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Münster: Streit um Nichtverlängerungen eskaliert

Moss: „Nichtverlängerung gängige Praxis“ - GBDA wirft dem Intendanten „Kleinrechnen von Zahlen“ vor Die personelle Veränderungen am Theater Münster zur Spielzeit 2027/28 sorgen weiter für Diskussionsstoff. Jetzt hat Neil Barry Moss mit einer Pressemitteilung in die öffentliche Debatte eingegriffen. Am Theater Münster sind die internen Vorbereitungen der Spielzeit 2027/28 angelaufen., heißt es in der Mitteilung. Die Entwicklung und Umsetzung eines neuen künstlerischen Konzepts wird eine große gemeinsame Aufgabe für den designierten Generalintendanten Neil Barry Moss und das künstlerische Team des Hauses sein. „Mit einem neuen künstlerischen Konzept und mit Neubesetzungen verbunden ist unser Anspruch, immer wieder frische Perspektiven, künstlerische Handschriften und Impulse ins Theater zu bringen, die das Programm für unsere Besucherinnen und Besucher bereichern“, so Moss weiter. „Dieser bewusste und gewollte Wandel bringt zugleich Veränderungen in der Zusammensetzung der Belegschaft mit sich: 33 Verträge aus dem künstlerischen Team werden nicht verlängert. Damit wird ein Drittel der rechtlich möglichen Nichtverlängerungen umgesetzt – 8 % der 394-köpfigen Gesamtbelegschaft.“ „Aus eigener Erfahrung als Künstler weiß ich, wie sehr solche Veränderungen persönlich und beruflich bewegen und wie tief Nichtverlängerungen in das Leben der betroffenen Künstler*innen eingreifen können“, so der designierte Generalintendant. Die im NV Bühne vorgesehene Möglichkeit der Nichtverlängerung gehört zur gängigen Vertragspraxis im Theaterbetrieb und wurde aktuell auch am Theater Münster genutzt. Während heute, am 20.10.2026, die personellen Veränderungen am Theater Münster kommuniziert wurden, schwelt gleichzeitig ein Konflikt zwischen der Bühnengewerkschaft GDBA und dem Deutschen Bühnenverein um die grundlegende Reform dieses Nichtverlängerungssystems. Der Konflikt beschäftigt die gesamte Theaterlandschaft und wird derzeit zwischen den Parteien verhandelt. Dazu sagt der designierte Generalintendant Moss: „Wir alle blicken gespannt auf die laufenden Gespräche und die Positionen der Tarifparteien zu einer grundlegenden Reform des Nichtverlängerungssystems. Entscheidend wird sein, welche Ergebnisse sich daraus für uns alle und unsere zukünftige Arbeit ergeben werden. Unserer Einschätzung nach ist aktuell allerdings noch nicht absehbar, ob und wann zwischen den beteiligten Interessengruppen Konsens erzielt werden kann.“ Die bestehenden Engagements der betroffenen Künstler*innen reichen bis zum Ende der Spielzeit 2026/27. Die Mitarbeitenden werden die aktuelle Spielzeit weiterhin gemeinsam mit der amtierenden künstlerischen Leitung prägen. Umso wichtiger sind Herrn Moss die persönlichen Gespräche. „Ich möchte ihnen zuhören, Fragen Raum geben und mit ihnen im persönlichen Austausch bleiben. Auch bei kontroversen Standpunkten wollen wir respektvoll und wertschätzend miteinander umgehen,“ so Moss. „Die Freiheit, unterschiedliche Meinungen zu vertreten und offen auszusprechen, ist ein wesentlicher Bestandteil dessen, was unsere Gesellschaft ausmacht. Diese Freiheit ist unverzichtbar.