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Schuld sind immer die ande­ren

Münsteraner Stu­die zeigt: Aggres­sion im Stra­ßen­ver­kehr wächst wei­ter - Rad- und Autofahrer verhalten sich ähnlich Das Klima auf deutschen Straßen wird immer rauer und aggressiver. Dies zeigt die regelmäßig erhobene Langzeitstudie der Unfallforschung der Versicherer im Gesamtverband der Versicherer (UDV) zu Verkehrsklima und Sicherheit im Straßenverkehr. „Nahezu alle 23 ermittelten Werte für aggressives Verhalten haben sich seit der letzten Studie 2023 nochmal weiter verschlechtert, einige sogar deutlich“, sagt UDV-Leiterin Kirstin Zeidler. Die Forschenden beobachten diesen Trend bereits seit zehn Jahren. „Jeder zweite Autofahrende muss sich sofort abreagieren, wenn er sich über andere ärgert“, so Zeidler (55 Prozent, 2023: 50 Prozent; 2016: 29 Prozent). Fast die Hälfte drängelt mitunter, wenn der oder die Vorausfahrende vermeintlich bummelt (47 Prozent, 2023: 39 Prozent; 2016: 29 Prozent). Und fast ein Drittel schert nach dem Überholen schon mal so dicht ein, dass der andere bremsen muss (32 Prozent; 2023: 24 Prozent; 2016: 21 Prozent). Radfahrende verhalten sich ähnlich: 43 Prozent erzwingen hin und wieder die Vorfahrt (2023: 28 Prozent) und fast jeder zweite überholt Autos auch mal links oder schlängelt sich durch den Verkehr (48 Prozent, 2023: 34 Prozent). Fehler machen vor allem andere „Es ist verantwortungslos, aus Wut oder um schneller ans Ziel zu kommen die Gesundheit oder das Leben anderer aufs Spiel zu setzen“, sagt Zeidler. „Dabei sehen die meisten die Probleme bei anderen, nicht bei sich selbst.“ Wie auch schon in den Vorgängerstudien klaffen Selbst- und Fremdbild weit auseinander. So antworten 92 Prozent aller Autofahrenden, dass sie Radfahrende besonders rücksichtsvoll überholen. Gleichzeitig beobachten 86 Prozent, dass andere zu eng überholen. Das Selbstbild Radfahrender ist ebenso geschönt: 48 Prozent geben zu, Autos auch mal links zu überholen oder sich durch den Verkehr zu schlängeln, wenn sie rechts nicht vorbeikommen. 83 Prozent beobachten dieses Verhalten bei anderen Radfahrenden. „Das Leben wird immer hektischer, wir sind quasi permanent erreichbar, der Druck nimmt zu“, so Zeidler. „Das geht auch am Straßenverkehr nicht vorbei, die Zündschnur wird kürzer.“ Ablenkung am Steuer wächst Auch die Nutzung des Smartphones am Steuer nimmt bedenklich zu. Jeder Vierte schreibt während der Fahrt zumindest ab und an Nachrichten, jeder Fünfte nutzt soziale Netzwerke. Besonders verbreitet ist das Handy am Steuer bei den 18- bis 35-Jährigen (63 Prozent), zunehmend aber auch in den höheren Altersklassen (42 Prozent der 36- bis 55-Jährigen, 22 Prozent der 56- bis 69-Jährigen). „Der Zeitgeist läuft der Sicherheit entgegen“, so Zeidler. Maßnahmen für mehr Sicherheit Polizeikontrollen erwarten die Befragten inzwischen etwas häufiger, erleben sie de facto aber selten. Auch das Strafmaß empfinden viele als mild. Kontrollen und Sanktionen sollten daher verschärft werden. Aus UDV-Sicht sind Verkehrsplanende, Verkehrspsychologen und -psychologinnen gefordert, Konzepte gegen aggressives Verhalten im immer dichter werdenden Verkehr zu entwickeln. Kampagnen sollten auf ein rücksichtsvolleres Miteinander abzielen. Weitere Ergebnisse der seit 2010 regelmäßig durchgeführten UDV-Studie: Die meisten Verkehrsteilnehmenden in Deutschland fühlen sich im Straßenverkehr sicher (58 Prozent; 2016: 62 Prozent) – Männer (66 Prozent) noch deutlicher als Frauen (48 Prozent). Daher befürworten Frauen schärfere gesetzliche Maßnahmen auch stärker als Männer. Beide Geschlechter sprechen sich vor allem für die Null-Promille-Grenze im Kraftfahrzeug (74 Prozent) und für eine neue, zusätzliche 1,1 Promillegrenze für Radfahrende (rund 72 Prozent) aus. So stark wie nie zuvor plädieren die Befragten zudem für Tempo 130 auf Autobahnen (rund 60 Prozent), Tempo 80 auf Landstraßen (rund 53 Prozent) und Tempo 30 in Städten (rund 43 Prozent). Zur Studie: Die UDV hat zum wiederholten Mal eine deutschlandweite repräsentative Online-Befragung durchführt. Zwischen März und April 2026 nahmen 2.004 Personen ab 18 Jahren teil. Die Daten sind gewichtet für Alter, Geschlecht, Bildung, Bevölkerungsverteilung, Verteilung der Bundesländer nach Ost-West, Pkw-Führerscheinbesitz, Fahrrad-, Pkw- und ÖPNV-Nutzung sowie Pkw-Verfügbarkeit. Foto: UDV
MVZ, 17. Aug. 2026, 18:46 Uhr

