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Ein Film über Münster 1959.

Ab Minute 2:40 wird über einen Ballonstart im Preußenstadion berichtet. Cool, die alten Flutlichtmasten und Bandenwerbung!
Gertie's Adler, 29. Jan. 2026, 22:19 Uhr

Sagel verlässt Volt: Klare Worte zur Vetternwirtschaft und Ehrenamtsveränderungen

Sagel zieht bei Volt den Stecker: Kritik an Vetternwirtschaft bei Volt und Verwässerung des Ehrenamtes in der Kommunalpolitik Nach nur einem Jahr beendet Rüdiger Sagel, erster grüner Landtagsabgeordneter Münsters und ehemaliger Partei- und Fraktionschef der Linken, seine Mitgliedschaft bei Volt. Wer Sagel kennt, weiß: Er nimmt kein Blatt vor den Mund und verabschiedet sich von seinen Ex-Parteien selten ohne kritische Worte. Doch sein Rückblick auf die kurze Zeit bei Volt fällt differenziert aus – zumindest, was seine eigenen Leistungen betrifft. „Als Volt-Wahlkreiskandidat in der Altstadt mit überdurchschnittlichem Ergebnis, als Verantwortlicher im City-Lead-Team für Wohnungsbau- und Stadtplanungspolitik und mit dem erstmaligen Einzug von Volt als Fraktion in den Stadtrat war meine Mission erfolgreich. Inhaltlich konnte ich bei Wohnungs-, Verkehrs- und Bürgerrechtspolitik deutliche Akzente setzen“, resümiert Sagel. Allerdings blieb ihm der Einzug in den Stadtrat verwehrt: Das Direktmandat gewann er nicht, und auf der Liste landete er abgeschlagen auf Platz 18. Seine erste inhaltliche Kritik richtet sich gegen den Koalitionsvertrag, den Volt in Münster mitverhandelt hat – ohne Sagels Beteiligung. „Der Vertrag ist enttäuschend und reiht Allgemeinplätze aneinander, ohne konkrete Ziele zu setzen“, bemängelt er. Mit dieser Einschätzung steht er nicht allein. Ausschlaggebend für seinen Austritt war jedoch eine Personalentscheidung in der Fraktionsgeschäftsstelle von Volt. Sagel spricht von Vetternwirtschaft und wirft der Partei vor, bestehende Beziehungen der Beteiligten zu verschleiern. Zudem kritisiert er die Entwicklung bei den Aufsichtsratstätigkeiten, die jahrzehntelang ehrenamtlich und unbezahlt waren. Erst 2021, mit Unterstützung von Volt, wurden diese vergütet. „800 Euro Sitzungsgeld bei der Sparkasse und mehrere hundert Euro monatlich für Aufsichtsratsmandate, etwa bei den Stadtwerken, haben mit dem Ehrenamt im Rat nichts mehr zu tun“, so Sagel. Bild: Ein Bild aus besseren Zeiten: Sagel beim Kommunalwahlkampf, rechts neben ihm die aktuelle Fraktionschefin Maren Berkenheide. Foto: Frank Biermann
MVZ, 29. Jan. 2026, 21:28 Uhr

Handball EM auf großer Leinwand

Morgen ab 17:30 Uhr übertragen wir das Handball EM Spiel in der Sportsbar auf großer Leinwand 🤾‍♂️ Wir freuen uns auf euch ☺️
Cinetech GRO, 29. Jan. 2026, 19:29 Uhr

Das Warten hat fast ein Ende! 🚀

In nur einer Woche steht Dr. Gregor Gysi auf unserer Bühne bei der pushcon KI vs. IQ. Vor Ort sind wir ausverkauft, aber keine Sorge: Wer trotzdem dabei sein möchte, kann den Abend mit einem Livestream-Ticket online verfolgen. 🎟️ Livestream Ticket unter: pushcon.de/iqki
pushcon, 29. Jan. 2026, 19:00 Uhr

USC Münster setzt auf Kontinuität: Vertrag mit Headcoach Matthias Pack bis 2029 verlängert

