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LF GronauEpe, 25. März 2026, 15:45 Uhr

**Neuer Trainer für Preußen Münster: Alois Schwartz soll Klassenerhalt sichern**

Mission Klassenerhalt: Schwartz übernimmt das Ruder Alois Schwartz verbindet mit dem Preußenstadion eine besondere Erinnerung: 2019 feierte er dort mit dem Karlsruher SC den Aufstieg in die 2. Liga. „Das waren zwei großartige Jahre“, sagt er. Nun ist er zurück – und bleibt vorerst für sieben Spiele. Der 58-Jährige übernimmt den SC Preußen Münster, aktuell Tabellenletzter der 2. Liga. Das Stadion an der Hammer Straße wurde zwar modernisiert, doch sportlich blieb der Erfolg aus. Schwartz bildet ein Trainerteam mit U23-Coach Kieran Schulze-Marmeling und Nachwuchsleiter Janis Hohenhövel, die zuletzt interimsmäßig gegen den 1. FC Magdeburg an der Seitenlinie standen – mit bekanntem Ausgang. Die Einbindung der beiden war Schwartz’ Wunsch, wie Sportdirektor Ole Kittner berichtet. „Alois passt menschlich und fachlich zu uns“, sagt Kittner, der in den letzten Tagen viel telefoniert hat. „Wir sind sicher, die beste Lösung gefunden zu haben. “ Innerhalb von 24 Stunden war alles geregelt. Kittner schätzt an Schwartz dessen klare Führung und Struktur. Der Schwabe hat mehrfach bewiesen, dass er Mannschaften im Abstiegskampf neue Impulse geben kann. Gegen die Rolle des „Feuerwehrmanns“ wehrt sich Schwartz nicht. „Wenn du den Stempel hast und das ein paar Mal geschafft hast, dann ist das eben so“, sagt er. Ein längeres Engagement bei den Adlerträgern schließt er nicht aus. Als „Retter in der Not“ hat er sich einen Namen gemacht – zuletzt bei Hansa Rostock, davor in Sandhausen. Beim Drittligisten 1. FC Saarbrücken lief es zuletzt nicht mehr rund, seit November war er ohne Job. „Manchmal weißt du selbst nicht genau, warum es plötzlich läuft – wie damals in Rostock mit sieben Siegen in Folge. Oft entscheiden Kleinigkeiten“, erklärt Schwartz. Er übernimmt die Mannschaft in einer schwierigen Lage, ist aber überzeugt: „Wir schaffen das gemeinsam, wir bringen es über die Ziellinie. “ Den Kader hält er für stark, auch wenn er Schwächen auf den Flügeln und einen Überhang im Zentrum sieht. Ob die Spieler eher Druck oder Streicheleinheiten brauchen, will er noch herausfinden. „Ich kenne die Mannschaft noch zu wenig. Aber mit der Kettensäge oder der Axt werde ich nicht in die Kabine gehen. “ Sein Ziel: Spielfreude und Selbstvertrauen zurückbringen, eine klare Spielidee entwickeln. Schwartz und sein Co-Trainer Schulze-Marmeling sind keine Freunde der klassischen Raute. Große Versprechungen macht der neue Coach nicht: „Wir werden nichts neu erfinden – Fußball werden wir auch spielen! “ 1:0 für ihn. Schon am Nachmittag steht das erste Training an, gefolgt von einem Testspiel gegen den TSV Havelse – unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Ob die Spieler den versprochenen dreitägigen Urlaub bekommen, bleibt offen. Sollte Schwartz den Klassenerhalt schaffen, winkt ihm eine finanzielle Prämie. Der Vertrag enthält eine entsprechende Klausel, bestätigt Kittner. Bild: Alois Schwartz ist ein erfahrener Fußball-Trainer. Foto: Frank Biermann
MVZ, 25. März 2026, 13:33 Uhr

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expertBorken, 25. März 2026, 13:00 Uhr