Tätowierungen im Landesmuseum

Die Terminvergabe läuft Am langen Freitag, 11. September bietet das LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster Tätowierungen im Rahmen der Kunstinstallation "Not Quite Under_Ground" an. Das teilt jetzt das Landesmuseum mit. Zu den Skulptur Projekten 2017 hatte der Künstler Michael Smith diese Aktion geplant. Dafür ist das Tattoostudio "Tätowiersucht" zu Gast im LWL-Museum. Die Terminbuchungen laufen direkt über das Tattoostudio und sind ab Freitag (14.8.) möglich per Mail an skulptur@taetowiersucht.de und telefonisch unter 0251 43651. Personen über 65 Jahre erhalten - wie schon 2017 - einen Seniorenrabatt von 50 Prozent. Als Teil seines Beitrages für die Skulptur Projekte Münster 2017 ließ Smith am Hansaring in Münster ein funktionstüchtiges Tattoostudio einrichten. Die Tätowierungen erhielten den Charakter eines Souvenirs, das sich die Besuchenden der Skulptur Projekte 2017 permanent zulegen konnten. Hierfür konnten sie Motive auswählen, die Künstler:innen der Skulptur Projekte, befreundete Künstler:innen von Smith und die Tätowierer:innen beigesteuert hatten. Diese Motive stehen auch jetzt wieder zur Auswahl. Interessierte können sich die Motive sowohl im LWL-Museum als auch bei "Tätowiersucht" am Hansaring 34 in Münster vorab ansehen. Neben der Installation selbst sind auch der Gang zum Studio, die Auswahl und das Stechen des Tattoos sowie auch das Überdauern des Tattoos als Erinnerungsstück am Körper Teile des Kunstwerks. Nach Ende der Skulptur Projekte 2017 erwarb der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Smiths Werk für die eigene Sammlung. Im Zuge einer Neupräsentation der Gegenwartskunst können Besuchende die Adaption des Tattoostudios nun in der Dauerausstellung des Museums sehen. Die letzte Tattoo-Aktion ist am 13.11., die Buchungen sind vier Wochen vorab möglich. Wer sich nicht selbst tätowieren lassen möchte, kann bei den Tätowierungen zuschauen. Bild: Am Langen Freitag im September bietet das LWL-Museum für Kunst und Kultur Tätowierungen an. Anmeldungen sind bereits möglich. Foto: LWL / Hanna Neander
MVZ, 17. Aug. 2026, 18:17 Uhr

