils im Spezifischen verankert sind, bestehen Verbindungen zwischen Münster und vielen anderen Orten." Erste Orte und Künstler:innen Im Norden Münsters, in Kinderhaus, das im 14. Jahrhundert als Heim für Kranke außerhalb der Stadtmauern entstand und in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts durch Wohnbebauung erheblich erweitert wurde, ist ein Schwerpunkt mit mehreren künstlerischen Arbeiten geplant. Der Stadtteil macht in seiner städtebaulichen Struktur ein in den Nachkriegsjahren modellhaft umgesetztes Konzept bis heute sichtbar: Mehrfamilienhäuser, die in den 1970er Jahren errichtet wurden, stehen hier neben vororttypischen Einfamilienhäusern und landwirtschaftlichen Höfen. Aufbauend auf ihre langjährige Auseinandersetzung mit dem Ländlichen, realisiert die Künstlerin Iza Tarasewicz (1981, Bialystok, Polen) eine Arbeit auf dem Gut Kinderhaus. Der ehemalige Bauernhof ist heute eine Wohn- und Arbeitsgemeinschaft, in der Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen leben und arbeiten. Tarasewicz entwickelt eine künstlerische Arbeit, die sich an jahreszeitlichen Zyklen und agrarwirtschaftlichen Abläufen orientiert. Im Mittelpunkt steht dabei ein Austausch von Wissen und Praktiken, der dem Zusammenleben von Menschen, Tieren und Natur sowie gemeinschaftlichen Formen von Arbeit und Fürsorge zugrunde liegt. In der Stadtmitte realisiert Hew Locke (*1959, Edinburgh, Großbritannien) eine Installation im Haus der Niederlande im Krameramtshaus. 1589 erbaut, diente es lokalen Kaufleuten als Versammlungsort und Verwaltungssitz. Locke verarbeitet in seinen Skulpturen gefundene Objekte. Er zeigt historische wie erfundene Figuren, die als mächtige Repräsentant:innen inszeniert sind, und hinterfragt die traditionelle Formsprache von Monumenten und Wahrzeichen. Durch die Wahl des Ortes, an dem Verhandlungen zum Westfälischen Frieden stattfanden, mit dem 1648 auch der Achtzigjährige Krieg zwischen den Niederlanden und Spanien endete, verbindet Locke einen konkreten lokalen Kontext mit größeren historischen Zusammenhängen von Kolonialismus, Migration und ungleich verteilter politischer Macht. Auf dem ehemaligen Hörster Friedhof, einer im 19. Jahrhundert angelegten Begräbnisstätte, präsentiert Selma Selman (*1991, Bihac, Bosnien) eine Installation, die weibliche Perspektiven und Herkunftsgeschichten zum Ausgangspunkt nimmt. Aus ihrer eigenen Familienbiografie heraus macht Selman Kreisläufe globalisierter Arbeit sichtbar, indem sie Material verwendet, das andernorts als Schrott entsorgt würde. Dem historischen Ort des Erinnerns und Gedenkens fügt die Künstlerin eine poetische Erzählung aus marginalisierten Perspektiven hinzu. Die Künstlerin Roza El-Hassan (*1966, Budapest, Ungarn) entwickelt ihren Beitrag für die Skulptur Projekte mit Blick auf zwei Orte: den Botanischen Garten am barocken Schloss sowie den Stadtteil Berg Fidel. Das Wohngebiet im Süden Münsters entstand in den späten 1960er und 70er Jahren als eines der ersten großangelegten, modernen Stadtbauprojekte Münsters mit unterschiedlichen Wohn- und Bautypen. Berg Fidel ist von demografischer Vielfalt geprägt, darunter ein hoher Anteil von Bewohner:innen mit internationaler Geschichte. El-Hassan beschäftigt sich anhand von persönlichen und kollektiven Migrationsgeschichten