“, betont der designierte Generalintendant. Die Pressemitteilung des designierten Intendanten hat umgehend Widerspruch provoziert bei Christian Bo Salle, Vorsitzender des Lokalverbandes GDBA Münster. Er schreibt: � Dienstag erhielten die Mitarbeiter des Theater Münster wie auch die Presse eine Stellungnahme von Neil Barry Moss zu den Nichtverlängerungsvorgängen am Theater. Wir möchten dazu feststellen, daß es unsinnig ist 33 nichtverlängerte NV Bühne-Beschäftigte ins Verhältnis zu 394 Gesamtbeschäftigte zu setzen - und damit die Summe auf 8% kleinzurechnen: Diese anderen Beschäftigten haben eine Vielzahl anderer Tarifverträge, mit meist besseren Kündigungsrechten. Hier werden also alle Vertragsarten in einen Topf geworfen. Daher ist nur die Zahl, Zitat „33 Verträge (…, d.h.) ein Drittel der rechtlich möglichen Nichtverlängerungen“ relevant, also 33 von etwa 100 Mitarbeitern mit NV Bühne Verträgen am Haus. Das sieht auf den ersten Blick erstmal nicht nach „Kahlschlag“ aus, wie wir in unserer Streikrede am 11. Oktober gegen 18 Uhr vor der „Schwäne“ Vorstellung warnten. Allerdings wird der NV Bühne Vertrag auch in bühnenferneren Abteilungen wie Maske, Schneiderei und vereinzelt in der Tonabteilung angewandt. Handwerkliche Berufe also, in denen man in der aktuellen Lage nur schwer neue Mitarbeiter bekommt, seit Monaten bleiben hier Stellen unbesetzt. Hier keine Nichtverlängerungen auszusprechen ist daher kein gnadenvoller Akt, sondern schlicht eine Notwendigkeit, um der Substanz des Hauses nicht zu schaden. Relevanter ist daher folgende Eigenberechnung unseres GDBA Lokalverbandes: Nach jetzigem Stand sind 25 von 37 BühnenkünstlerInnen weiterhin von Nichtverlängerung bedroht - das sind knapp 68% der Ensembles aus Oper, Kindertheater, Schauspiel und Tanz! Die restlichen 8 der 33 erwähnten Nichtverlängerungen kommen aus Dramaturgie, Theatervermittlung und bühnennahen Abteilungen mit NV Bühne Vertrag. Wir von der GDBA Münster vermuten, daß das Kleinrechnen von Zahlen vor allem verschleiern soll, daß hier sehr wohl Möglichkeiten der Nichtverlängerungen nahezu maximal ausgenutzt werden - Zwei Drittel der Ensembles! Da der Prozess aber erst bis Ende Oktober endgültig abgeschlossen sein wird, bleiben diese Zahlen immer noch vorläufig. Gerade dieser seit drei Wochen andauernde Schwebezustand und Bloßstellungen bei Übergabe der brieflichen Nichtverlängerungsandrohungen auf Fluren und Gängen, verbunden mit wenigen oder keinen Vorgesprächen ist einfach würdelos, und macht es den Betroffenen unmöglich sich dazu zu stellen. Den respektvollen Umgang und die Neugierde, die Herr Moss in seiner PM im Verfahren anmahnt, vermisst die GDBA vor allem in seinem Verfahren, in dem die betroffenen Künstler teilweise erstmalig beim Nichtverlängerungsgespräch (also unter akuter Androhung einer möglichen Kündigung) gehört werden, und erstmalig sich erklären können. Ist das wertschätzend? Ein Künstleraustausch wie am Theater Münster, ist bei Intendanzwechsel in ganz Deutschland immer noch üblich. Man bekommt es nur meist nicht mit.Wir brauchen (wie in unserer Streikrede angemahnt) dringend tarifliche Leitplanken im Nichtverlängerungsverfahren, die künstlerische Freiheit und Flexibilität zwar zulassen, aber den KünstlerInnen auch Verlässlichkeiten bieten, vorher Gehör zu finden, soziale Hintergründe zu kommunizieren und ausreichend gesehen zu werden. Wir wundern uns, so Bo Chrsstian Salle, von der GBDA daß bisher weder von der Stadt, von Oberbürgermeister Fuchs oder der Seite des designierten Intendanten Einladungen ausgesprochen wurden, wie man diese Prozesse (unabhängig von ebenfalls weitergehenden tariflichen Verhandlungen) besser gestalten könnte. Es findet bisher kein Dialog statt. Vor allem die Stadt, Theaterfreunde und Menschen, die sich fürs Theater interessieren, sollten wissen, daß nicht sofort die künstlerische Freiheit bedroht ist, wenn in einem rechtsarmen Vertragsraum erste inhaltliche Regeln etabliert werden und aus möglicher Willkür endlich Nachvollziehbarkeit wird. Bis dahin den Umgang mit diesen Vertragsleerstellen sinnvoll zu gestalten ist Aufgabe aller Beteiligter. Bild: Mit unverminderter Härte treffen am Theater die Meinungen des zukünftigen Intendanten und der Gewerkschaft aufeinander. Foto: Michael Lyra
MVZ, 23. Okt. 2026, 12:09 Uhr