USC Münster verlängert mit Headcoach Matthias Pack bis 2029 „Wir wollen wieder in den Europa-Cup" Der USC Münster setzt weiter auf Kontinuität und Vertrauen: Der Verein hat den Vertrag mit Headcoach Matthias Pack um weitere drei Jahre verlängert. Matthias Pack kam zur Saison 2022/23 als Co-Trainer nach Münster und übernahm im weiteren Verlauf die Verantwortung als Headcoach. Inzwischen bestreitet er seine zweite Saison in dieser Rolle – und hat dabei deutlich gezeigt, wofür er steht: klare Spielidee, hohe Fachkompetenz und ein enger Draht zum Team. „Ich habe das Gefühl, dass meine Reise hier in Münster noch nicht zu Ende ist“, erklärt Pack. „Der Plan ist, Step für Step jedes Jahr zu wachsen, unsere Ziele zu erreichen und Münster wieder in den Europa-Cup zu bringen.“ Auch sportlich ist die Verlängerung ein klares Signal. Ralph Bergmann, Sportlicher Leiter des USC Münster, betont die Qualität der Zusammenarbeit: „Ich schätze sein Fachwissen und seine engagierte Art sehr. Es ist angenehm, mit ihm über Volleyball zu sprechen und zu diskutieren. Was der USC auf vielen Ebenen versucht – Ruhe und Konstanz in der sportlichen und wirtschaftlichen Situation – spiegelt sich auch in der sportlichen Entwicklung wider. Wir sind glücklich mit Matthias und freuen uns, den Weg gemeinsam weiterzugehen.“ Rückendeckung kommt auch aus dem Präsidium. Der Präsident des USC Münster Jürgen Aigner unterstreicht die Bedeutung der Entscheidung: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Matthias einen hochqualifizierten Trainer langfristig an den USC Münster binden können. Er hat gezeigt, dass er mit dem Team Erfolge erzielen kann. Wir schätzen seine Fähigkeiten sehr und blicken mit großer Vorfreude auf die (mindestens) nächsten drei Jahre.“ Mit der Vertragsverlängerung setzt der USC Münster konsequent auf seinen Weg aus Nähe zum Erfolg – mit klarer Haltung, gemeinsamer Entwicklung und einem Headcoach, der für diesen Weg steht. Jetzt gilt’s: weiter wachsen, weiter arbeiten, weiter angreifen. Präsident Jürgen Aigner, Headcoach Matthias Pack und der sportlicher Leiter des USC Münster Ralph Bergmann freuen sich über die Vertragsverlängerung. Foto: USC Münster
MVZ, 29. Jan. 2026, 18:34 Uhr