mit Themen wie Vertreibung und Flucht, zugleich mit Schutzbedürftigkeit, Fragilität und gegenseitiger Unterstützung, und verbindet so intime Erfahrungen mit übergeordneten sozialen und politischen Fragen. Weiter südöstlich hat das York-Quartier - die ehemalige York-Kaserne - einen der größten Transformationsprozesse in der jüngeren Stadtgeschichte Münsters durchlaufen. Der in der Zeit des Nationalsozialismus errichtete und bis 2012 von den britischen Streitkräften genutzte Ort beherbergt derzeit unter anderem Geflüchtete und wird aktuell zu einem neuen Wohnquartier umgebaut. Im ehemaligen Offizierskasino entsteht dabei ein Raum für Gemeinschaft und Demokratie. Hier entwickelt Oscar Murillo (*1986, La Paila, Kolumbien) eine Installation, die gemeinsames Kochen und kollektives Teilen in den Mittelpunkt stellt. Das Projekt entsteht in Zusammenarbeit mit lokalen Agrarbetrieben und Bürger:innengruppen und reflektiert dabei, wie Arbeit und ökonomischer Austausch in Produktionsprozessen verflochten sind. Die Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen, den Entstehungsprozess der Ausgabe 2027 zu begleiten und daran mitzuwirken. Das Vorprogramm Skulptur Projekte Sessions, das bis zur Eröffnung 2027 läuft, begann im April mit einem öffentlichen Gespräch mit den künstlerischen Leiterinnen. Weitere Programmangebote im Rahmen der Skulptur Projekte Sessions entstehen unter anderem in Zusammenarbeit mit verschiedenen Hochschulen, darunter die Münster School of Architecture sowie der Kunstakademie Münster. Die nächste Skulptur Projekte Session ist Teil der "Münster Lectures" der Kunstakademie: Am Dienstag, den 7. Juli 2026, um 18 Uhr laden die Skulptur Projekte in Kooperation mit der Hochschule zu einem Gastvortrag von der Black Studies- und Medienwissenschaftlerin Nelly Y. Pinkrah ein. Die Veranstaltung bildet den Auftakt zu weiteren Gastvorträgen als Teil der "Münster Lectures". Der Direktor des LWL, Dr. Georg Lunemann, erklärt: "Als Träger der Skulptur Projekte teilen wir die Vorfreude, die in der Region bereits spürbar ist. Wir freuen uns darauf, die Skulptur Projekte in weniger als einem Jahr zu eröffnen." Der Oberbürgermeister der Stadt Münster, Tilman Fuchs, begrüßt das Konzept: "Die Skulptur Projekte widmen sich 2027 in besonderer Weise der Vielfalt unserer Stadt: die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Stadtteilen macht urbane Transformationsprozesse sichtbar und bringt die Skulptur Projekte in Dialog mit neuen Nachbarschaften." Kulturministerin Ina Brandes: "Markenzeichen der Ausstellung Skulptur Projekte Münster ist der freie Zugang zu Kunstwerken auf internationalem Spitzenniveau. So erreichen Künstlerinnen und Künstler ein Publikum, das nicht zu den Stammgästen in Museen und Galerien zählt, und machen Lust auf Kunst und Kultur. Deshalb fördern wir diese Ausstellung seit 50 Jahren sehr gerne. Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!" Für die Skulptur Projekte 2027 werden rund dreißig Künstler:innen eingeladen. Diese werden bis zur Eröffnung am 12. Juni 2027 sukzessive bekannt gegeben. Weitere Veranstaltungen im Rahmen des Vorprogramms Skulptur Projekte Sessions werden zudem auf der Website http://www.skulptur-projekte.de angekündigt. Bild: Foto: Hannah Leander/ LWL
MVZ, 30. Juni 2026, 14:37 Uhr