Fotos von Ahaus.des Beitrag

❄️ Gemeinsam Freude schenken - bei der Spendenaktion 3.0 von TZT und Terhalle! ❤️ Am Donnerstag, den 05. November 2026, laden TZT und Terhalle wieder zur großen Spendenaktion 3.0 nach Ahaus-Ottenstein ein. Unter dem Motto „Gemeinsam stark – weil Freude schenken unbezahlbar ist“ werden Spenden für die Vereine Königskinder und Herzenswünsche e.V. gesammelt 🤗 Vor Ort erwarten euch leckere Speisen und Getränke zu kleinen Preisen: 🍺 Glühwein, Bier und Softdrinks, 🌭 Bratwurst und Currywurst sowie 🧇 frische Waffeln und gebrannte Mandeln. Außerdem könnt ihr euer Können beim ⚽ Torwandschießen unter Beweis stellen und tolle Gewinne abräumen! 😍 Das Beste: Alle Einnahmen werden zu 100 % gespendet 🙌 📅 Donnerstag, 05.11.2026 🕦 11:30 – 14:00 Uhr & 17:00 – 20:00 Uhr 📍 Solmsstraße 75–77, 48683 Ahaus-Ottenstein Kommt vorbei, genießt die vorweihnachtliche Atmosphäre und unterstützt mit eurem Besuch Kinder und Jugendliche, denen mit den Spenden besondere Herzenswünsche erfüllt werden können. ❤️ Weitere Infos auf www.ahaus.de und in der AHAUS SuperApp
Ahaus.de, 23. Okt. 2026, 12:05 Uhr

Heimat mit Herz und Geschichte

Heinrich Holters engagiert sich seit Jahrzehnten für sein Heimatdorf Alstätte Seit 31 Jahren führt der 69-Jährige den Heimatverein als Vorsitzender. Im kommenden Jahr übergibt er die Aufgabe an ein junges Nachfolgeteam. Sein ehrenamtlicher Weg begann von 1973 bis 1976 als Kassierer in der Landjugend. Anfang der 1990er-Jahre übernahm er mit 38 Jahren als damals jüngster Vorsitzender im Kreis Borken die Leitung des Heimatvereins. „Das ist so eine innere Triebfeder bei mir“, beschreibt er seine Motivation. Ein zentrales Anliegen ist ihm der Erhalt der Identität und der dörflichen Struktur Alstättes. Neben Archivarbeit und Ortsgeschichte prägen der Jahreskalender sowie das seit 1984 quartalsweise erscheinende „Alstätter Familienblatt“ das Vereinsleben. Auch digital ist der Verein gut aufgestellt: Die WhatsApp-Gruppe für Alstätte zählt rund 1.200 Abonnenten. Zu den bedeutendsten Projekten gehören das Heimathaus und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Partnern aus Haaksbergen, Enschede und Buurse. Daraus gingen Initiativen wie der Hessenweg, die Grenzsteinroute und verschiedene Denkmäler hervor. Heute liegt Holters’ Schwerpunkt auf der Archivarbeit in enger Kooperation mit der Stadt Ahaus. Ein prägendes Ereignis bleibt eine Begegnung im Jahr 2000: Der Heimatverein lud eine US-Flugzeugbesatzung ein, deren Bomber 1943 in der Region notlanden musste. Beim Treffen zwischen Veteranen und Zeitzeugen erkannte Holters’ Mutter einen der Amerikaner wieder, dem sie als 16-Jährige begegnet war. Da sich beide nicht verständigen konnten, übersetzte ihr Sohn. „Das war sehr spannend und eine bewegende Geschichte“, erinnert er sich. Holters wirkte bevorzugt im Hintergrund, knüpfte Netzwerke und verband Tradition mit modernen Impulsen. Für die Zukunft wünscht er sich, dass die jüngere Generation die Heimatgeschichte fortführt und eigene Ideen einbringt.
Der Ahauser, 23. Okt. 2026, 10:23 Uhr