Optimismus trotz Rückschläge: Preußens Coach Ende bleibt gelassen

„Die Mannschaft zittert nicht und wir lassen uns in keine Krise reinquatschen - Preußens Chefcoach Alexander Ende bleibt trotz Ergebnis-Misere optimistisch „Die beiden Niederlagen zum Rückrunden-Auftakt haben unsere Situation Null verändert“. Wenn der Chefcoach des Tabellen-Fünfzehnten in der 2. Liga mit so einer steilen Aussage in die Spieltags-Konferenz geht, dann zeugt das schon von einem großen Vertrauen in das Potenzial der eigenen Mannschaft. Viel Zeit hatte seine Truppe nicht um sich vom unglücklich verlorenen Auswärtsspiel gegen den anderen SCP aus Paderborn zu regenerieren. Belastungssteuerung ist nicht ohne Grund das Wort, das derzeit inflationär im Profi-Fußball die Runde macht. Viel Geduld und Zeit werden allerdings die 900 treuen Fans aufbringen müssen wenn sie ihr Team ins Max-Morlock-Stadion begleiten. Fünfhundert Kilometer liegen zwischen der Westfalenmetropole und Nürnberg, die zweitlängste Auswärtstour der Saison. Der bekannteste Akteur des örtlichen 1. FC dürfte nach wie vor Trainer und Weltmeister Miroslav Klose srin, der mit seiner Mannschaft bislang in dieser Saison eine ziemliche Achterbahnfahrt hinlegte, aktuell auf Platz Neun der Tabelle steht. Da würden die Preußen auch gerne hin, nach fünf sieglosen Spielen und Punktgewinnen der anderen Kellerkinder müssen sich die Adlerträger derzeit mit einem Relegationsplatz zufrieden sein. „Im Mai, zum Saisonende wird das ganz anders aussehen“ ist sich Coach Ende sicher, er glaubt weiter an eine erfolgreiche Rückrunde mit 20 plus x Punkten, die sehr wahrscheinlich für einen Klassenerhalt reichen. „Wir bleiben bei uns und wir werden das Ding schon schaukeln“. (O-Ton Ende) Und weiter: „Ich bin überzeugt von unserem Weg, von diesem Stil und wieso sollte die Mannschaft nur mit Zittern auf dem Platz gehen? Das ist der Weg, dort rauszukommen, ist die breite Brust, ist die Überzeugung“. Die Situation die er und der Verein lebten sei nicht von Angst geprägt: „Wir sind mutig und lassen uns da keinen Stress machen, der gar nicht da ist“. Auf die Journalistenfrage, dass es ja nun eine besondere und neue Situation gebe, dadurch dass von Platz 11 bis Platz 17 acht bis zehn Mannschaften sehr eng zusammengerückt sind antwortete Ende: „Für uns hat sich null geändert und wir lassen uns auch in keine Krise reinquatschen“. Zum Spiel am Freitag: Die Münsteraner und die Franken sind sich in der Spielweise gar nicht so unähnlich. „Ich denke, dass Raute auf Raute treffen wird. Da ist es immer spannend zu sehen, wer seinen Ansatz auf dem Platz durchbringt“, sagt Ende vor der Begegnung mit dem Traditionsclub, der bis 1987 noch deutscher Rekordmeister war. Neben den Neuzugängen Shin Yamada und Iron Rondic ist auch Joshua Mees, der wieder in vollem Umfang mit der Mannschaft trainieren kann, eine Option für den Kader. Dazu kehrt Innenverteidiger Paul Jaeckel nach abgesessener Rotsperre zurück ins Team. Verzichten muss Trainer Ende dagegen auf Yassine Bouchama, der nach seinem Platzverweis in Paderborn für drei Spiele gesperrt ist genauso wie auf Rico Preißinger (fünfte gelbe Karte). Hinzu kommen die Verletzten: Antonio Tikvic, Simon Scherder, der allerdings schon wieder etwas trainiert auf dem Platz, Malik Batmaz (Kreuzband), Lars Lokotsch, Oscar Vilhelmsson, Luca Bolay sowie Leon Tasov. P.S.: Wer sich noch auf den Weg ins Frankenland machen will, es wird noch Karten an der Tageskasse geben Bild: Ob der Coach Ende schon für eine Teezeremonie mit seinem japanischen Neuzugang Shin Yamada übt. Foto: Frank Biermann
MVZ, 29. Jan. 2026, 18:22 Uhr

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FastFirst., 29. Jan. 2026, 17:30 Uhr

Karnevals-Events im Landhaus Elkemann: Büttabend und Altweiberparty! 🎉

🎉💃 Helau - Diese Karnevalssaison erwartet euch zwei tolle Events im Landhaus Elkemann in Graes! 🎊 Zuerst lädt euch die Kolpingsfamilie Graes herzlich zum Büttabend am Freitag, 30. Januar, ein. Los geht’s um 18 Uhr, wenn der Unglaubliche Heinz, Christian Halangk alias C. Heiland und Don Clarke die Bühne erobern. Für die musikalische Stimmung sorgen die Graeser Dorfmusikanten. Sichert euch eure Tickets beim Vorstand und Elferrat der Kolpingsfamilie und seid dabei! 🎭🎺 🗓️Freitag, 30. Januar, Beginn 18:00 Uhr 📍Landhaus Elkemann, Graes Und direkt weiter geht's mit der großen Altweiberparty der kfd Graes am 12. Februar! Startet um 16:11 Uhr und feiert bis Mitternacht. Tickets gibt’s im Vorverkauf bei der Bäckerei Vinkenvleugel 🥳 🗓️ Donnerstag, 12. Februar, Beginn 16:11 Uhr 📍Landhaus Elkemann, Graes Wir freuen uns auf ein Wochenende voller Lachen, Musik und unvergesslicher Momente mit euch! 🌟🎶 Weitere Infos findet ihr auf www.ahaus.de
Ahaus.de, 29. Jan. 2026, 17:08 Uhr