**Kostenlose Online-Seminare zur Climatanpassung für Hausbesitzer**

Kostenlose Online-Seminare: Haus und Grundstück sturmfest und hitzerobust machen Starkregen, Hitzewellen und Trockenheit: Die Folgen des Klimawandels stellen Eigenheimbesitzer im Westmünsterland vor neue Herausforderungen. Der Klimakreis Borken lädt gemeinsam mit der Verbraucherzentrale NRW im August und September zu kostenlosen Online-Seminaren ein. Expertinnen und Experten vermitteln praxistaugliche Tipps zur Klimaanpassung. Die Termine im Überblick: 18. August, 18:00 Uhr – Spitze bei Hitze (Das hitzerobuste Haus): Energieberater Jens Blome zeigt, wie Räume bei Sommerhitze über 35 Grad kühl bleiben und gibt kurze Praxistipps zum Schutz vor Starkregen. 26. August, 17:00–18:00 Uhr – Dachbegrünung: Lisa Marie Barthel und Marleen Niederprüm erklären den Aufbau von Gründächern und zeigen, welche Systeme sich ideal für Einsteiger eignen. 27. August, 17:00–18:30 Uhr – Schutz vor Starkregen: Fatma Özkan erklärt, wie sich Hausbesitzer wirksam vor Gefahren durch Wasser und Kanal-Rückstau schützen und teure Schäden vermeiden. 2. September, 17:00–18:30 Uhr – Fassadenbegrünung: Manuel Vollrath informiert über geeignete Pflanzen, passende Rankhilfen und die Abstimmung auf den jeweiligen Wandtyp. Teilnehmende können bei allen Webinaren individuelle Fragen direkt per Live-Chat an die Fachleute stellen. Mitmach-Aktion: Wettbewerb „abpflastern“ In den Seminaren wird zudem auf den Wettbewerb „abpflastern“ aufmerksam gemacht. Ähnlich wie beim Stadtradeln treten Bürgerinnen und Bürger an, um versiegelte Flächen und Schottergärten zurückzubauen. Beiträge dazu können bis zum 31. Oktober 2026 gemeldet werden. Anmeldung & Beratung Die Teilnahme an den Seminaren ist kostenlos. Anmeldungen sind online unter www.klimakoffer.nrw/veranstaltungen möglich. Eine kostenfreie telefonische Beratung der Verbraucherzentrale gibt es unter 0211 / 91380 1300 oder per E-Mail an klimakoffer@verbraucherzentrale.nrw. Infos zum Wettbewerb unter www.abpflastern.de
Der Ahauser, 17. Aug. 2026, 17:00 Uhr

Samstag 20:30 Uhr Franz-Beckenbauer-Supercup

DORTMUND vs. BAYERN – DER SUPERCUP! Am Samstag heißt es wieder: Topspiel-Alarm! 🏆 Franz-Beckenbauer-Supercup Borussia Dortmund vs FC Bayern München 🕣 Samstag 22.08.26 | 20:30 Uhr Kommt vorbei, macht es euch gemütlich und erlebt das Duell der beiden deutschen Topteams bei uns auf der großen Leinwand! 🍻⚽
Cinetech GRO, 17. Aug. 2026, 16:37 Uhr

