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🔥 Fire Round bei BTC-ECHO
Bitcoin, Ethereum oder Chainlink – welche Kryptowährung hat aktuell die besten Chancen?
In dieser schnellen Fire Round stellt sich ein Krypto-Trading-Experte der Entscheidung und verrät, welcher Coin für ihn aktuell vorne liegt.
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FastFirst., 5. März 2026, 17:02 Uhr
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Lohnt sich Bitcoin Mining noch als Investment? Das können Investoren erwarten
Bitcoin Mining war lange der Goldrausch der Krypto-Branche. Doch fallende Kurse, steigende Kosten und sinkende Rewards setzen Miner unter Druck. Lohnt sich Mining heute überhaupt noch als Investment?
Die Rahmenbedingungen für Bitcoin Mining haben sich stark verändert. Sinkende Block Rewards, steigende Energiekosten, höhere Finanzierungskosten und ein zunehmend professionalisierter Wettbewerb setzen viele Mining-Unternehmen unter Druck.
In der neuen Folge des BTC-ECHO Experts Podcasts spricht Chefredakteur Sven Wagenknecht mit Sascha Grumbach, CEO des Bitcoin-Miners Green Mining, über die aktuelle Lage der Branche und die Frage, ob sich Mining heute noch als Investment lohnt.
Im Fokus stehen zentrale Kennzahlen der Industrie. Wie entwickeln sich die Produktionskosten pro Bitcoin? Was sagt der sogenannte Hashprice über die Profitabilität der Miner aus? Und droht angesichts des jüngsten Bitcoin-Kursrückgangs eine neue Phase der Miner-Kapitulation?
Außerdem geht es um strukturelle Veränderungen im Markt. Einige börsennotierte Mining-Unternehmen setzen zunehmend auf KI-Rechenzentren statt auf Bitcoin. Ein weiterer Teil des Gesprächs widmet sich der Investmentperspektive. Welche Möglichkeiten haben Anleger, am Mining-Sektor zu partizipieren? Wann kann es sinnvoll sein, in Mining-Infrastruktur zu investieren, statt direkt Bitcoin zu kaufen?
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🥇 BTC-ECHO ist die führende deutschsprachige Medienplattform in den Bereichen Bitcoin, Kryptowährungen und Blockchain. Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufempfehlung.
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FastFirst., 5. März 2026, 17:01 Uhr
Photos from Münstersche Volkszeitung's post
Vor der für Freitag terminierte Verhandlung am Arbeitsgericht Preußen Münster und Marc Lorenz einigen sich außergerichtlich
Der SC Preußen Münster und der ehemalige Mittelfeldspieler Marc Lorenz haben sich vor dem für kommenden Freitag (6. März 2026) anberaumten Termin am Arbeitsgericht Münster außergerichtlich geeinigt.
„Ich habe Fehler gemacht und Menschen enttäuscht, was ich zutiefst bereue. Preußen und seine Fans sind ein bedeutender Teil meines Lebens. Ich habe mich niemals absichtlich gegen den Verein gestellt. Es fiel mir eine Zeit lang aus meiner Situation heraus schwer, Hilfsangebote anzunehmen. Umso dankbarer bin ich, dass wir nun zu einer Einigung gekommen sind“, sagt Lorenz in einer gemeinsamen Pressemitteilung von Verein und Ex-Spieler und Ex-Kapitän. .
Der SC Preußen Münster begrüßt die Einigung. Sie basiert auf der uneingeschränkten Verantwortung für die Integrität des Clubs und seiner Werte sowie auf einem angemessenen Umgang mit dem langjährigen und verdienten Spieler. Beide Parteien verzichten auf weitergehende Erklärungen.
MVZ, 5. März 2026, 16:12 Uhr
**„Drehbuch Geschichte" 2026: Filmreihe beleuchtet die Herausforderungen des Journalismus**
„Die vierte Gewalt" unter Druck - Reihe „Drehbuch Geschichte" 2026 widmet sich der Bedeutung und den Gefährdungen des Journalismus
Die Reihe „Drehbuch Geschichte" widmet sich 2026 der Bedeutung und den Gefährdungen des Journalismus. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) startet am Dienstag, 17. März mit mehreren Partnern die Filmreihe "Drehbuch Geschichte" 2026 mit dem Auftaktfilm „Civil War" (2024) des Briten Alex Garland. Der Film begleitet ein Reporter-Team in der nahen Zukunft durch die kriegszerrütteten USA. Sein Ziel: Ein Interview mit dem Präsidenten, der mit seiner verfassungswidrigen dritten Amtszeit das von Spaltung und Extremismus beherrschte Land in den Abgrund gestürzt hat.