**Fahrplanwechsel: Verbesserung des Busverkehrs ab 30. März**

Fahrplanwechsel: Mehr Busse samstags und in den Ferien Stadtwerke verdichten Fahrplan ab 30. März Mit dem Fahrplanwechsel im Busverkehr am Montag, 30. März verdichten die Stadtwerke den Takt auf verschiedenen Linien an Samstagen und bieten mehr Verbindungen in den Ferien an. Zudem ändern sich Fahrzeiten und Linienwege. An allen Samstagen fahren die Linien 6, 8, 15 und 16 ab vormittags wieder im 20-Minuten-Takt und nicht mehr alle 30 Minuten. Damit verdichten die Stadtwerke den Takt auf diesen vielgenutzten Linien und bieten eine verbesserte Anbindung aus Hiltrup, Wolbeck, Angelmodde, Gremmendorf, Albachten, Mecklenbeck, Coerde und Kinderhaus an die Innenstadt. In den Ferien fährt zudem die Linie 13 montags bis freitags wieder alle 20 Minuten zwischen Technologiepark in Gievenbeck und Hauptbahnhof. So werden unter anderem die Uni- und FH-Standorte sowie Studierendenwohnheime besser angebunden. Änderungen in den Stadtteilen Änderungen gibt es im Fahrtweg der Linie 12 in Gievenbeck: Sie fährt ab dem 30. März die neue Haltestelle Simonsplatz im Oxford-Quartier an. Sie befindet sich zentral an der Kreuzung Gumprichstraße und Henriette-Hertz-Weg und ist vorerst provisorisch eingerichtet, der Endausbau erfolgt später. Die Haltestelle Dieckmannstraße kann die Linie 12 dadurch nicht mehr bedienen. Direkt ab dem 30. März muss die Linie 12 allerdings eine Umleitung fahren und kann die Haltestelle daher nur in Richtung Hauptbahnhof bedienen. Für die Linie 18 zwischen Wolbeck, Hiltrup, Amelsbüren und Alexianer-Campus ändern die Stadtwerke die Abfahrtszeiten, so dass sie besser mit dem Unterrichtsbeginn der Schulzentren Wolbeck und Hiltrup sowie den Schichtlagen der Alexianer harmonieren. In Mecklenbeck fährt die Linie 10 sonntagmorgens die Haltestellen am Waldweg an. Dadurch wird das Viertel auch in dieser Zeit erschlossen. Die Linie 16 bedient in dieser Zeit wie gewohnt den Bereich Meckmannweg. Auch auf anderen Linien gibt es kleinere Anpassungen der Fahrzeit. Die Stadtwerke empfehlen deshalb allen Fahrgästen, die Fahrplanauskunft auf www.stadtwerke-muenster.de oder in der App münster:mobil zu nutzen. Die Stadtwerke weisen darauf hin, dass derzeit die Fahrpläne an den Haltestellen getauscht werden. Fahrgäste sollten daher besonders auf das aufgedruckte Gültigkeitsdatum achten. Bild: Unter anderem die Linie 6 zwischen Hiltrup und Coerde fährt samstags wieder alle 20 Minuten. Foto: Stadtwerke
MVZ, 25. März 2026, 12:13 Uhr

Alter Mühlenweg erhält Fahrrad-Piktogramme

Neue Piktogramm-Kette auf der Fahrbahn sensibilisiert für Radverkehr / Zentrale Verbindung zwischen Handorf und Wolbeck Die Stadt Münster hat auf der Fahrbahn des Alten Mühlenwegs zwischen Handorf und Wolbeck in den vergangenen Tagen Fahrrad-Piktogramme aufbringen lassen. Die Piktogramm-Kette auf einer Strecke von knapp vier Kilometern weist alle Verkehrsteilnehmenden deutlich darauf hin, dass auf dem Teilstück viele Radfahrerinnen und Radfahrer unterwegs sind und schafft mehr Aufmerksamkeit für den Radverkehr. Das teilt jetzt die Stadt Münster mit. Der Alte Mühlenweg ist in Münsters Fahrradnetz 2.0 als Basisroute klassifiziert und stellt die zentrale direkte Verbindung im Alltagsradverkehr zwischen den beiden Außenstadtteilen Handorf und Wolbeck dar. Alternative Routen entlang der Werse oder durch die Bauerschaft Kasewinkel sind insbesondere bei schlechten Witterungsverhältnissen für den Radverkehr wenig geeignet. Die Piktogramme dienen als temporärer Lückenschluss zwischen den baulich angelegten Radwegen am nördlichen und südlichen Beginn des Alten Mühlenwegs. Ein Erlass des Landes Nordrhein-Westfalen sieht den Einsatz von Piktogramm-Ketten genau für solche Streckenabschnitte vor. Perspektivisch ist im städtischen Umsetzungskonzept zum Fahrradnetz 2.0 weiterhin das Ziel ausgegeben, eine eigenständige Radverkehrsinfrastruktur für diesen Abschnitt anzulegen. Für den Kfz-Verkehr ergeben sich durch die neuen Piktogramme keine Änderungen. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h bleibt bestehen, zudem sind auch weiterhin die außerorts geltenden Überholabstände von zwei Metern zu Radfahrenden einzuhalten. Die noch fehlenden Piktogramme auf einem kurzen Teilstück im Norden der Strecke lässt die Stadt aufbringen, sobald die dort für dieses Jahr geplanten Asphaltarbeiten abgeschlossen sind. Bild: Die Fahrrad-Piktogramme auf dem Alten Mühlenweg weisen alle Verkehrsteilnehmenden zukünftig deutlich auf den Radverkehr hin. Foto: Stadt Münster.
MVZ, 25. März 2026, 12:01 Uhr