Ahaus zeichnet die schönsten Vorgärten 2026 aus

Blühende Insektenparadiese statt grauer Schotterflächen: Im Mai hatte die Stadt Ahaus dazu aufgerufen, Fotos naturnaher Vorgärten an die Stabsstelle Klimaschutz zu senden. Am 22. Juli wählte die Jury aus den zahlreichen Einsendungen aus Ahaus und den Ortsteilen die fünf gelungensten Projekte aus. Bewertet wurden der Gesamteindruck, Artenreichtum sowie eine standortgerechte Bepflanzung. Über einen Ahaus-Gutschein im Wert von 100 Euro freuen sich: Alfons und Detlef Nubbenholt-Giersig: Begrünte Fassaden kühlen ihr Haus, während Früchte, Kräuter und hitzebeständige Pflanzen Nützlinge anlocken. Beinwell hält Giersch in Schach, gesammeltes Regenwasser hilft über Dürrephasen. Wietske und Peter Haasbeek-Hulek: Dichte, geschwungene Bepflanzung spart Jäten und Gießen. Ihr naturnaher Garten kommt komplett ohne rechte Winkel aus. Ulla und Josef Witte: Ein formgeschnittener Baum und eine Steinmauer als Zuflucht für Eidechsen prägen diesen harmonischen Mix aus Zier- und Insektenstauden. Beatrix und Paul-Peter Groten: Natur wachsen lassen ist hier Programm. Königskerzen, Kräuter und ein wilder Walnussbaum bieten Lebensraum für heimische Tiere. Sophie und Jürgen Homölle: Das erfahrene Gärtner-Duo (Vater und Tochter) schuf ein durchdachtes Paradies, das Vögeln und Insekten ganzjährig Nahrung bietet. Förderung nutzen: Schottergarten umgestalten Grüne Vorgärten sind hübsch, kühlen Wohngebiete und sichern die Artenvielfalt – im Gegensatz zu heißen Schottergärten. Die Stadt Ahaus unterstützt die Rückumwandlung von Schotterflächen in blühende Oasen mit bis zu 1.000 Euro. Wichtig: Anträge müssen zwingend vor Beginn der Arbeiten bei der Stabsstelle Klimaschutz gestellt werden.
Der Ahauser, 17. Aug. 2026, 16:01 Uhr

JA sagen im BamBoo! ❤✨

Sonnenuntergang, Aperol Spritz, lange Kleider, Sand und absolutes Sommerwetter: Letzte Woche haben Heike und Dirk ihre Hochzeit bei uns im Beach Club gefeiert. Was für ein großartiger Abend!

Bei einem leckeren Live Cooking BBQ-Buffet, Candy Bar, Cocktails und einem wunderschönen Brautpaar-Tanz hat es der Hochzeitsfeier wirklich an nichts gefehlt. Danke, dass ihr euren großen Abend bei uns verbracht habt, ihr Lieben!

Events, auch mit Pauschalpreisen, könnt ihr übrigens einfach, schnell und unverbindlich über unsere Website anfragen: www.bamboo-ahaus.de/

BamBoo! Ahaus, 17. Aug. 2026, 15:15 Uhr

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expert Coe, 17. Aug. 2026, 15:00 Uhr

Welche Leistungen bietet die Pflegeversicherung?

Die Pflegeversicherung (SGB XI) zahlt Pflegegeld an pflegebedürftige Menschen. Das ist vielen, die sich erstmalig mit dem Thema Pflegebedürftigkeit beschäftigen müssen, bekannt. Doch für wen sind bestimmte Leistungen der Pflegeversicherung geeignet? Und unter welchen Bedingungen können sie in Anspruch genommen werden? Diese und weitere Fragen beantwortet Gudula Decking, Koordinatorin der Pflegeberatung des Kreises Borken, bei ihrem Online-Vortrag "Leistungen der Pflegeversicherung" am Dienstag, 25. August 2026, von 19 bis 20 Uhr über die Plattform Zoom. Außerdem werden Begriffe wie "Kurzzeitpflege", "Verhinderungspflege", "Entlastungsleistungen" oder "zum Verbrauch bestimmte Hilfsmittel" erklärt und deren Einsatzmöglichkeiten aufgezeigt. Dem kostenlosen Vortrag kann ohne Anmeldung unter folgendem Link beigetreten werden: www.kreis-borken.de/pflege-vortrag Meeting-ID: 923 7674 0948 Kenncode: rV9Hb2 Weitere Informationen zum Thema Pflege sind unter www.pflege-kreis-borken.de zu finden.
Der Ahauser, 17. Aug. 2026, 14:20 Uhr

Alkohol und Drogen im Straßenverkehr: Polizei zieht alarmierende Bilanz!