Unter dem Titel „Die vierte Gewalt - Journalismus im Film" beschäftigt sich die Filmreihe bis zum 12. Mai mit Rollenbildern und Herausforderungen journalistischer Berichterstattung vor allem in Kriegs- und Krisenzeiten. In sieben Filmforen beleuchtet sie, wie sich die Darstellung von Medien in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat und lädt zu einer kritischen Reflexion über die Grundpfeiler demokratischer Systeme ein, heißt es in einer Pressemitteilung der Veranstalter..
Welche Faktoren die Verbreitung von Falschinformationen im Sensationsjournalismus begünstigen, fragt Regisseur Frank Wisbar in dem 1958 auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges entstandenen Film „Nasser Asphalt". Tim Fehlbaums Drama "September 5" (2024) über die Live-Berichterstattung zum Münchner Olympia-Attentat 1972 beleuchtet einen Wendepunkt in der Mediengeschichte und führt vor Augen, in welchen moralischen Dilemmata sich Redaktionen in Krisensituationen befinden. Als einzige Dokumentation der Reihe befasst sich "Kollektiv" (2019) des Deutsch-Rumänen Alexander Nanau mit den Leistungen eines Teams von Investigativ-Journalist:innen, die 2015 einen Korruptionsskandal im rumänischen Gesundheitssystem aufdeckten und so zu einem Regierungswechsel beitrugen.
Die Veranstaltungsreihe eröffnet seit über 20 Jahren Dialogräume über Film und Geschichte und zielt mit dem diesjährigen Thema auch auf die Förderung politischer Medienkompetenz. "Dass unsere pluralistische Demokratie unter Druck steht, ist inzwischen fast ein Gemeinplatz," so Prof. Dr. Markus Köster, Leiter des LWL-Medienzentrums für Westfalen. „Nicht nur in den USA und weiteren Ländern, sondern auch hierzulande wächst die Tendenz, grundlegende Prinzipien der Demokratie - wie Toleranz gegenüber anderen Meinungen, Lebensstilen und Herkünften, eine unabhängige Rechtsprechung oder die Pressefreiheit - auszuhebeln oder jedenfalls geringzuschätzen. Dem wollen wir entgegentreten."
Dass nicht nur äußere Faktoren, wie persönliche Angriffe, Einschüchterungen und Desinformationskampagnen den Journalismus bedrohen, sondern immer wieder auch interne Kräfte und neue publizistische Milieus das Vertrauen in eine funktionierende, objektive Presse untergraben, zeigt der jüngste Bericht von Reporter ohne Grenzen zur Lage der Pressefreiheit in Deutschland. "Auch diese Gefährdungen des Journalismus von innen heraus, wie etwa den Hang zum Sensationalismus, Framing oder das Befeuern von Hasskampagnen durch Medienschaffende, nimmt die diesjährige Reihe in den Blick", so Jessica Best vom LWL-Medienzentrum, die an der Auswahl der Filme beteiligt war. Mit den Machenschaften der Boulevardpresse befasst sich etwa „Die verlorene Ehre der Katharina Blum", den Volker Schlöndorff und Margarethe von Trotta 1975 unter Drehbuch-Beteiligung von Schriftsteller Heinrich Böll drehten.
Die Filmreihe "Drehbuch Geschichte" 2026 ist ein Gemeinschaftsprojekt des LWL-Medienzentrums für Westfalen und des Vereins „Die Linse e.V." in Kooperation mit dem LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte, der LWL-Literaturkommission für Westfalen, dem Geschichtsort Villa ten Hompel, dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und dem Verein „Gegen Vergessen - für Demokratie e.V.".
Die Veranstaltungsreihe ist Teil der erstmalig bundesweit ausgerufenen Aktion „Tag der Demokratiegeschichte" unter Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.