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FastFirst., 25. März 2026, 11:59 Uhr

Fotos von Reit-, Zucht- und Fahrverein EPE e.V.s Beitrag

Beim Reitturnier im benachbarten Ahaus belegte Merle Terfort mit ihrem Rock Titan in einer Dressurreiterprüfung der Klasse L mit einer Wertnote von 7,3 den dritten Rang. Katharina Katschker sicherte sich mit ihrem Da Vinci d’estate zum Saisonauftakt gleich zwei Schleifen. Mit einer Wertnote von 7,5 belegte sie in einer Dressurreiterprüfung der Klasse A Rang zwei. Außerdem belegte die beiden in einer Dressurprüfung der Klasse A** mit einer Wertnote von 7,1 den dritten Rang. Chiara Schmitz siegte in einer Springprüfung der Klasse L mit einer fehlerfreien Runde in 60,44 Sekunden. Ina Doetkotte konnte sich über gleich zwei goldene Schleifen freuen. Sie siegte mit Candela sowohl in einer Springprüfung der Klasse A* mit einer Zeit von 58,32 Sekunden als auch in einer Springprüfung der Klasse A** mit einer Zeit von 50,87 Sekunden. Lina Alfers siegte ebenfalls mit ihrem Pony Oaclands Angel in einer Springprüfung der Klasse E mit einer fehlerfreien Runde in 47,25 Sekunden. Henrike Homölle erlangte mit Wendy in einem Clearroundspringen 70 cm mit einer fehlerfreien Runde in 49,64 Sekunden eine goldene Schleife. Pia Ahler ging mit Black Princess beim Turnier in Reken an den Start. Dort belegte sie in einem Reiterwettbewerb Schritt Trab Rang sechs, in einem Reiterwettbewerb Schritt Trab Galopp Rang drei, in einem Springwettbewerb 50 cm Rang sechs und in einem Springwettbewerb 60 cm Rang fünf. Mia Schmidt ging mit Gut Altenburg’s Faustino zudem in Gladbeck an den Start. Dort konnte sie mit einer herausragenden Wertnote von 8,0 die Dressurreiterprüfung der Klasse M* auf Kandare für sich entscheiden. Wir gratulieren recht herzlich!!
RZF Epe e.V., 25. März 2026, 09:00 Uhr

**Marktgeschichten: Ein Blick hinter die Kulissen von Käse Althues**

🧀🍒🍖Dönkes vom Markt - 3 Fragen, 1 Stand, viele Geschichten🍰🥦🌻 Diesmal: 3 Fragen an Britta Althues von Käse Althues 🧀✨ Heute erzählt euch Britta Althues vom Wochenmarktstand Käse Althues wieso Kaffee ihren Tag rettet, was sie besonders mag am Marktleben und gibt euch zwei Tipps für eure perfekte Frühlingspasta und -pizza 🤭 Käse Althues ist jeden Mittwoch und Samstag auf dem Ahauser Wochenmarkt für euch da und versorgt euch mit leckeren, würzigen, klassischen oder auch ausgefallenen Käsesorten 😍 Immer von 8 - 13 Uhr. Also deckt euch mit dem ersten frischen Burrata und Büffelmozzarella ein & lasst es euch schmecken 😉 Wir sehen uns zum nächsten Markttag! 🧀💛✨ Weitere Infos zum Ahauser Wochenmarkt auf ahaus.de und in der AHAUS SuperApp 😊
Ahaus.de, 24. März 2026, 20:15 Uhr