Klimafit in Ahaus: Online-Seminare für ein nachhaltiges Zuhause!

Starkregen, Hitze & Schottergärten: So machst du dein Zuhause in Ahaus klimafit! Egal ob heftiger Starkregen oder die nächste Hitzewelle – das Wetter fordert unsere Häuser und Gärten im Münsterland immer öfter heraus. Doch was kann man selbst tun? Der Klimakreis Borken lädt gemeinsam mit der Verbraucherzentrale NRW im Juli zu kostenlosen, praxisnahen Online-Seminaren ein. Hier bekommst du direktes Expertenwissen für dein eigenes Grundstück: Die Termine im Juli 2026: 🌱 Mi, 1. Juli (17–18 Uhr) | Vorgarten gestalten: Schluss mit Schotter! Wie dein Vorgarten pflegeleicht, wunderschön und ein Paradies für Insekten wird. 💧 Di, 7. Juli (17–18:30 Uhr) | Regenwasser sinnvoll nutzen: Clever Wasser speichern mit Tonne oder Zisterne, Pflanzen in Trockenzeiten versorgen und Kosten sparen. 🌊 Mi, 8. Juli (17–18:30 Uhr) | Schutz vor Starkregen: Handfeste Tipps, wie du dein Eigenheim vor Überschwemmungen und Rückstau aus der Kanalisation schützt. ☀️ Di, 21. Juli (ab 18 Uhr) | Das hitzerobuste Haus: Wie deine Wohnung auch an heißen Sommertagen über 35 Grad angenehm kühl bleibt. 🔥 Challenge-Tipp: Ahaus macht mit beim „Abpflastern“! Passend dazu läuft aktuell der Wettbewerb „abpflastern“ (ähnlich wie das Stadtradeln). Das Ziel: Gemeinsam Schotterflächen zurückbauen und unsere Orte grüner machen. Bis zum 31. Oktober kannst du deine entsiegelten Flächen auf www.abpflastern.de eintragen und für unsere Region punkten! ℹ️ Anmeldung & Kontakt: In den Seminaren kannst du den Experten direkt deine Fragen stellen. 👉 Jetzt kostenlos anmelden unter: www.klimakoffer.nrw/veranstaltungen Für persönliche Beratung erreichst du die Verbraucherzentrale unter 0211 / 91380 1300. Machst du deinen Garten diesen Sommer auch noch ein Stückchen grüner? Schreib es uns in die Kommentare! 👇
Der Ahauser, 30. Juni 2026, 13:27 Uhr

FDP kritisiert ineffiziente Straßenbaumaßnahmen in Münster

Erst streichen und dann aufreißen? FDP kritisiert mangelnde Voraussicht bei städtischen Straßenbaumaßnahmen Scharfe Kritik übt die FDP im Rat der Stadt Münster an der Vorgehensweise der Stadt Münster am Alten Mühlenweg zwischen Wolbeck und Handorf. Nach Angaben der Freien Demokraten wurden dort erst vor wenigen Monaten auf einer rund vier Kilometer langen Strecke Fahrradpiktogramme aufgebracht. Nun habe die Stadt angekündigt, den Asphalt auf dem betroffenen Abschnitt zu erneuern – einschließlich der erst kürzlich aufgetragenen Markierungen. Der Vorsitzende der FDP im Rat spricht von einer unnötigen Belastung für den Steuerzahler. „Dass die Stadt innerhalb von weniger als drei Monaten zunächst Markierungen aufbringen lässt, um anschließend die Fahrbahn samt dieser Markierungen zu erneuern, ist für die Bürgerinnen und Bürger kaum nachvollziehbar. Hier stellt sich die Frage, ob die einzelnen Maßnahmen innerhalb der Verwaltung ausreichend aufeinander abgestimmt werden“, erklärt er. Darüber hinaus stellt die FDP die Sinnhaftigkeit der gesamten Maßnahme in Frage. Aus Sicht der Liberalen werde die Verkehrssituation auf dem Alten Mühlenweg durch die Fahrradpiktogramme nicht entscheidend verbessert. Der Wolbecker Ratsherr verweist auf die örtlichen Gegebenheiten: Die Strecke werde sowohl von landwirtschaftlichen Fahrzeugen als auch vom motorisierten Individualverkehr genutzt, während die Fahrbahnbreite Begegnungsverkehr nur eingeschränkt zulasse. „Für ortskundige Radfahrerinnen und Radfahrer stellt diese Strecke trotz der neuen Markierungen keine attraktive Verbindung dar. Die Aufnahme in das Fahrradstraßennetz und die Anbringung von Piktogrammen ändern nichts an den tatsächlichen Verkehrsverhältnissen vor Ort“, so die FDP. Bild: Jörg Berens. Foto: FDP Münster
MVZ, 30. Juni 2026, 12:37 Uhr