Weitere Informationen
Alle Termine und weitere Informationen sind auf den Webseiten des LWL-Medienzentrums für Westfalen unter https://www.lwl-medienzentrum.de/de/veranstaltungen-und-termine/drehbuch-geschichte/ und des Vereins "Die Linse e.V." unter https://www.dielinse.de/drehbuch-geschichte-2026/ zu finden.
Karten:
https://www.cineplex.de/muenster
https://www.dielinse.de/drehbuch-geschichte-2026/
Eintritt:
7 Euro / 5 Euro ermäßigt*
*mit Ausweis; für Schüler:innen, Studierende, Münster-Pass-Inhaber:innen, BFD-Leistende und Schwerbehinderte
Programm
Dienstag, 17.3., 18 Uhr, Cinema
Civil War
(USA/Großbritannien 2024 · Regie: Alex Garland, 108 Min.)
Einführung: Thomas Köhler, Villa ten Hompel
Ein Team von Journalistinnen und Journalisten versucht in dieser düsteren Zukunftsvision, während eines Bürgerkriegs in den USA in die Hauptstadt zu gelangen, um den Präsidenten zu interviewen. Alex Garland beleuchtet die Rolle der Presse in einem von Polarisierung und Extremismus beherrschten Land.
Dienstag, 24.3., 18 Uhr, Cinema
Nasser Asphalt
(Deutschland 1958 · Regie: Frank Wisbar, 89 Min.)
Einführung: Prof. Dr. Stefan Höppner, LWL-Literaturkommission für Westfalen
Berlin 1950: Der junge Reporter Greg Bachmann (Horst Buchholz) ist überglücklich, als rechte Hand des Starreporters Cesar Boyd (Martin Heldt) arbeiten zu dürfen. Doch bald muss er feststellen, dass gut verkäufliche Lügen die Nachrichten bestimmen. »Nasser Asphalt« ist eine bemerkenswert frühe Kritik am Sensationsjournalismus. Der Film mit Horst Buchholz und Martin Heldt vermittelt, wie leicht gerade in der angespannten Atmosphäre des „Kalten Krieges" Falschinformationen in Umlauf zu bringen waren.
Dienstag, 31.3., 18 Uhr, Cinema
September 5
(Deutschland/USA 2024 · Regie: Tim Fehlbaum, 95 Min.)
Einführung:Michael Sturm, Historiker und Mitarbeiter der mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Münster
München, 5. September 1972, zehnter Wettkampftag der Olympischen Sommerspiele. Palästinensische Terroristen überfallen das olympische Dorf und nehmen neun israelische
Sportler als Geiseln. Tim Fehlbaums Inszenierung der Live-Berichterstattung des ABC-Sports-Teams regt dazu an "sich Gedanken zu machen über die Komplexität von Krisenberichterstattung und über die Macht der Bilder." (epd Film)
Dienstag, 14.4., 18 Uhr, Cinema
Die verlorene Ehre der Katharina Blum
(Deutschland 1975 · Regie: Volker Schlöndorff, Margarethe von Trotta, 106 Min.)
Einführung: Dr. Julia Paulus, LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte
Die junge Katharina Blum verbringt die Nacht mit einem mutmaßlichen Terroristen und gerät ins Visier von Polizei und Medien. Angefeindet und diffamiert greift sie schließlich selbst zur Waffe. Basierend auf der gleichnamigen Erzählung von Heinrich Böll, der am Drehbuch beteiligt war, beleuchtet der Film die Machenschaften der Boulevardpresse vor dem Hintergrund der bundesdeutschen Terrorjahre.
Dienstag, 21.4., 18 Uhr, Cinema
Kollektiv - Korruption tötet (Dokumentation)
(Rumänien/Luxemburg 2019 · Regie: Alexander Nanau, 109 Min. · Original mit Untertitel)
Einführung: Jessica Best, LWL-Medienzentrum für Westfalen
Nach dem Brand eines Musikclubs in Bukarest sterben 2015 zahlreiche Opfer in Krankenhäusern. Ein Team der Sport-Zeitung Gazeta Sporturilor deckt einen dafür maßgeblich verantwortlichen Betrugs- und Korruptionsskandal im rumänischen Gesundheitssystem auf. Die Berichterstattung löst eine politische und soziale Protestbewegung gegen die Misswirtschaft im Land aus, die schließlich einen Regierungswechsel herbeiführt.