Feierliche Schatzsuche zum 125-jährigen Jubiläum der Pfarrei Liebfrauen

Um das 125-jährige Jubiläum der Pfarrei Liebfrauen zu feiern wurde in der Nähe der Pfarrkirche ein Geocache gelegt. Im Geocache-Listing unter https://coord.info/GCBGTKD gibt es Informationen zur Geschichte und Entwicklung der Pfarrei und zum aktuellen Gemeindeleben. Der Geocache selber ist bei N 51° 50.370 E 006° 37.098 zu finden. Schauen Sie doch gerne selber einmal nach, ob sie ihn entdecken können! #bocholt #liebfrauen #jubiläum Geocaching ist moderne Schatzsuche mit GPS: In Stadt und Natur werden versteckte „Caches“ anhand von Koordinaten gesucht – mit Smartphone oder GPS-Gerät. Die Verstecke sind oft kreativ getarnt, enthalten ein Logbuch und manchmal kleine Tauschgegenstände oder reisende Travelbugs. Weltweit gibt es über 3,4 Mio. Geocaches, davon rund 430.000 in Deutschland – gesucht von 1,5 Mio. Geocachern weltweit. 🧭🌍 Weitere Infos zum Jubiläum finden sich unter www.liebfrauen.de/125
Liebfrauen, 29. Jan. 2026, 16:46 Uhr

"Mut tut gut"

Ein weiteres Mal unterstützt die Bürgerstiftung Rosendahl die Kinderschutzbund-Aktion „Mut tut gut“. Das Konfliktbewältigungstraining wird in den nächsten Wochen in der DRK-Kita „Wunderland“ in Osterwick durchgeführt.

Den eigenen Mut zu entdecken, Grenzen auszutesten und Ängste zu überwinden- das sind für Kinder wichtige Erfahrungen, die dabei helfen, zu selbstbewussten und starken Persönlichkeiten heranzuwachsen.

Bürgerstiftung, 29. Jan. 2026, 16:34 Uhr

Wohnungsmarkt Münster: Azubis und Senioren in Not - IG BAU fordert Maßnahmen!