Photos from Münstersche Volkszeitung's post

Linksfraktion kritisiert: Zoo der Stadt Münster verfehlt seine Ziele und will seine Beschäftigten dafür zahlen lassen Die Linksfraktion kritisiert den Aufsichtsrat des Münsteraner Zoos für seinen Beschluss vom 2. Juni 2026, den Tarifvertrag der Zoomitarbeitenden aufzuweichen. Die Mitarbeiter*innen sollen auf Lohnsteigerungen verzichten, um das Loch in den Zookassen zu füllen. Dabei sollen gewerkschaftlich erkämpfte Tarifverträge umgangen werden. Die Linke stellt zudem infrage, wie zeitgemäß die Tierhaltung in Zoos überhaupt noch ist, und schlägt vor, dass die Stadt Münster andere Wege geht, um attraktive Freizeitangebote zu schaffen. Jacob Bohé, linker Ratsherr der Stadt Münster, erklärt dazu in einer Pressemitteilung der Linksfraktion: : „Es ist an der Zeit, nach vorne zu schauen. Zoos werden in einer progressiven Welt in ihrer jetzigen Form nicht dauerhaft bestehen bleiben. Dass der eigene Masterplan nicht aufgeht, ist nicht verwunderlich. Institutionen und Vereine, die vorgeben, sich dem Tierwohl und Tierschutz zu widmen, müssen eben diese zentralen Werte immer vor die eigene Wirtschaftlichkeit stellen. Immer mehr Menschen haben erkannt, dass sich Tiere in Gefangenschaft nicht wohlfühlen und nachweislich darunter leiden. Ob der anvisierte Bildungsauftrag für Kinder und Jugendliche stärker wiegt als das Tierwohl, muss endlich offen diskutiert werden. Wir haben als Gesellschaft heute die Gelegenheit, wichtige Schritte nach vorne zu gehen und neue, tier- und umweltfreundliche Wege einzuschlagen.“ Marie Syska, wirtschaftspolitische Sprecherin der Linksfraktion, ergänzt: „Der Beruf der Zoopfleger*in ist ein sozialer Beruf. Tiere bauen Beziehungen zu den Menschen auf, die mit ihnen arbeiten. Deshalb ist ein hoher Grad an Kontinuität des Zoopersonals förderlich für das Tierwohl. Das Wohlergehen der Tiere wird unmittelbar dadurch beeinflusst, ob die Zoopfleger*innen unter Arbeitsdruck stehen oder finanzielle Sorgen haben. Deswegen stellt das Aufkündigen von Tarifverträgen nicht nur einen radikalen Bruch mit unserer Tradition der Sozialpartnerschaft dar, sondern wirkt sich unmittelbar auf das Befinden der Zootiere aus. Die Diskussion über die Entkopplung vom Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes führt zu Verunsicherung in der Belegschaft. Sollte die Gesellschafterversammlung des Zoos dem Auftrag des Aufsichtsrates nachkommen, stehen dem Zoo regelmäßig kräftezehrende Tarifverhandlungen bevor, die der Außenwirkung des Allwetterzoos nicht förderlich sein dürften. Viele Möglichkeiten, Geld zu sparen, sind schmerzhaft. Es muss aber klar sein: Weder am Tierwohl noch am Gehalt der Arbeiter*innen darf angesetzt werden.“ Bilder: Marie Syska und Jacob Bohé. Fotos: Christoph Steinweg
MVZ, 30. Juni 2026, 12:25 Uhr

Stimmungsvoller Konzertabend in der Höpinger Kapelle

Ein weiteres mal feierte das Internationale Holzbläserfestival einen gelungenen Abend in Höpingen. Über 100 Besucherinnen und Besucher trotzten der Hitze und kamen zum Konzert von Summerwinds Münsterland. Das Flautando Köln Blockflötenquartett, uterstützt von Holger Schäfer, bot Werke von Bach, Machat und Lasso. Ein fuliminantes Zusammenspiel von Susanna Borsch, Susanne Hochscheid, Kerstin de Witt und Ursula Thelen. Schäfers Märchenerzählung veredelte das Ganze und zeigte die Polarität von Licht und Finsternis.

Unterstützt wurde die Veranstaltung vom Vorstand der Bürgerstiftug Rosendahl mit Getränken und einem Pausenimbiss für die Gäste und Besucherinnen und Besucher.