Alois Schwartz wird neuer Cheftrainer des SC Preußen Münster

Alois Schwartz wird neuer Cheftrainer des SC Preußen Münster bis zum Saisonende - Schulze-Marmeling und Hohenhövel werden Co-Trainer Der SC Preußen Münster verpflichtet Alois Schwartz als neuen Cheftrainer. Der 58-jährige Fußballlehrer soll die Adlerträger in den sieben noch ausstehenden Ligaspielen zum Klassenerhalt in der 2. Bundesliga führen. Schwartz bringt viel Erfahrung aus verschiedenen Stationen im Profifußball mit und hat mehrfach bewiesen, dass er Teams auch in herausfordernden Situationen stabilisieren und erfolgreich führen kann, heißtes in einer Pressemitteilung des Vereins. U23-Trainer Kieran Schulze-Marmeling und LZ-Leiter Janis Hohenhövel, die den SCP derzeit interimsweise coachen, stehen ihm als Co-Trainer zur Seite. Der Vertrag gilt zunächst bis zum Saisonende. „Alois Schwartz ist ein sehr erfahrener Trainer, der mit klarer Führung und Struktur bereits gezeigt hat, dass er Mannschaften im Abstiegskampf wertvolle Impulse geben kann. Er weiß, was es braucht, um in dieser Situation die Chancen auf einen erfolgreichen Saisonausgang zu maximieren“, sagt Ole Kittner, Geschäftsführer Sport, Strategie und Kommunikation. „Über die Einbindung von Kieran Schulze-Marmeling und Janis Hohenhövel als Co-Trainer können wir auf ein hohes Maß an Gespür und Identifikation für Preußen Münster zurückreifen. Wir sind davon überzeugt, dass wir mit dieser Konstellation die beste Lösung für die anstehenden Herausforderungen gefunden haben“, so Kittner weiter. “Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe und habe sie angenommen, weil ich davon überzeugt bin, dass wir gemeinsam den Turnaround hinbekommen können. Die Mannschaft hat bereits gezeigt, dass sie die Mentalität und die Qualität hat, um in dieser Spielklasse zu bestehen”, sagt Münsters neuer Cheftrainer. Alois Schwartz stand für den 1. FC Nürnberg, Karlsruher SC, SV Sandhausen und Hansa Rostock insgesamt 222-mal in der 2. Bundesliga als Trainer an der Seitenlinie. Zuletzt trainierte der in Nürtingen (Baden-Württemberg) geborene Schwartz den Drittligisten 1. FC Saarbrücken. Am Mittwochvormittag wird Alois Schwartz auf einer Pressekonferenz offiziell vorgestellt, am Nachmittag leitet er dann bereits die erste Trainingseinheit mit der Mannschaft. Am Donnerstagnachmittag bestreiten die Adlerträger ein Testspiel gegen das Drittliga-Schlusslicht TSV Havelse. Die Partie muss aus organisatorischen Gründen leider ohne Zuschauer stattfinden.
MVZ, 24. März 2026, 19:24 Uhr

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expertBorken, 24. März 2026, 14:00 Uhr

**Oberbürgermeister Fuchs im Dialog mit Seniorenvertretung: Pflege und barrierefreies Wohnen im Fokus**

Pflege, Mobilität und barrierefreies Wohnen sind Themen der Seniorenvertretung für die sich OB Tilman Fuchs Zeit nahm Oberbürgermeister Tilman Fuchs war am Montag, 23. März, Gast in der Sitzung der Kommunalen Seniorenvertretung Münster im Stadthaus 2. Die Mitglieder hatten Fuchs eingeladen zum Austausch über Themen, die der demografische Wandel mit sich bringt – es ging um Pflege, Mobilität und barrierefreies Wohnen. „Der Bedarf nach Wohnformen im Alter wird auch in Münster stark wachsen. Darunter fallen barrierearme Wohnungen mit und ohne Service, gemeinschaftliche Wohnformen und Angebote des betreuten Wohnens für hochaltrige Menschen“, sagte Barbara Klein-Reid, Vorsitzende der Kommunalen Seniorenvertretung. Das Gremium will sich daher verstärkt dafür einsetzen, dass sowohl bei Neubauten als auch bei Umbauten im Bestand barrierefreier Wohnraum entsteht, teilt die Stadt Münster mit. . Die Kommunale Seniorenvertretung Münster ist die demokratisch gewählte und vom Rat der Stadt Münster legitimierte Vertretung der Bürgerinnen und Bürger über 60 Jahre. Fuchs begrüßte das Engagement der Seniorenvertretung, die Themen und Anliegen älterer Münsteranerinnen und Münsteraner aktiv und auch kritisch in die Stadtverwaltung einzubringen. „Die Fragen des Älterwerdens gehen uns als gesamte Stadtgesellschaft an. Wenn sich engagierte Seniorinnen und Senioren mit ihren Perspektiven einbringen, ist das ein großer Gewinn. Ihr Engagement hilft uns, Barrieren abzubauen und Münster generationengerecht zu gestalten“, sagte der Oberbürgermeister. Foto: Oberbürgermeister Tilman Fuchs (5.v.l.) war am Montag, 23. März, zu Gast bei der Kommunalen Seniorenvertretung im Stadthaus 2. Foto: Stadt Münster / MünsterView.
MVZ, 24. März 2026, 11:33 Uhr