IG Bau: Jüngere und Ältere sind die Verlierer auf dem Wohnungsmarkt in Münster Jüngere und ältere Menschen gehören zu den Verlierern, wenn es ums Wohnen geht: „Etliche der rund 8.400 Azubis in Münster wohnen noch bei ihren Eltern. Und das nicht immer ganz freiwillig. Denn eine eigene Wohnung können sie sich oft nicht leisten“, sagt Detlev Hopp von der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). Das Wohnen werde gerade auch für Azubis mehr und mehr zum Problem. Das zeigt, so die IG BAU Münster-Rheine, der aktuelle „Soziale Wohn-Monitor“ vom Pestel-Institut, den die Gewerkschaft mit in Auftrag gegeben hat. „Tragisch ist es, wenn ein Ausbildungsvertrag nicht zustande kommt, weil das Wohnen zu teuer ist. Etwa dann, wenn Jugendliche weder eine Wohnung noch ein WG-Zimmer in der Nähe des Ausbildungsbetriebs bezahlen können“, so Detlev Hopp. Der Bezirksvorsitzende der IG BAU Münster-Rheine warnt: „Wenn Ausbildungsverträge am Wohnungsmangel und an zu hohen Mieten scheitern, dann ist das Maß voll. Das kann sich die heimische Wirtschaft nicht erlauben“, so Detlev Hopp. Deshalb sollten der Bund und das Land Nordrhein-Westfalen den Neubau von Azubi-Wohnungen unterstützen – vor allem im Umfeld von Ausbildungszentren. Detlev Hopp spricht sich dabei auch für Steueranreize aus, wenn ein Betrieb dafür sorgt, dass seine Auszubildenden ein Dach über dem Kopf bekommen. Probleme auf dem Wohnungsmarkt hätten auch Studierende. „Deshalb muss es auch in Universitätsstädten eine gezielte Förderung für den Neubau von Studi-Wohnungen geben“, so Hopp. Darüber hinaus warnt die IG BAU Münster-Rheine vor „Wohnarmut im Alter“. Sie hat dabei die geburtenstarken Jahrgänge im Blick: rund 32.700 Baby-Boomer in Münster, die nach Berechnungen des Pestel-Instituts bis 2035 komplett in Rente sein werden. „Viele der Baby-Boomer in Münster bekommen nur eine niedrige Rente. Denn sie haben oft Phasen von Arbeitslosigkeit hinter sich. Außerdem haben sie ganz häufig auch für niedrige Löhne gearbeitet. Wenn die Baby-Boomer in den nächsten Jahren in Rente gehen, werden etliche sich ihre bisherige Wohnung kaum oder gar nicht mehr leisten können: Sie wohnen sich regelrecht arm“, sagt Detlev Hopp. Die IG BAU warnt vor einer weiteren Verschärfung auf dem Wohnungsmarkt. „Mieten kennen seit Jahren nur eine Richtung: nach oben. Das muss sich ändern. Wir brauchen wieder sinkende und damit bezahlbare Mieten“, fordert IG BAU-Bezirkschef Hopp. Ein wichtiger Schritt, um dahin zu kommen, seien mehr Sozialwohnungen. „Nur mehr günstiger Wohnraum sorgt für Druck auf die Mieten am Markt. Der Neubau von Sozialwohnungen muss zur politischen Herzenssache und zur Sache der politischen Vernunft werden“, so Detlev Hopp. Der „Soziale Wohn-Monitor“ vom Pestel-Institut nenne dabei eine erste Zielmarke: die Verdopplung von derzeit 1 auf 2 Millionen Sozialwohnungen bundesweit bis zur Mitte des nächsten Jahrzehnts. Für Nordrhein-Westfalen bedeute das konkret: „Bis 2035 muss es in ganz Nordrhein-Westfalen 454.900 Sozialwohnungen geben“, so Detlev Hopp. Der „Soziale Wohn-Monitor“ lege damit eine deutliche Messlatte: 17.900 zusätzliche Sozialwohnungen für Nordrhein-Westfalen pro Jahr. Um diese Zielmarke bei den Sozialwohnungen zu erreichen, sei eine intensive Förderung durch den Bund und das Land Nordrhein-Westfalen notwendig. „Die Fördergelder des Bundes müssen dabei schon gleich zum Baubeginn bereitstehen. Sie dürfen nicht erst über Jahre verteilt ausgeschüttet werden“, fordert Hopp. Ein wichtiger Punkt seien auch die Baukosten: Um günstiger bauen zu können, biete der Regelstandard „Erleichtertes Bauen“ eine ideale Lösung. „Es geht darum, einfacher zu bauen – und damit fürs gleiche Geld mehr Sozialwohnungen bauen zu können. Und das trotzdem in guter Qualität, mit niedrigen Instandhaltungskosten“, erläutert Detlev Hopp. Außerdem müsse das Land eine öffentliche Statistik führen: „Es ist wichtig, zu wissen, wo in Nordrhein-Westfalen wie viele Sozialwohnungen pro Monat neu gebaut worden sind“, sagt der Vorsitzende der IG BAU Münster-Rheine. Bild: Eine aktuelle Studie hat festgestellt: Nordrhein-Westfalen braucht pro Jahr 17.900 neue Sozialwohnungen
MVZ, 29. Jan. 2026, 15:12 Uhr