Polizei zieht Wochenbilanz zu Alkohol und Drogen im Straßenverkehr Alkohol und Drogen im Straßenverkehr beschäftigen die Polizei im Kreis Borken auch in der vergangenen Woche. Unter anderem war eine 15-jährige E-Scooterfahrerin mit rund 1,9 Promille unterwegs. Bei dem Versuch dem Gegenverkehr auszuweichen, verlor sie die Kontrolle und fiel mit ihrer ebenfalls alkoholisierten 14-jährigen Beifahrerin in eine Hecke. Rettungskräfte brachten beide in ein Krankenhaus, wo sie nach ambulanter Behandlung entlassen werden konnten. Der Fahrerin wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Ein entsprechendes Strafverfahren leiteten die Beamten ein. Insgesamt sechs Verkehrsteilnehmer stellte die Polizei fest, die unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen am Straßenverkehr teilnahmen. In allen Fällen entnahm ein Arzt eine Blutprobe. Die Beamten leiteten entsprechende Straf- oder Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Im Nordkreis stellte die Polizei jeweils einen Verkehrsteilnehmer in Gronau und in Ahaus fest, der unter Alkoholeinfluss ein Fahrzeug führte. In Ahaus, Stadtlohn und Vreden stand jeweils ein Pkw-Fahrer unter dem Einfluss von Drogen. Darüber hinaus trafen Einsatzkräfte in Borken einen Fahrzeugführer an, der unter Alkoholeinfluss stand. Die Polizei appelliert erneut eindringlich: Hände weg von Alkohol und Drogen! Wer im Straßenverkehr berauscht ein Fahrzeug führt, bringt sich und andere in Gefahr - unabhängig davon, ob man mit dem Auto, dem Pedelec, dem Fahrrad oder einem E-Scooter unterwegs ist. Bereits geringe Mengen können die Fahrtüchtigkeit erheblich beeinträchtigen und zu gefährlichen Situationen im Straßenverkehr führen. Es drohen empfindliche Strafen oder der Verlust der Fahrerlaubnis. In vielen Fällen wird eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) erforderlich.
Der Ahauser, 17. Aug. 2026, 13:47 Uhr

Online-Vortrag: „Sonnenstrom vom Dach“

Die Solarenergie nutzen, die Energiekosten langfristig senken und dabei gleichzeitig das Klima schonen? Das klingt nach einer ziemlich guten Idee – aber wie lässt sich diese am besten umsetzen? Strom vom eigenen Hausdach lohnt sich dann am meisten, wenn er vor Ort verbraucht und nicht ins öffentliche Netz eingespeist wird. Doch das ist gar nicht so einfach, weil die meiste Energie im Privathaushalt morgens und abends benötigt wird, wenn die Sonne kaum scheint. Mit Batterien aber, die den Strom tagsüber speichern, wird die Energie auch nach Sonnenuntergang nutzbar. Am Donnerstag, 20. August, lädt der Klimakreis Borken gemeinsam mit der Verbraucherzentrale NRW zu einem kostenlosen Online-Seminar ein. Unter dem Titel "Sonnenstrom vom Dach" erläutern die Energieberater Dirk Mobers und Iván Dimitrov, welche Chancen die staatlich geförderte Technologie für Privathaushalte bereithält. Unabhängigkeit und Klimaschutz spielen dabei ebenso eine Rolle wie finanzielle Fragen, ganz praktische Tipps und Hinweise auf Stolperfallen. Im Anschluss wird ein Austausch zum Thema angeboten. Beginn ist um 18 Uhr. Die Zugangsdaten zu dem Online-Vortrag sind unter www.verbraucherzentrale.nrw/onlinevortraege-energie abrufbar. Dort finden sich zudem weitere Informationen, auch zu anderen Online-Vorträgen der Verbraucherzentrale NRW. Der Online-Vortrag "Sonnenstrom vom Dach" findet regelmäßig statt – er wird jeden dritten Donnerstag im Monat angeboten.
Der Ahauser, 17. Aug. 2026, 12:32 Uhr

Warum kaufen Kanadas größte Banken plötzlich XRP?