Dienstag, 28.4., 18 Uhr, Cinema
Vermißt
(USA 1982 · Regie: Constantin Costa-Gavras, 122 Min.)
Einführung: N. N.
Als ein amerikanischer Schriftsteller während des chilenischen Staatsstreichs im September 1973 verschwindet, begeben sich seine Frau und sein Vater (Sissy Spacek und Jack Lemmon) auf die Suche nach ihm. Je tiefer sie in die Machenschaften der Putschisten und des CIA eindringen, desto mehr schwindet ihr Vertrauen in ihre eigene Regierung.
Dienstag, 12.5., 18 Uhr, Cinema
Schtonk!
(Deutschland 1995 · Regie: Helmut Dietl, 110 Min.)
Einführung: Jens Effkemann, Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., Bezirksverband Münster
Komödie über den größten Presseskandal der deutschen Nachkriegsgeschichte, die Vermarktung gefälschter Hitler-Tagebücher durch die Wochenzeitschrift Stern im Jahr
1983. Der Film wartet mit einer deutschen Starbesetzung auf und attackiert als "grell-freche Posse mit grotesken Zügen gesellschaftliche Doppelmoral sowie die 'Wiederholbarkeit von Geschichte'". (Lexikon des internationalen Films)
MVZ, 5. März 2026, 10:16 Uhr
Drehbuch Geschichte 2026 - Die Linse
„Die vierte Gewalt" unter Druck - Reihe „Drehbuch Geschichte" 2026 widmet sich der Bedeutung und den Gefährdungen des Journalismus
Die Reihe „Drehbuch Geschichte" widmet sich 2026 der Bedeutung und den Gefährdungen des Journalismus. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) startet am Dienstag, 17. März mit mehreren Partnern die Filmreihe "Drehbuch Geschichte" 2026 mit dem Auftaktfilm „Civil War" (2024) des Briten Alex Garland. Der Film begleitet ein Reporter-Team in der nahen Zukunft durch die kriegszerrütteten USA. Sein Ziel: Ein Interview mit dem Präsidenten, der mit seiner verfassungswidrigen dritten Amtszeit das von Spaltung und Extremismus beherrschte Land in den Abgrund gestürzt hat.
Unter dem Titel „Die vierte Gewalt - Journalismus im Film" beschäftigt sich die Filmreihe bis zum 12. Mai mit Rollenbildern und Herausforderungen journalistischer Berichterstattung vor allem in Kriegs- und Krisenzeiten. In sieben Filmforen beleuchtet sie, wie sich die Darstellung von Medien in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat und lädt zu einer kritischen Reflexion über die Grundpfeiler demokratischer Systeme ein, heißt es in einer Pressemitteilung der Veranstalter..
Welche Faktoren die Verbreitung von Falschinformationen im Sensationsjournalismus begünstigen, fragt Regisseur Frank Wisbar in dem 1958 auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges entstandenen Film „Nasser Asphalt". Tim Fehlbaums Drama "September 5" (2024) über die Live-Berichterstattung zum Münchner Olympia-Attentat 1972 beleuchtet einen Wendepunkt in der Mediengeschichte und führt vor Augen, in welchen moralischen Dilemmata sich Redaktionen in Krisensituationen befinden. Als einzige Dokumentation der Reihe befasst sich "Kollektiv" (2019) des Deutsch-Rumänen Alexander Nanau mit den Leistungen eines Teams von Investigativ-Journalist:innen, die 2015 einen Korruptionsskandal im rumänischen Gesundheitssystem aufdeckten und so zu einem Regierungswechsel beitrugen.
Die Veranstaltungsreihe eröffnet seit über 20 Jahren Dialogräume über Film und Geschichte und zielt mit dem diesjährigen Thema auch auf die Förderung politischer Medienkompetenz. "Dass unsere pluralistische Demokratie unter Druck steht, ist inzwischen fast ein Gemeinplatz," so Prof. Dr. Markus Köster, Leiter des LWL-Medienzentrums für Westfalen. „Nicht nur in den USA und weiteren Ländern, sondern auch hierzulande wächst die Tendenz, grundlegende Prinzipien der Demokratie - wie Toleranz gegenüber anderen Meinungen, Lebensstilen und Herkünften, eine unabhängige Rechtsprechung oder die Pressefreiheit - auszuhebeln oder jedenfalls geringzuschätzen. Dem wollen wir entgegentreten."