Hugo Kösters erreicht 6. Platz mit Greylight Talisman beim Reitturnier in Ibbenbüren-Dickenberg

Beim Reitturnier beim Reitverein Ibbenbüren-Dickenberg am 11.10.2026 belegte Hugo Kösters mit seinem Pony Greylight Talisman in einem Führzügelwettbewerb mit einer Wertnote von 7,2 den sechsten Platz. Wir gratulieren!! 🥳
RZF Epe e.V., 23. Okt. 2026, 10:22 Uhr

❤️🤍Bayern München gegen Borussia Dortmund! 🖤💛

Am 31.10.2026 um 18:30 Uhr steht das Bundesliga-Topspiel an – und wir bringen die Fußball-Atmosphäre auf ein neues Level! 🏟️🍻 Wir zeigen das Spiel nicht nur in unserer Sportsbar, sondern auch auf der großen Leinwand in einem unserer Kinosäle! 🎬⚽️ 🍺 Nicht vergessen: Unsere vergünstigten Bierpreise während der Fußballspiele! 🍻 0,3 l für nur 2,80€ 🍻 0,5 l für nur 4,30€ 📞 Reserviert eure Plätze und seid live dabei! Schnappt euch eure Freunde und erlebt den Bundesliga-Kracher gemeinsam mit uns im Cinetech Gronau! 🔥
Cinetech GRO, 23. Okt. 2026, 09:50 Uhr

Schau über den Bambus hinaus! 👀

Denn auf der anderen Straßenseite passiert was. Und das nicht nur jeden Tag. Nächste Woche startet in Tobit.Town die Nacht der offenen Tür: Ein ganzer Abend voller Infos, Gespräche und Einblicke in die Arbeit der vielen verschiedenen Teams von Tobit.Software. Dass auch wir, als Showcase von Tobit.Software von der Digitalisierung angetrieben werden, wisst ihr längst. Aber wo kommt das her? Was war die Idee dahinter und wieso läuft hier alles so, wie ihr es jeden Tag erlebt? Schaut am 29. Oktober ab 18 Uhr doch einfach mal vorbei – ohne Anmeldung oder Eintritt und lasst euch ganz spontan von den Teams zeigen, was den Alltag bei Tobit.Software so besonders macht. 📍 Donnerstag, 29. Oktober ab 18 Uhr Tobit.Town, Ahaus Viel Spaß! 🥳
BamBoo! Ahaus, 23. Okt. 2026, 09:17 Uhr

Der kleine Lord als weihnachtliches Live-Hörspiel in Ahaus

Ein kleiner Lord, ein großes Herz und ein Weihnachtswunder Ein Junge, ein englischer Earl und eine Geschichte, die Herzen erwärmt: Mit „Der kleine Lord“ bringt das Theater ex libris einen Weihnachtsklassiker als Live-Hörspiel nach Ahaus. Am Mittwoch, 16. Dezember 2026, um 19 Uhr wird der Fürstensaal im Schloss Ahaus zur Bühne für Frances Hodgson Burnetts berühmte Erzählung. New York, 1872: Der kleine, herzensgute Cedric führt ein einfaches Leben – bis er über Nacht zum einzigen Erben eines millionenschweren englischen Adelsimperiums wird. Doch in England wartet kein Märchen, sondern eine Festung aus Eis: Sein Großvater, der mächtige Earl of Dorincourt, ist ein verbitterter, unnahbarer Aristokrat. Kann ein kleiner Junge mit entwaffnender Ehrlichkeit die Mauern um das Herz des alten Mannes brechen? Gerade als das Eis schmilzt, taucht ein mysteriöser Brief auf, der Cedrics Zukunft mit einem Schlag zu vernichten droht. Das fünfköpfige Schauspiel-Ensemble bringt die Geschichte als Live-Hörspiel auf die Bühne. Die Stimmen der Schauspieler werden dabei von passender Live-Musik, akzentuierten Geräuscheffekten und stimmungsvollen Bildprojektionen im Hintergrund begleitet. So entsteht eine ganz eigene, dichte Atmosphäre, die die Geschichte für das Publikum lebendig macht. Humorvoll, tiefgründig und voller Zuversicht – ein stimmungsvoller Einstieg in die Weihnachtszeit für die ganze Familie. Eine Veranstaltung der Stadt Ahaus. Tickets ab 15 Euro, Ermäßigungen verfügbar. Erhältlich bei Ahaus Marketing & Touristik und unter: www.stadt-ahaus.reservix.de.
Der Ahauser, 23. Okt. 2026, 09:13 Uhr