**Umgestaltung der Fahrradabstellung: Neue Anlehnbügel am Berliner Platz**

Neue Fahrradständer am Berliner Platz sollen mehr Übersicht bringen - Anlehnbügel ersetzen Doppelstockständer / Fahrräder bis zum 26. März umstellen Die Stadt Münster ersetzt die Fahrradständer vor der Radstation am Berliner Platz. Die bisherigen Doppelstockständer werden abgebaut und durch Anlehnbügel ersetzt, um die Abstellmöglichkeiten übersichtlicher zu gestalten und Verschmutzungen zu vermeiden. Die Arbeiten beginnen Ende März und sollen Ende April abgeschlossen sein. Zuletzt nutzten weniger Menschen die Anlage, weil die Zwischenräume unter anderem durch Abfall oder Urin verschmutzt waren. Der städtische Fahrradkontrolldienst hat die Doppelstockständer bereits abgesperrt. Fahrräder, die am Donnerstag, 26. März, noch dort abgestellt sind, werden in die Fundfahrradstation am Industrieweg 75 gebracht. Nach einer Grundreinigung erfolgen Abbau der alten Ständer und Aufbau der neuen Anlehnbügel, die eine offenere und geordnete Abstellmöglichkeit schaffen. Wer einen sicheren und überdachten Stellplatz sucht, kann die nahegelegenen Radstationen nutzen, zum Beispiel am Bremer Platz auf der Ostseite des Hauptbahnhofs. Registrierte Kundinnen und Kunden haben dort rund um die Uhr Zugang per App. Je nach Tarif kostet die Nutzung der Radstation auf der Ostseite einen Euro pro Tag oder zehn Euro im Monat; ein fester persönlicher Stellplatz ist für zwölf Euro monatlich buchbar. Auch Tarife für Lasten- und Spezialräder sind verfügbar, teilt die Stadt Münster mit. . Bild: Die bisherigen Doppelstockständer vor der Radstation am Berliner Platz werden abgebaut und durch neue Anlehnbügel ersetzt. Foto: Stadt Münster / Michael Lyra.
MVZ, 24. März 2026, 11:27 Uhr