Dass nicht nur äußere Faktoren, wie persönliche Angriffe, Einschüchterungen und Desinformationskampagnen den Journalismus bedrohen, sondern immer wieder auch interne Kräfte und neue publizistische Milieus das Vertrauen in eine funktionierende, objektive Presse untergraben, zeigt der jüngste Bericht von Reporter ohne Grenzen zur Lage der Pressefreiheit in Deutschland. "Auch diese Gefährdungen des Journalismus von innen heraus, wie etwa den Hang zum Sensationalismus, Framing oder das Befeuern von Hasskampagnen durch Medienschaffende, nimmt die diesjährige Reihe in den Blick", so Jessica Best vom LWL-Medienzentrum, die an der Auswahl der Filme beteiligt war. Mit den Machenschaften der Boulevardpresse befasst sich etwa „Die verlorene Ehre der Katharina Blum", den Volker Schlöndorff und Margarethe von Trotta 1975 unter Drehbuch-Beteiligung von Schriftsteller Heinrich Böll drehten.
Die Filmreihe "Drehbuch Geschichte" 2026 ist ein Gemeinschaftsprojekt des LWL-Medienzentrums für Westfalen und des Vereins „Die Linse e.V." in Kooperation mit dem LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte, der LWL-Literaturkommission für Westfalen, dem Geschichtsort Villa ten Hompel, dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und dem Verein „Gegen Vergessen - für Demokratie e.V.".
Die Veranstaltungsreihe ist Teil der erstmalig bundesweit ausgerufenen Aktion „Tag der Demokratiegeschichte" unter Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.
Weitere Informationen
Alle Termine und weitere Informationen sind auf den Webseiten des LWL-Medienzentrums für Westfalen unter https://www.lwl-medienzentrum.de/de/veranstaltungen-und-termine/drehbuch-geschichte/ und des Vereins "Die Linse e.V." unter https://www.dielinse.de/drehbuch-geschichte-2026/ zu finden.
Karten:
https://www.cineplex.de/muenster
https://www.dielinse.de/drehbuch-geschichte-2026/
Eintritt:
7 Euro / 5 Euro ermäßigt*
*mit Ausweis; für Schüler:innen, Studierende, Münster-Pass-Inhaber:innen, BFD-Leistende und Schwerbehinderte
Programm
Dienstag, 17.3., 18 Uhr, Cinema
Civil War
(USA/Großbritannien 2024 · Regie: Alex Garland, 108 Min.)
Einführung: Thomas Köhler, Villa ten Hompel
Ein Team von Journalistinnen und Journalisten versucht in dieser düsteren Zukunftsvision, während eines Bürgerkriegs in den USA in die Hauptstadt zu gelangen, um den Präsidenten zu interviewen. Alex Garland beleuchtet die Rolle der Presse in einem von Polarisierung und Extremismus beherrschten Land.
Dienstag, 24.3., 18 Uhr, Cinema
Nasser Asphalt
(Deutschland 1958 · Regie: Frank Wisbar, 89 Min.)
Einführung: Prof. Dr. Stefan Höppner, LWL-Literaturkommission für Westfalen
Berlin 1950: Der junge Reporter Greg Bachmann (Horst Buchholz) ist überglücklich, als rechte Hand des Starreporters Cesar Boyd (Martin Heldt) arbeiten zu dürfen. Doch bald muss er feststellen, dass gut verkäufliche Lügen die Nachrichten bestimmen. »Nasser Asphalt« ist eine bemerkenswert frühe Kritik am Sensationsjournalismus. Der Film mit Horst Buchholz und Martin Heldt vermittelt, wie leicht gerade in der angespannten Atmosphäre des „Kalten Krieges" Falschinformationen in Umlauf zu bringen waren.
Dienstag, 31.3., 18 Uhr, Cinema
September 5
(Deutschland/USA 2024 · Regie: Tim Fehlbaum, 95 Min.)