Kostenloser Naturworkshop für Kinder zum Klimawandel

🌲 Klimawandel vor der Haustür: Kostenfreier Naturworkshop für Kinder im kult Westmünsterland Wie verändert sich der Wald, wenn die Temperaturen steigen? Und was bedeutet der Klimawandel eigentlich für die Tiere im Westmünsterland? Dieser und vielen weiteren Fragen geht der Naturpädagoge Stefan Leiding am Sonntag, 8. November 2026, im kult Westmünsterland in Vreden (Kirchplatz 14) auf den Grund. Im rund zweistündigen Mitmach-Workshop begeben sich Kinder ab 8 Jahren gemeinsam auf eine spannende Spurensuche. Wer gehört zu den „Klimagewinnern“, wer zu den „Klimaverlierern“? Am Beispiel von farbenfrohen Tagfaltern zeigt Stefan Leiding anschaulich, wie sich Lebewesen an veränderte Lebensräume anpassen – oder woran sie scheitern. Über den Referenten: Stefan Leiding vom Naturbildungsforum Borken ist ausgebildeter Waldführer (zertifiziert durch die Waldakademie von Peter Wohlleben), Wildbienenexperte und Initiator eines regionalen Citizen-Science-Projekts zur Erforschung von Tagfaltern im Kreis Borken. Mit viel Leidenschaft bringt er Groß und Klein die Wunder und Herausforderungen unserer heimischen Natur näher. 📌 Alle Details auf einen Blick: Wann: Sonntag, 08. November 2026 (Dauer: ca. 2 Stunden) Wo: kult Westmünsterland, Kirchplatz 14, 48692 Vreden Wer: Kinder ab 8 Jahren (Teilnehmerzahl auf max. 15 Kinder begrenzt) Kosten: Die Teilnahme am Workshop ist kostenfrei! Anmeldung: Bis Mittwoch, 04. November 2026 erforderlich via E-Mail an kult@kreis-borken.de oder telefonisch unter (02861) 681-1415. 🖼️ Begleitprogramm zur Wanderausstellung „Das Klima in Westfalen“ Der Workshop findet im Rahmen der Sonderausstellung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) statt, die vom 24. September bis 22. November 2026 im kult gastiert. Öffnungszeiten kult: Dienstag bis Sonntag, 10–17 Uhr Eintritt Ausstellung: Für Kinder & Jugendliche bis 17 Jahre frei (Erwachsene: 4 €) Mehr Infos: www.kult-westmuensterland.de & www.naturerlebnisse-stefanleiding.de 👉 Plätze sichern und mitforschen!
Der Ahauser, 23. Okt. 2026, 09:07 Uhr

Großeltern zwischen Liebe und Erziehungswandel

Großeltern - zwischen Liebe und neuen Erziehungswegen Großeltern schenken ihren Enkelkindern Zeit, Geborgenheit und bedingungslose Liebe. „Früher haben wir das anders gemacht!“ – ein Satz, der in vielen Familien für Schmunzeln, manchmal aber auch für Spannungen sorgen kann. Die Erziehungswelt hat sich verändert, was früher selbstverständlich war, wird heute oft hinterfragt. Während Großeltern auf die eigenen Erfahrungen zurückgreifen, setzen die Eltern heute oft auf neue Wege beispielsweise bei Themen wie Medienkonsum, Ernährung und Grenzen setzen. Zwischen gut gemeinten Ratschlägen, neuen Erziehungsidealen und unterschiedlichen Wertvorstellungen stehen Großeltern oft vor Herausforderungen, ihren Platz in der Familie zu finden. Die Referentin, Alexandra Walther, Diplompädagogin, Elterncoach informiert in ihrem Vortrag über die unterschiedlichen Erziehungsstile und zeigt Wege auf, wie es gelingen kann, unterschiedliche Sichtweisen miteinander zu vereinbaren, die die Familienbeziehungen stärken und zum Wohl der Enkelkinder beitragen. Zum Treff 55+ laden Sybille Großmann, Stadt Ahaus und Jutta Schulte, Freiwilligenagentur, handfest am 4. November 2026, um 9:30 Uhr, ins Foyer der Stadthalle Ahaus, Wüllener Str. 18 ein. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Der Ahauser, 23. Okt. 2026, 08:19 Uhr