Warum investieren plötzlich einige der größten Banken Kanadas in XRP? 👀 Die Bank of Montreal hat erstmals Positionen in zwei XRP-Finanzprodukten offengelegt. Auch die National Bank of Canada ist über einen XRP ETF investiert. Die Positionen sind bislang klein – doch sie passen zu einem größeren Trend: Seit November haben US-amerikanische XRP Spot ETFs rund 1,51 Milliarden US-Dollar eingesammelt. Gleichzeitig steckt XRP selbst tief in der Krise und notiert rund 45 Prozent unter dem Niveau vom Jahresbeginn. Standard Chartered sieht trotzdem erhebliches Potenzial und prognostiziert 2,80 US-Dollar bis Ende 2026. 🏦 Sind die Banken nur mit kleinen Testpositionen dabei – oder beginnt gerade die institutionelle XRP-Adoption? #XRP #Ripple #Krypto #ETF
FastFirst., 17. Aug. 2026, 12:32 Uhr

**Sportliche Highlights und Dankeschön: StattArena am Oldenkottplatz**

StattArena: Ein sportlicher Sommer am Oldenkottplatz Vom Champions-League-Finale über Wimbledon bis zur Fußball-Weltmeisterschaft und der Tour de France: Die StattArena am Oldenkottplatz hat in diesem Sommer für zahlreiche gemeinsame Sportmomente gesorgt. Am 21. Juli wurde die Arena abgebaut – Zeit für ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten. Bereits zum Champions-League-Finale am 24. Mai wurde die große LED-Wand am Oldenkottplatz eingeweiht. In den folgenden Wochen konnten Besucher*innen dort verschiedene Sportereignisse unter freiem Himmel verfolgen. Besonders während der Fußball-Weltmeisterschaft wurde der Oldenkottplatz zum Treffpunkt für Fußballfans. Als „gastronomisches Wohnzimmer im Herzen Ahaus“ bot der Platz mit seinen Gastronomiebetrieben, den Außenbereichen und dem großen Screen die passende Kulisse für gemeinsame Sporterlebnisse. Ein besonderer Dank gilt dabei den beteiligten Partnern: Die Tobit Laboratories AG stellte den Screen bereit und unterstützte die Umsetzung vor Ort. Ahaus Marketing & Touristik begleitete das Projekt als Veranstalter organisatorisch und schuf gemeinsam mit den beteiligten Gastronomiebetrieben den Rahmen für das Public Viewing am „ODKP“. Zum Abschluss überreichten Bürgermeisterin Karola Voß und Wirtschaftsförderin Katrin Damme einen signierten Fußball zur Erinnerung an die StattArena 2026 an Veronica Klas und Ludwig Groten.
Der Ahauser, 17. Aug. 2026, 11:06 Uhr