**Münster setzt auf E-Busse: Mit neuer Flotte in die grüne Zukunft**

E-Bus-Flotte in Münster wächst weiter – jetzt auch bei den privaten Partnerunternehmen der Stadtwerke - Erfmann Reisen und Reisedienst Bils setzen auf E-Busse im Stadtverkehr 97 der 120 blauen Stadtwerke-Busse fahren bereits elektrisch und sparen so jeden Tag Diesel und damit CO2-Emissionen ein. Spätestens 2029 soll die ganze Flotte mit Ökostrom fahren. Zusätzlich sind im Auftrag der Stadtwerke sieben meist mittelständische Partnerunternehmen im Einsatz, die zusammen weitere etwa 90 Busse in Münster einsetzen. Zwei Vorreiter starten nun ebenfalls mit der Elektrifizierung ihrer Bus-Flotte: Erfmann-Reisen aus Altenberge beschafft elf elektrische Gelenkbusse, Reisedienst B. Bils aus Telgte setzt zwei elektrische Solobusse ein. „Für uns als mittelständisches Unternehmen ist die Elektrifizierung unserer Flotte und des Betriebshofs eine Kraftanstrengung, die wir mit Begeisterung angehen“, sagt Christian Erfmann, Geschäftsführer von Erfmann-Reisen. „Der E-Bus-Einsatz macht den Nahverkehr noch klimaschonender und für die Fahrgäste attraktiver. Die Investitionen tätigen wir daher aus Überzeugung“. Neben den elf Fahrzeugen hat Erfmann auch ein neues E-Bus-Carport mit 20 Schnellladern auf einem zusätzlichen Betriebshof in Altenberge direkt an der B54 in Betrieb genommen. Das Projekt wird im Rahmen der „Richtlinie zur Förderung alternativer Antriebe von Bussen im Personenverkehr“ mit insgesamt 3.256.000 Euro durch das Bundesministerium für Verkehr (BMV) gefördert. Fördermittel dieser Maßnahme werden auch im Rahmen des Deutschen Aufbau- und Resilienzplans (DARP) über die europäischen Aufbau- und Resilienzfazilitäten (ARF) im Programm NextGenerationEU bereitgestellt. Die Förderrichtlinie wird von der NOW GmbH koordiniert und durch den Projektträger Jülich (PtJ) umgesetzt. Äußerlich werden die neuen E-Busse kaum von denen der Stadtwerke zu unterscheiden sein, der gemeinsame Qualitätsanspruch von Stadtwerken und Partnerunternehmen ist gleich hoch. Auch die Modelle kennen die Fahrgäste bereits: Sowohl Erfmann als auch Bils setzen auf Busse des Typs eCitraro von Mercedes. Dank ihrer Batterien auf dem Fahrzeugdach schaffen die Fahrzeuge mindestens 250 Kilometer Fahrstrecke. Unterwegs sind die Busse der beiden Partner auf verschiedenen Linien im ganzen Stadtgebiet. „Mit unserer jungen, vierten Generation, Björn Bils und Marius Heiyng, starten wir nun in die zukunftsfähige Technologie der E-Busse und sind stolz, als eines der ersten Partnerunternehmen der Stadtwerke E-Busse im Stadtgebiet Münsters einzusetzen. Gerade im ÖPNV können sie ihre Stärke ausspielen: Sie sind abgasfrei, leise und komfortabel, dazu sind sie den ganzen Tag über im Einsatz: ihnen gehört ohne Frage die Zukunft“, erklären Bernd Bils und Christiane Heiyng, die geschäftsführenden Gesellschafter von Reisedienst B. Bils. „Daher soll es nicht bei den zwei Bussen bleiben, wir möchten unsere Flotte auch weiter elektrifizieren.“ Gefördert wurde die Anschaffung der E-Busse von der Stadt Münster. Neben den Lademöglichkeiten auf ihren eigenen Betriebshöfen können die Partnerunternehmen auch die E-Bus-Ladeinfrastruktur an den Endhaltestellen in Münster nutzen, um Ökostrom zu tanken. Die Stadtwerke stehen zudem mit Rat und Tat zur Seite: „Wir freuen uns sehr über die neuen E-Busse von Erfmann und Bils. Mit unserer langjährigen Erfahrung unterstützen wir alle Partnerunternehmen gern dabei, E-Busse in ihren Betrieben einzuführen. Denn es geht nicht nur darum, Busse zu kaufen, auch viele Abläufe müssen angepasst werden“, erklärt Frank Gäfgen, Geschäftsführer der Stadtwerke. Das kommunale Verkehrsunternehmen setzt bereits seit 2015 Elektrobusse ein. Auch für 2026 haben nicht nur die Stadtwerke, sondern zusätzlich ein drittes Partnerunternehmen neue E-Busse geordert, heißt es jetzt in einer Pressemitteilung der Stadtwerke. Die Elektrifizierung des Nahverkehrs in Münster macht also weiterhin große Fortschritte. „Wichtig ist, dass die E-Bus-Förderung weiter Schritt hält, um einen Teil der Mehrkosten aufzufangen. Dann ist der Dieselbus bald ein Auslaufmodell, für kommunale Unternehmen genauso wie für die Mittelständler im Münsterland“, so Frank Gäfgen. Bild: Die enge Zusammenarbeit der Stadtwerke Münster mit ihren Partnerunternehmen zahlt sich aus: Erfmann-Reisen und Reisedienst B. Bils setzen nun auch Elektrobusse ein. Darüber freuen sich (v. l.): Christan und Julius Erfmann, Geschäftsführer und Prokurist von Erfmann-Reisen, Marko Domke und Frank Gäfgen, Betriebsleiter und Geschäftsführer der Stadtwerke Münster, sowie Bernd Bils, Björn Bils und Marius Heiyng, Gesellschafter und Geschäftsführer von Reisedienst B. Bils. Foto: Stadtwerke
MVZ, 24. März 2026, 11:13 Uhr

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FastFirst., 24. März 2026, 10:35 Uhr

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