Bürgerstiftung, 30. Juni 2026, 12:16 Uhr

Lichtvolle Klosterangebote im Münsterland gesucht! ✨

Spiritualität, Kultur & Geschichte: Klöster im Münsterland gesucht! ✨ Historische Mauern, gelebte Tradition und eine ganz besondere Atmosphäre: Die Klosterlandschaft in Westfalen-Lippe ist ein echtes Kulturgut vor unserer Haustür. Rund um Mariä Lichtmess wird dieses Erbe bei der beliebten Veranstaltungsreihe „finde dein Licht“ wieder zeitgemäß zum Leben erweckt. Das Beste: Auch aktive und ehemalige Klöster sowie Klosterorte aus unserer Region können 2027 (wieder) Teil davon sein! Ob stimmungsvolle Konzerte, historische Führungen, besondere Gottesdienste oder kreative Workshops – gesucht werden Angebote, die das Thema „Licht“ im klösterlichen Kontext aufgreifen. 📅 Die Eckdaten für die Teilnahme: Veranstaltungszeitraum: 22. Januar bis 14. Februar 2027 Wo: An einem (ehemaligen) Klosterort in Westfalen-Lippe Inhalt: Ein klarer Bezug zum Thema „Licht“ Anmeldeschluss: 23. Juli 2026 ⏰ Organisiert und koordiniert wird das Ganze vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL). Wer also einen magischen Klosterort im Münsterland mit Leben füllen möchte, sollte die Frist nicht verpassen! 👉 Alle Infos & den Online-Anmeldebogen findet ihr hier: www.klosterlandschaft-westfalen-lippe.lwl.org/finde-dein-licht
Der Ahauser, 30. Juni 2026, 11:00 Uhr

Gemeinsam durchstarten: Ahaus und Haaksbergen stärken ihre Städtepartnerschaft!

Grenzenlos gut: Ahaus und Haaksbergen starten gemeinsam durch! Nachbarschaftstreffen der besonderen Art: Die neu gewählten Ratsmitglieder und Stadtspitzen aus Ahaus und Haaksbergen haben sich zu einem intensiven Kennenlernabend an der Haarmühle getroffen. 🪵☀️ Bei hochsommerlicher Atmosphäre ging es mit insgesamt 53 Kommunalvertretern direkt ans Eingemachte. Das Ziel? Voneinander lernen und die Städtepartnerschaft noch digitaler, mobiler und lebendiger machen! 💡 Das stand auf der Agenda: Digitalisierung & Smart City: Beide Städte wollen bei der digitalen Bürgerbeteiligung Gas geben. Besonders die kurzen, pragmatischen Entscheidungswege in den Niederlanden kamen bei uns Deutschen gut an. Lieblingsorte & Geheimtipps: Während die niederländischen Gäste unsere Fußgängerzone mit den digitalen Showcases, das Schloss und das Freibad lieben, schwärmen die Ahauser von den gemütlichen Cafés, der Wassermühle und der Schafsheide in Haaksbergen. Mobilität mit Visionen: Beide Kommunen sind echte Fahrrad-Profis. 🚲 Der absolute Traum für die Zukunft? Eine direkte Bahnverbindung oder zumindest ein durchgehend beleuchteter Radweg über die Grenze! Kultur-Austausch: Schützenfest trifft Oktoberfest – man feiert einfach gerne zusammen! 🍻 🗣️ Kleiner Fun Fact am Rande: Die Kommunikation lief dank der super Deutschkenntnisse unserer Nachbarn reibungslos. Für uns Ahauser heißt es jetzt: Fleißig Niederländisch üben, damit wir beim nächsten Mal sprachlich nachziehen können! 😉 Seit 1988 besteht diese Partnerschaft schon – und sie hat definitiv Zukunft. Die vielen neuen Ideen (von Schulpartnerschaften bis hin zur Windkraft) werden jetzt im gemeinsamen Arbeitskreis weiter vertieft. Was ist Euer Lieblingsort in Haaksbergen? Ab in die Kommentare damit! 👇
Der Ahauser, 30. Juni 2026, 10:07 Uhr