Einführung:Michael Sturm, Historiker und Mitarbeiter der mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Münster
München, 5. September 1972, zehnter Wettkampftag der Olympischen Sommerspiele. Palästinensische Terroristen überfallen das olympische Dorf und nehmen neun israelische
Sportler als Geiseln. Tim Fehlbaums Inszenierung der Live-Berichterstattung des ABC-Sports-Teams regt dazu an "sich Gedanken zu machen über die Komplexität von Krisenberichterstattung und über die Macht der Bilder." (epd Film)
Dienstag, 14.4., 18 Uhr, Cinema
Die verlorene Ehre der Katharina Blum
(Deutschland 1975 · Regie: Volker Schlöndorff, Margarethe von Trotta, 106 Min.)
Einführung: Dr. Julia Paulus, LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte
Die junge Katharina Blum verbringt die Nacht mit einem mutmaßlichen Terroristen und gerät ins Visier von Polizei und Medien. Angefeindet und diffamiert greift sie schließlich selbst zur Waffe. Basierend auf der gleichnamigen Erzählung von Heinrich Böll, der am Drehbuch beteiligt war, beleuchtet der Film die Machenschaften der Boulevardpresse vor dem Hintergrund der bundesdeutschen Terrorjahre.
Dienstag, 21.4., 18 Uhr, Cinema
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(Rumänien/Luxemburg 2019 · Regie: Alexander Nanau, 109 Min. · Original mit Untertitel)
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Nach dem Brand eines Musikclubs in Bukarest sterben 2015 zahlreiche Opfer in Krankenhäusern. Ein Team der Sport-Zeitung Gazeta Sporturilor deckt einen dafür maßgeblich verantwortlichen Betrugs- und Korruptionsskandal im rumänischen Gesundheitssystem auf. Die Berichterstattung löst eine politische und soziale Protestbewegung gegen die Misswirtschaft im Land aus, die schließlich einen Regierungswechsel herbeiführt.
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Einführung: N. N.
Als ein amerikanischer Schriftsteller während des chilenischen Staatsstreichs im September 1973 verschwindet, begeben sich seine Frau und sein Vater (Sissy Spacek und Jack Lemmon) auf die Suche nach ihm. Je tiefer sie in die Machenschaften der Putschisten und des CIA eindringen, desto mehr schwindet ihr Vertrauen in ihre eigene Regierung.
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1983. Der Film wartet mit einer deutschen Starbesetzung auf und attackiert als "grell-freche Posse mit grotesken Zügen gesellschaftliche Doppelmoral sowie die 'Wiederholbarkeit von Geschichte'". (Lexikon des internationalen Films)
Präsentieren die diesjährige Filmreihe "Drehbuch Geschichte" 2026 (v. l..): Jens Effkemann (Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.), Prof. Dr. Stefan Höppner (LWL-Literaturkommission für Westfalen), Karolin Engel (Geschichtsort Villa ten Hompel), Prof. Dr. Markus Köster (LWL-Medienzentrum für Westfalen), Jens Schneiderheinze (Die Linse e.V.), Jessica Best (LWL-Medienzentrum für Westfalen), Stefan Querl (Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V.). �Foto: LWL / Alona Arens
MVZ, 5. März 2026, 10:12 Uhr
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expertBorken, 5. März 2026, 10:00 Uhr
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expert Coe, 5. März 2026, 10:00 Uhr
**Betriebsratswahlen in Münster: Stärkung der Mitbestimmung für Beschäftigte**
Betriebsratswahlen: Mehr Mitbestimmung für Münster
NGG Münsterland wirbt für starke Betriebsräte
Mehr Lohn, mehr Freizeit, mehr Mitbestimmung – mit Betriebsrat sind die Arbeitsbedingungen spürbar besser. Bei den Wahlen vom 1. März bis 31. Mai können Beschäftigte ihre Betriebsräte neu wählen und so ihre Interessen im Betrieb vertreten. In Münster sind rund 236.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in knapp 5.090 Betrieben wahlberechtigt, wie die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mitteilt.