Mystery im Münsterland: Das Gutshaus im Nebel

Der Titel „Das Gutshaus im Nebel“ erinnert vielleicht an Fernsehserien wie „Forsthaus Falkenau“ oder „Das Schloß am Wörthersee“. Doch keine Sorge: Der Roman verzichtet auf seichte TV-Romantik und folgt ganz anderen Vorbildern. Er leuchtet das Dunkle unter der Oberfläche aus. So entsteht ein Münsterland-Gothic über Identität und Unheimliches– sprachstark und sorgfältig recherchiert. Wer das Buch aufschlägt, sollte wissen: Katja Angenent erzählt ruhig und und nimmt sich Zeit ihre Geschichte zu entwickeln, um das Setting auszumalen. Ihr 400 Seiten starker Roman spielt 1882 in Münster und im Münsterland – genau hundert Jahre vor der Geburt der Autorin. Damals kannte man das Wort Emanzipation kaum. Das prägt auch die Ausgangslage der Protagonistin: Charlotte Jäger, eine junge, clevere, aber mittellose Erzieherin. Gerade dieser Umstand führt sie in das knarzige Gutshaus in Münster-Mauritz, wo sie einen adeligen Sprössling betreuen soll, mit dem etwas nicht stimmt. Das Haus wirkt unheimlich, ein seltsames Ensemblebewohnt es. Ein Teil ist renoviert, der andere verfällt. Die nach Freiheit strebende Charlotte passt hier kaum hinein. Sie glaubt, sich auf den Bildern im Haus selbst zu erkennen. Merkwürdige Vorkommnisse häufen sich, und Charlotte, sonst bodenständig, zweifelt an ihrem Verstand. Katja Angenent schildert die historische Situation so anschaulich, dass der Text zum Kopfkino wird. Man meint, nebenihr im Zug von Hamm nach Münster zu sitzen – damals noch ein echtes Abenteuer. Frauen die alleine Kutschfahrten unternahmen - genauso ungewöhnlich. Fabelhaft beschreibt sie das Interieur des Gutshauses: Kronleuchter, Stuck, Besteck. Sie versteht es Figuren entstehen zu lassen, die einen nicht so schnell loslassen. . Die Welt in der Charlotte lebt ist eine Klassengesellschaft. Aus der kann man selbst durch Heirat nur schwer aausbrechen, denn es musste standesgemäß geheiratet werden. So verspricht Charlottes Begegnung mit einem gut aussehenden, noblen Mann mit den„blauesten Augen, die sie jemals gesehen hatte“ mehr als sie sollte. Der Herr ist gekleidet, gepflegt, ihr offensichtlich zugetan – und er kommt ihr schnell zu nah. Er gibt ihr den klaren Rat: „Verschwinde“ – verlasse dieses Haus. Eine Begründung bleibt aus. Da ist es um Charlotte schon geschehen. Im Buch finden sich Sätze wie: „Mein Herz benahm sich wie ein junges Pferd, das nach einem langen Winter im Stall zum ersten Mal wieder auf die Weide durfte. “ Solche Formulierungen allein lohnen einen Besuch in Angenents Schreibwerkstatt (www. katjaschreibt. de). Mehr wollen wir nicht verraten über diesen Roman, den der Emons Verlag dankenswerterweise veröffentlicht hat und als „historischen Mystery-Roman voller dunkler Andeutungen, psychologischer Spannung und gefährlicherFamiliengeheimnisse“ ankündigt. Im Nachwort berichtet Angenent, dass sie nach der Lektüre einer Sherlock-Holmes-Geschichte auf die Idee kam, die Geschichte dieser „starken jungen Frau“ aufzuschreiben. Spannend liest sich, wie sie ihre Schreibarbeit zwischen vielen anderen Aufgaben organisiert und vollendet hat, wie Schriftstellernnen heute Netzwerken. Erst auf der letzten Seite der Danksagung verrät die ambitionierte Autorin, wie hoch sie die eigene Messlatte für den Erfolg des Buches gelegt hat. Sie will nicht nur – wie wir schon vermuten – ein minutiös recherchiertes, gut geschriebenes Geschichtswerk vorlegen, sondern mehr: „diese Geschichte soll Leute von heute unterhalten“. Wer sich mit Unterhaltung beschäftigt, weiß: Einen höheren Anspruch gibt es nicht. Ein Leseeindruck von Frank Biermann https://emons-verlag.de/p/das-gutshaus-im-nebel-7766 Bild: Katja Angenent, lebt als Journalistin, Autorin und Dozentin für kreatives Schreiben in Münster. Foto: Frank Biermann
MVZ, 17. Aug. 2026, 10:10 Uhr

Herzlichen Dank an Pascal Voerhuis von Druckpunkt für die wertvolle Unterstützung!

Wir bedanken uns bei Pascal Voerhuis von der Firma Druckpunkt für die tolle Unterstützung.
Vorwärts Epe, 17. Aug. 2026, 10:01 Uhr

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