Kirchenchor St. Helena begeistert in St. Michael Suderwick

Kirchenchor St. Helena Barlo sang in St. Michael Suderwick Auf Einladung des Kirchenchores St. Michael Suderwick gestaltete der Kirchenchor St. Helena am Sonntag, 28.06.2026, um 10:30 Uhr die Wort – Gottes – Feier der Gemeinde. Obwohl das Thermometer hohe Werte anzeigte, war die kleine - und schöne ... Mehr auf ... https://zpr.io/WCfrfFADTdCY #bocholt #liebfrauen #BOH
Liebfrauen, 30. Juni 2026, 09:53 Uhr

**Heimatgefühle: "Use Fare" und andere Münsterländer Schätze**

Heute schauen wir uns das Wort "Use Fare" genauer an Wer in Ahaus aufgewachsen ist, stolpert immer wieder über Begriffe, die das Herz erwärmen. Ein absoluter Klassiker, den man heute nur noch ab und zu hört, ist: „Use Fare“. Nein, das hat absolut nichts mit englischen Bustickets zu tun. 😉 Sondern es heißt übersetzt schlicht und ergreifend: „Unser Vater“. Früher war es in unseren Familien völlig normal, so über den Papa oder das Familienoberhaupt zu sprechen. Ein echtes Stück Heimat und Identität! Unser Wörterposter in A2/A3 steckt voller solcher Perlen: „Struwen“, „Flitzpiepe“, „i-Dötzken“ und noch viel mehr Münsterländer/Ahauser Schätze. Perfekt zum Schmunzeln! 👉 Im Shop gibt es das Poster: www.derahauser.de/shop, ideal für die Küche, das Büro oder als echt originelles Geschenk. 🎁
Der Ahauser, 30. Juni 2026, 09:44 Uhr

Einsatz für die Natur und Umwelt im Kreis Borken

Landrat Dr. Kai Zwicker hat jetzt 44 Personen aus dem Kreis Borken zu Naturschutzbeauftragten bestellt. Auf Einladung der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Borken waren sie dazu jetzt im Borkener Kreishaus. 38 von ihnen führen ihre ehrenamtliche Aufgabe weiter, sechs Naturschutzbeauftragte aus Gescher, Raesfeld, Reken, Rhede und Stadtlohn sind neu dabei. Sie alle haben fortan die Aufgabe, Ansprechpartner und Berater für Bürgerinnen und Bürger zu sein, die etwas für den Natur- und Landschaftsschutz tun wollen – zum Beispiel durch die Anlage von Kleingewässern oder die Anpflanzung und Pflege von Hecken. Naturschutzbeauftragte informieren aber auch den Fachbereich Natur und Umwelt beispielsweise über nachteilige Veränderungen im Außenbereich. Hierzu ge­hören unter anderem die Meldung von wilden Müllkippen oder die Beseitigung von landschaftsprägenden Strukturen. Eine Übersicht über die Naturschutzbeauftragten und ihre jeweiligen Dienstbezirke gibt es auf der Internetseite: www.kreis-borken.de/naturschutzbeauftragte.
Der Ahauser, 30. Juni 2026, 09:04 Uhr