Egal, ob in der Industrie, im Handwerk, in der Lebensmittelindustrie oder der Bäckerei: Überall, wo es mehr als fünf Beschäftigte gibt, kann die Belegschaft einen Betriebsrat wählen. Dabei zählen Vollzeit- und Teilzeitkräfte genauso wie Auszubildende. „Der Betriebsrat bündelt die Stimmen der Beschäftigten und verleiht ihnen so mehr Gewicht gegenüber der Leitungsebene. Auf dieses Sprachrohr muss die Unternehmensführung hören“, sagt Helge Adolphs von der NGG Münsterland. Allerdings gebe es in einem Großteil der Unternehmen in Münster immer noch keinen Betriebsrat: „Beschäftigte verschenken damit ihre Chance, wichtige Entscheidungen im Unternehmen zu beeinflussen“, erklärt Helge Adolphs in einer Pressemitteilung der Gewerkschaft..
Studie belegt: Gewerkschaft und Betriebsrat holen gemeinsam mehr raus
Besonders wichtig sei das Zusammenspiel von Gewerkschaft und Betriebsrat. Denn hier herrsche Arbeitsteilung: Während sich die Gewerkschaft für einen guten Tarifvertrag und damit für faire Löhne einsetze, sorge der Betriebsrat im Unternehmen dafür, dass die Beschäftigten tatsächlich profitierten. „Betriebe mit Tarifvertrag bieten deutlich bessere Arbeitsbedingungen als vergleichbare Betriebe ohne Tarifbindung. Ohne Tarifvertrag fehlt Beschäftigten rechnerisch ein volles Monatsgehalt – zudem fällt pro Jahr eine Woche Mehrarbeit an“, sagt Helge Adolphs. Der NGG-Geschäftsführer beruft sich dabei auf Studien des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung.
Betriebsräte gestalten zudem die Ausbildung aktiv mit: „Mehr Azubis fürs Unternehmen und weniger Probleme bei der Ausbildung – so lässt sich das Engagement von Betriebsräten auf den Punkt bringen, wenn es um den Nachwuchs im Unternehmen geht“, sagt Helge Adolphs. Außerdem, so die NGG Münsterland, helfe ein Betriebsrat, Jobs zu sichern, wenn es im Unternehmen krisele: „Ein Betriebsrat setzt immer auf vernünftige Konzepte, um Arbeitsplätze zu erhalten“, erklärt Adolphs.
Die Lebensmittelindustrie in der Region biete zwar „in der Regel krisenfeste Jobs“. Trotzdem bringe ein Betriebsrat in der Nahrungsmittelherstellung viele Vorteile: „Das fängt bei den Regeln für die Urlaubsplanung an. Auch bei der betrieblichen Weiterbildung und dem Gesundheitsschutz redet der Betriebsrat mit. Und schließlich sorgt der Betriebsrat dafür, dass es bei Schichtplänen keine Unstimmigkeiten gibt“, erklärt Adolphs.
Alle vier Jahre wählen die Beschäftigten bundesweit von März bis Mai ihre Betriebsräte. In der Stadt der Türmer unterstützt die NGG Münsterland Belegschaften in Unternehmen der Lebensmittelherstellung oder Gastronomie, ihren Betriebsrat zu wählen oder neu zu gründen: region.muensterland@ngg.net, (0251) 364 920
MVZ, 5. März 2026, 09:53 Uhr
Mit Maria unterwegs: *FRÜHTISCH* am 4. März 2026
https://youtu.be/bgUYtHUFxpA?is=99_kNJl08LP2DY8k
OBS Coesfeld, 5. März 2026, 07:37 Uhr
„Westfalen, wo es weh tut“
Offene Radtour zu Orten der Zeitgeschichte ohne Voranmeldung / Start am Samstag, 7. März, um 11 Uhr vor dem Wolfgang Borchert Theater, Am Mittelhafen 10 in Münster.
Auf großes Interesse stößt ein Angebot am Samstag, 7. März, ab 11 Uhr per Fahrrad: Die Route führt zu historisch kontaminierten Stätten der NS-Zeit sowie zu Orten der jüngeren Zeitgeschichte wie dem „Kiepenkerl“ und kontrovers diskutierten Punkten: Wie etwa zu dem Tatort in Münster, an dem die trans* Person Malte C. während des Christopher Street Days 2022 angegriffen worden war, oder Plätzen, an denen die Pressefreiheit in Gefahr war. Es handelt sich um Orte im Stadtgebiet, die berühren oder zum Diskutieren anregen, und um Aspekte, die an dem Samstag vor dem Internationalen Frauentag bestehende Ungleichheit und Ungerechtigkeit in unserer Gesellschaft kritisch spiegeln, wie es in der Ankündigung heißt.