Allwetterzoo setzt nachhaltige Impulse mit „Green Carpet“-Event

Allwetterzoo startet mit dem „Green Carpet“ in das neue Jahr Neujahrsauftakt für Nachhaltigkeit, Klima- und Artenschutz bringt Akteur*innen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zusammen Mit dem Green Carpet Event (was ins Deutsche übersetzt so viel wie grüner Teppich heißt) wollte der Allwetterzoo Münster zum Jahresbeginn 2026 ein deutliches Zeichen für Nachhaltigkeit, verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen und wirksamen Artenschutz gesetzt. Erstmals lud der Zoo am Dienstag zu einem Neujahrsauftakt ein, der diese Zukunftsthemen bewusst in den Fokus wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und politischer Entscheidungsprozesse der Region rückt. „Dabei war und ist es uns wichtig, die Menschen zu inspirieren, nicht zu belehren“, betont Zoodirektorin Dr. Simone Schehka. Gemeinsam mit Stand-up-Komikerin und Moderatorin Lisa Feller führte sie durch den Abend, der den Gästen ein abwechslungsreiches und spannendes Vortragsprogramm bot. Biologe Dr. Stefan Ziegler vom WWF sprach über verantwortungsvolles Ressourcenmanagement und stellte das „Team Leopard Münster“ vor – ein zentrales Kooperationsprojekt von WWF und Allwetterzoo, das den Schutz der Persischen Leoparden im Kaukasus mit konkreten Maßnahmen in Münster verbindet. Wacken Open Air und Nachhaltigkeit – wie passt das zusammen? Insa Trede vom Wacken Open Air Committee gewährte interessante Einblicke in die Nachhaltigkeits- und Entwicklungsstrategien des bekannten Heavy-Metal-Festivals und überraschte damit besonders die Zuhörer*innen, die bisher wenig Berührungspunkte mit dem Festival hatten. „Plötzlich standen auch hier Natur- und Artenschutz im Mittelpunkt. Diese vielfältigen Perspektiven auf ein Thema waren äußerst interessant“, kommentiert Helge Peters, Vorsitzender des Zoo-Vereins. Den Hauptvortrag hielt Meteorologe und Wissenschaftsjournalist Sven Plöger. Ganz nach seinem Motto „Zur Physik brauchen wir keine Meinungen, wir müssen sie verstehen“ erläuterte er eindrucksvoll, wie sich die Klimakrise bereits heute auf Wetter, Ökosysteme und unsere Lebensräume auswirkt. Mit klaren Worten und fundiertem Wissen bot Plöger Orientierung in diesem komplexen Themenfeld, heißt es in einer Pressemitteilung des Zoos. Bild: Komikerin Lisa Feller (mit einer perfekt zum Event passenden Abendgarderobe), Meteorologe Sven Plöger, Zoodirektorin Dr. Simone Schehka, Biologe Dr. Stefan Ziegler und Insa Trede, Nachhaltigkeitsbeauftragte des Wacken Open Air, standen beim Green Carpet Event im Allwetterzoo auf der Bühne. Foto: Allwetterzoo
MVZ, 29. Jan. 2026, 14:57 Uhr

„Schauraum 2026: Pause aufgrund des Nordrhein-Westfalen-Tags“

Ups: „Schauraum – Das Fest der Museen und Galerien“ macht 2026 Pause - Großveranstaltung unmittelbar nach dem Nordrhein-Westfalen-Tag nicht umsetzbar Das Format „Schauraum – Das Fest der Museen und Galerien“ pausiert 2026. Das hat die Stadt Münster als Veranstalterin entschieden und via Pressemitteilung verkündet. Hintergrund ist, dass Münster in diesem Jahr kurz vor dem traditionellen Schauraum-Wochenende Gastgeber für eine weitere Großveranstaltung ist, den Nordrhein-Westfalen-Tag. Die Stadt feiert gemeinsam mit der NRW-Staatskanzlei Ende August drei Tage lang den 80. Geburtstag des Landes Nordrhein-Westfalen in Münster. Damit ist im Jahr eines runden Landesjubiläums erstmals nicht die Landeshauptstadt Düsseldorf Gastgeber des Nordrhein-Westfalen-Tages. Das hatten das Landeskabinett und der Rat der Stadt Münster im vergangenen Jahr beschlossen. Ausgerichtet wird das Großevent am letzten Augustwochenende vom 28. bis zum 30. August. Traditionell organisieren Münster Marketing und das Kulturamt der Stadt Münster jährlich im gleichen Zeitraum „Schauraum – das Fest der Museen und Galerien“. Nach eingehender Prüfung ist die Stadt Münster zu dem Schluss gekommen, dass die Durchführung einer weiteren Großveranstaltung unmittelbar nach dem dreitägigen Fest zum 80. Landesgeburtstag nicht möglich ist – zu groß ist der logistische und personelle Aufwand. Ausschlaggebend sind insbesondere die stark gebundenen personellen Ressourcen auf Seiten der veranstaltenden Stellen sowie der Sicherheits- und Ordnungskräfte, die mit der Durchführung des Nordrhein-Westfalen-Tages in besonderem Maße beansprucht werden. Unter diesen Bedingungen ist eine Durchführung des Schauraums 2026 nicht realisierbar, so die Stadt. Mit Blick auf das große Engagement, die Kreativität und Leidenschaft, mit der Münsters Kulturorte jedes Jahr aufs Neue den Schauraum gestalten, bespricht die Stadt mit den beteiligten Akteuren, ob sich die Nacht der Museen und Galerien in den Nordrhein-Westfalen-Tag integrieren lässt. Als zentraler Programmpunkt des Schauraums öffnen im Rahmen der Nacht der Museen und Galerien jedes Jahr zahlreiche Kunstorte in der Stadt bis Mitternacht ihre Türen. Unabhängig vom Ergebnis der Prüfung machen die Veranstalter deutlich, dass sie den Schauraum 2027 in gewohnter Form vorbereiten und die Vielfalt, Qualität und Lebendigkeit der münsterschen Museums- und Galerieszene wieder vollumfänglich sichtbar machen werden. Der Schauraum - hier ein Bild von der Programmvorstellung im Jahr 2017 - macht in 2026 Pause. Foto: Archiv
MVZ, 29. Jan. 2026, 14:32 Uhr