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expert Coe, 23. Okt. 2026, 08:02 Uhr

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expertBorken, 23. Okt. 2026, 08:02 Uhr

Forscher rätseln über die Münster-Mumie

Wer war der Mann? Forschungsgemeinschaft fördert Untersuchung der „Münster-Mumie“ Ägyptologen erhoffen sich facettenreiches Gesamtbild durch moderne Methoden Wer war der Mann, dessen Mumie im Untergeschoss des Archäologischen Museums der Universität Münster ausgestellt ist? Wieso wurde er in einem Sarg, der einige Jahrhunderte älter ist als er selbst, bestattet? Und wie kamen Mumie und Sarg in den Besitz des Kaufmanns Wilhelm Schmitz-Scholl, eines Sprosses der Gründerfamilie der Tengelmann-Unternehmensgruppe? Antworten auf diese Fragen wollen Prof. Dr. Angelika Lohwasser und Dr. Marc Loth, Ägyptologen der Universität Münster, mit dem Team des Archäologischen Museums finden. Mit dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft für zwei Jahre in Höhe von 130.000 Euro geförderten Projekt „Geschichte(n) in einem ‚dichten Befund‘ – eine multidisziplinäre Untersuchung des ägyptischen Sarges mit Mumie in Münster“ erhoffen sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zahlreiche neue Erkenntnisse zum Alltag in Ägypten vor 3.000 Jahren. Expertinnen und Experten beispielsweise aus der Ägyptologie, der Philosophie und der Molekularbiologie wollen unter anderem untersuchen, aus welchen Materialien und mit welchem Verfahren der Sarg hergestellt wurde und welche Mittel zur Mumifizierung dienten. Moderne Analyseverfahren der Genetik oder der Balsamierungssubstanzen versprechen Informationen zu Alter, Ernährung oder Gesundheit der Mumie. Ein zweiter Blickwinkel des Projekts richtet sich auf die 3.000-jährige Geschichte: beginnend mit der Herstellung des Sarges durch einen Schreiner, der Überarbeitung durch Stucküberzug und Farbfassung, über die Nutzung und mögliche Wiederverwendung bis zur Deponierung. Bislang gibt es darüber keinerlei Angaben, auch nicht darüber, wo die beiden Objekte gefunden wurden. „Das münstersche Ensemble ist weder außergewöhnlich noch von besonders hoher Qualität“, erläutert Angelika Lohwasser. Doch gerade deswegen sei es gut geeignet für eine umfassende Untersuchung, denn in der Regel seien es die ungewöhnlichen Objekte, die in wissenschaftlichen Beiträgen veröffentlicht würden. Die früheste gesicherte Erwähnung des Ensembles findet sich erst 1903, als Wilhelm Schmitz-Scholl Mumie und Sarg seiner ehemaligen Schule in Mülheim schenkte. Über Umwege kamen die Artefakte in schlechtem Zustand – beispielsweise fehlt der Kopf, der bis heute durch eine Attrappe ersetzt ist – ins Archäologische Museum Münster, wo sie nach einer umfassenden Restaurierung seit 2021 ausgestellt werden. Bild: Seit dem Jahr 2021 dauerhaft im Archäologischen Museum Münster zu sehen: der rund 3.000 Jahre alte Sarg und die einige Jahrhunderte jüngere Mumie. Copyright:Archäologisches Museum Münster - L. Hecht
MVZ, 22. Okt. 2026, 22:33 Uhr