**Telefonische Beratung für Angehörige: "DialogRaum" bietet Unterstützung bei psychischen Erkrankungen**

„DialogRaum – Zuhören. Beraten. Entlasten.“: Telefonische Beratung für Angehörige von Menschen mit psychischen Erkrankungen Psychische Erkrankungen betreffen nicht nur die erkrankten Personen selbst, sondern wirken sich häufig auf das gesamte soziale Umfeld aus. Angehörige und Bezugspersonen stehen dabei oft vor großen Herausforderungen. "DialogRaum" ist das neue telefonische Beratungsangebot des Sozialpsychiatrischen Dienstes des Kreisgesundheitsamtes Borken für Angehörige von Menschen mit psychischen Erkrankungen. Es setzt genau hier an und bietet eine kostenfreie, vertrauliche und auf Wunsch anonyme Beratung. "DialogRaum" dient damit als zentrale Anlaufstelle für Information, Austausch und Entlastung. Nachdem das erste Angebot gut angenommen wurde, findet die telefonische Beratung jetzt am Mittwoch, 8. Juli 2026, in der Zeit von 17 bis 19 Uhr erneut statt. Unter der Telefonnummer 02861/681-6100 erreichen Angehörige dann qualifizierte Fachkräfte des Sozialpsychiatrischen Dienstes. Es ist keine Anmeldung im Vorfeld notwendig. Bürgerinnen und Bürger erhalten während der telefonischen Beratung Unterstützung bei Fragen zum Umgang mit belastenden Situationen, zu Krankheitsbildern sowie zu regionalen Unterstützungs- und Versorgungsstrukturen. Ziel ist es, Angehörigen sowie deren Bezugspersonen Informationen und Orientierung zu geben und sie zu stärken. "Mit ‚DialogRaum‘ schaffen wir eine niedrigschwellige Unterstützung für das soziale Umfeld von Menschen mit psychischen Erkrankungen im Kreis Borken", betont Bernadette Fuest, Sozialpädagogin des Sozialpsychiatrischen Dienstes. Angehörige leisten täglich einen wichtigen Beitrag und sollen wissen, dass sie mit ihren Sorgen nicht allein sind. "Manchmal ist der erste Schritt einfach ein Anruf", ergänzt Ulrike Wendholt, Sozialarbeiterin des Sozialpsychiatrischen Dienstes. Weitere Informationen zu dem telefonischen Beratungsangebot sind auf der Internetseite des Kreises Borken unter www.kreis-borken.de/spd zu finden.
Der Ahauser, 30. Juni 2026, 08:36 Uhr

Thomas Söbbing: Karriereabschluss nach 34 Jahren im Dienst der Stadt Ahaus

Thomas Söbbing nach 34 Jahren in den Ruhestand verabschiedet Nach mehr als 34 Dienstjahren hat die Stadt Ahaus Diplom-Ingenieur Thomas Söbbing offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Die feierliche Übergabe fand am vergangenen Donnerstag (25. Juni) im Schlosshotel statt. Ganz verzichten muss die Verwaltung auf den erfahrenen Experten aber nicht: Söbbing bleibt der Stadt als Aktivrentner stundenweise erhalten und gibt sein Fachwissen an neue Kolleginnen und Kollegen weiter. Söbbing startete seine Karriere mit einer Ausbildung zum Bauzeichner, studierte Architektur an der Fachhochschule Münster und wechselte am 1. September 1991 zur Stadt Ahaus. Nach Stationen in der Privatwirtschaft fand er im Rathaus seine berufliche Heimat. In den vergangenen Jahrzehnten begleitete er unzählige Bauvorhaben und prägte das Ahauser Stadtbild entscheidend mit. Im Fachbereich Bauordnung galt er wegen seines phänomenalen Gedächtnisses für Gebäude und historische Verfahren als wandelndes Archiv, auf das das Team gerne zurückgriff. Bürgermeisterin Karola Voß bedankte sich herzlich für die jahrzehntelange Zuverlässigkeit und das große Engagement. Den guten Wünschen für den neuen Lebensabschnitt schlossen sich der Technische Beigeordnete Thomas Hammwöhner, Fachbereichsleiter Michael Rörick, Personalratsvorsitzender Alfred Terglane sowie Vanessa Koepsel von der Personalabteilung an. Begleitet wurde Söbbing bei der Feier von seiner Ehefrau Manuela und den Kolleginnen Cornelia Meenink und Maria Prinz. Neben Gesundheit und Reisen stehen für den „Unruhestand“ vor allem ausgedehnte Radtouren und Musik auf dem Programm.
Der Ahauser, 30. Juni 2026, 08:02 Uhr

Fotos von Vorwärts Epe 1923 e.V.s Beitrag

Vergangene Woche fand zum 2. Mal unsere Panini Tauschbörse statt. Trotz der 35 Grad draußen, und gefühlten 40 Grad im Jugi, kamen groß und klein um ihre doppelten Sticker loszuwerden. Wieder einmal war es ein voller Erfolg und die Frage nach einem 3. Termin gab es noch am gleichen Abend. Die Planungen laufen. Sobald der Termin steht, geben wir ihn bekannt!
Vorwärts Epe, 29. Juni 2026, 21:58 Uhr

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