Westfälische Museen feiern Fossil des Jahres 2026: Plesiosaurier im Fokus

Westfälische Museen zeigen das Fossil des Jahres 2026 Öffentliche Buchvorstellung über „Die Welt der Plesiosaurier" am 2. Februar im Naturkunde-Museum Die Paläontologische Gesellschaft hat vor Kurzem vier Westfälische Plesiosaurier, auch Paddelechsen genannt, zum „Fossil des Jahres 2026“ gekürt. Für diese Auszeichnung hatten sich das Geomuseum der Universität Münster, das LWL-Museum für Naturkunde des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) und das Naturkunde-Museums Bielefeld gemeinsam beworben – die vier Westfälischen Plesiosaurier sind Teil von deren Sammlungen. Am kommenden Montag (2. Februar) haben alle Interessierten die Gelegenheit, mehr über die fossilen Reptilien zu erfahren: Ab 19 Uhr findet im LWL-Museum für Naturkunde die öffentliche Vorstellung des Buches „Die Welt der Plesiosaurier“ statt. Damit beginnt eine Veranstaltungsreihe rund um das Fossil des Jahres. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich, heißt es in einer Pressemitteilung der Universität.. Der Untergrund Westfalens bietet umfassende Einblicke in eine 470 Millionen Jahre zurückliegende Vergangenheit. Seit rund 200 Jahren begeistern sich Forscherinnen und Forscher und Bürgerwissenschaftler für diese Vielfalt. Sie haben der Region mit ihren Funden eine Vielzahl eindrucksvoller Zeugen der Erdgeschichte in Form von Sammlungen geschenkt. In den Ausstellungen der drei Museen wird dieser Schatz für alle bewahrt. Ein Highlight ist es, der Öffentlichkeit die Geschichten über das Auffinden, Erforschen und Ausstellen der Westfälischen Plesiosaurier der Öffentlichkeit zu erzählen. In mehreren Vorträgen an den Standorten Münster, Bielefeld, Bünde und Gronau werden Expertinnen und Experten in diesem Jahr unter anderem beleuchten, wie die Fossilien gefunden wurden oder welche Arbeiten nötig waren, um die Knochen aus den harten Gesteinen herauszuarbeiten. Vom ehrenamtlichen Finder im Steinbruch bis zur Präparatorin an der Universität Münster: Die Westfälischen Plesiosaurier haben nicht nur einen wissenschaftlichen Wert, sie sind auch eine Geschichte von Menschen für Menschen. Aktuelle Informationen und Programmdetails finden sich auf den Webseiten der drei Museen. Informationen zu Plesiosauriern Vier gleich große Paddel und ein oft langer Hals mit kleinem Kopf: Aus heutiger Sicht wirken die Plesiosaurier, als wären sie ein Sondermodell in der Geschichte des Lebens. Das eigenwillige Aussehen der ausgestorbenen Meeres-Reptilien gilt jedoch als Erfolgsrezept der Evolution. Die Plesiosaurier waren perfekt an das Leben im Wasser angepasst und beherrschten über 135 Millionen Jahre lang die Meere der Erde, parallel zu den Dinosauriern an Land. Trotz zahlreicher Fossilien aus aller Welt rätselt die Wissenschaft weiterhin über diese Tiere: Warum und wann verließen sie das Land in Richtung Meer? Wie konnten einige der Plesiosaurier Hälse mit mehr als 70 Wirbeln bekommen? Wie schnell konnten sich die Schwimmer durch das Wasser bewegen? Die Westfälischen Plesiosaurier sind ein wichtiger Baustein, diesen Fragen wissenschaftlich nachzugehen. Bild: Das Skelett des Brancasaurus brancai ist im Geomuseum der Universität Münster ausgestellt. Copyright:Geomuseum Uni Münster – Christoph Steinweg
MVZ, 29. Jan. 2026, 14:22 Uhr

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