Vielseitige Show mit ungewöhnlichen Objekten

Kunsthaus Kannen eröffnet 28. Jahres- und Verkaufsausstellung Mehr als 200 Werke von Künstlerinnen und Künstlern mit Behinderung zeigt das Alexianer Kunsthaus Kannen, Alexianerweg 9, ab Ende Oktober. Die 28. Jahres- und Verkaufsausstellung wird am Sonntag, 25. Oktober, um 14 Uhr eröffnet und bietet erneut zahlreichen neuen und bislang unbekannten Kunstschaffenden eine Plattform. Bis zum 31. Januar 2027 sind die Arbeiten zu sehen. Anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Kunsthauses erwartet die Besucherinnen und Besucher eine vielseitige Schau mit Malerei, Zeichnung, Grafik und Skulptur. Abstrakte Arbeiten in intensiven Farben, Skulpturen aus Ton und Draht sowie ungewöhnliche Objekte aus Plastikflaschen oder Federn prägen die Ausstellung. Fantastische Bildwelten und farbenfrohe Tierwesen ergänzen das Spektrum. Die Werke stammen aus den Ateliers des Kunsthauses sowie von Kunstschaffenden aus dem In- und Ausland. Ein Großteil kann käuflich erworben werden. Die Jahresausstellungen finden seit 1996 statt. Durch öffentliche Ausschreibungen kommen jährlich neue künstlerische Positionen hinzu. Als frei zugängliche Plattform für Outsider Art und zeitgenössische Kunst gibt das Kunsthaus insbesondere Kunstschaffenden mit Behinderung Raum und Sichtbarkeit. Zugleich fördert es die regionale und überregionale Vernetzung. Die Förderung kreativer Arbeit hat am Standort Tradition: Bereits seit den frühen 1980er-Jahren werden Patientinnen und Patienten sowie Bewohnerinnen und Bewohner der Alexianer künstlerisch begleitet und unterstützt. Heute vereint das Kunsthaus Ausstellung, Sammlung und künstlerische Praxis. Neben wechselnden Ausstellungen bietet es vier Ateliers für regelmäßiges Arbeiten. Bei der Eröffnung begrüßt Dr. Katja Watermann, Leiterin des Kunsthauses Kannen, die Gäste. Anschließend führen Joseph Lange und Meike Deters in die Ausstellung ein. Bei einem Rundgang präsentieren einzelne Künstlerinnen und Künstler ihre Werke. Die Ausstellung ist vom 25. Oktober bis zum 31. Januar 2027 dienstags bis sonntags von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Führungen sind montags bis freitags zwischen 9 und 17 Uhr nach vorheriger Vereinbarung möglich. Der Eintritt ist frei. Das Kunsthaus auf dem Alexianer Campus in Münster ist barrierefrei zugänglich. Bild: Brencis Sils: Die Maniküre
MVZ, 22. Okt. 2026, 22:28 Uhr

Wort-Bild-Marke am LVM-Preußenstadion angebracht

Auch wenn es mit den sportlichen fortschritten der Preußen derzeit etwas hapert, der Baufortschritt an der Hammer Straße ist unübersehbar. Die neue Heimat des SC Preußen, das umgebaute LVM-Preußenstadion, nimmt jeden Tag konkretere Formen an. Ganz zur Freude aller Preußen, die diese Fortschritte mit großer Begeisterung verfolgen, wie es jetzt in einer Pressemitteilung des Vereins heißt. . Ob im Livestream, vor Ort oder bei Heimspielen. Bestens sichtbar wurde jüngst ein weiterer, wichtiger Meilenstein: Das Stadion trägt seinen Namen LVM-Preußenstadion jetzt mit Stolz an der Ost- und Westtribüne. Die mit über 27 Meter Breite und knapp 5 Meter Höhe große Wort-Bild-Marke wurde in den letzten Wochen auf beiden Seiten des Stadions angebracht und zeigt jetzt jedem Fan, Besucher oder Vorbeifahrendem auf einen Blick, wer hier an der Hammer Straße sein zuhause hat. „Mit der Anbringung der Wort-Bild-Marke erhält das LVM-Preußenstadion ein weiteres prägendes Merkmal. Sie steht für die enge und langfristige Partnerschaft zwischen der LVM und dem SC Preußen Münster sowie für unsere gemeinsame Verbundenheit mit der Stadt und ihren Menschen. Ab sofort ist das für alle Fans und Besucher besonders gut sichtbar”, betont Peter Bochnia, Vorstandsmitglied der LVM Versicherung. Foto: Preußen Münster/MS4Life
MVZ, 22. Okt. 2026, 22:21 Uhr

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