„Westfalen, wo es weh tut“, lautet daher der Titel der offenen Tour, die Stefan Querl und Norbert Schücker aus dem Team in der Villa ten Hompel anbieten. Es handelt sich um eine Kooperation mit dem Förderverein des Hauses, mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub im Kreisverband Münsterland, mit „Gegen Vergessen Für Demokratie“ in der Region und mit dem Wolfgang Borchert Theater.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, wohl aber strikte Verkehrssicherheit, was die genutzten Leezen anbelangt: Geradelt wird auf eigene Gefahr, aber unterwegs auch so, dass auch Ungeübte oder Familien mit kleineren Kindern, Backfietsen oder mit Anhängern sicher mithalten und dass Neuzugezogene sich schnell orientieren können. Etwa 25 Kilometer werden insgesamt zurückgelegt. Einmalig gehört das Theater zu den Kooperationspartner*innen angesichts der jüdischen Geschichte des Flechtheim-Speichers, in dem es sich am Hafen befindet, und wegen seiner vielbeachteten aktuellen Produktion „Die Heimsuchung“, einer Fassung für die Bühne von Intendantin Tanja Weidner auf Grundlage des Romans von Jenny Erpenbeck.
Vor dem Theatereingang ist auch der Start- und Treffpunkt für die Hafen- und Innenstadt-Tour: Die Adresse lautet Am Mittelhafen 10 in Münster. Auf eigene Kosten sind während der drei Stunden unterwegs Verzehrpausen eingeplant. Das Angebot endet mit einem Rundgang durch den Geschichtsort Villa ten Hompel und einer Führung durch die Dauerausstellung „Geschichte Gewalt Gewissen“. Für Mitglieder der beteiligten Organisationen ist die Teilnahme der Tour frei. Andere zahlen 5 €, ermäßigt 3 €.
Bild: Der Tatort in Münster am Hafenplatz, an dem die trans* Person Malte C. während des Christopher Street Days 2022 angegriffen worden war, ist auch Station der etwas anderen Radtour. Foto: Frank Biermann
MVZ, 4. März 2026, 23:07 Uhr
Frühlingszauber: Verkaufsoffener Sonntag in Ahaus! 🌷🛍️
🛍️🌷 Verkaufsoffener Sonntag in Ahaus – Shopping mit Frühlingslaune!
Am Sonntag öffnet die Innenstadt von Ahaus von 13:00 bis 18:00 Uhr ihre Türen zum entspannten Einkaufsbummel.
Freu dich auf attraktive Aktionen und Schnäppchen-Angebote im Einzelhandel: Viele Geschäfte überraschen mit besonderen Rabatten, Frühlingsdeals und exklusiven Sonntagsaktionen. Perfekt, um dir neue Lieblingsstücke zu sichern oder dich für Haus & Garten inspirieren zu lassen.
Passend zum Ostermarkt dreht sich alles um „Frühjahrsputz – alles für Haus & Garten“. Ob frische Deko, praktische Alltagshelfer oder Ideen für dein nächstes Projekt – die Fußgängerzone wird zur lebendigen Einkaufsmeile mit echtem Mehrwert.
Nimm dir Zeit zum Stöbern, Entdecken und Sparen – wir freuen uns auf deinen Besuch! 🌸🛒
Ahaus.de, 4. März 2026, 20:00 Uhr
St. Patrick's Week: Grüner Genuss und irischer Flair! 🍀
Grün, grün, grün ist alles, was wir haben... und für die St. Patrick's Week braucht ihr genau das. ☘
Eiskaltes, grünes Original T, das die Kehle runterfließt, knackige grüne M&M's und Deko, die Euch direkt nach Irland beamt. Kleeblätter, gute Laune und jede Menge St. Patrick's Spirit, seid Teil des Events! 🍻
The Unbrexit, 4. März 2026, 19:00 Uhr
Chainlink schlägt alle – außer Bitcoin & Ethereum! 🔗
🔥 In unserer Fire Round verrät Jan seine Einschätzung zum Kryptomarkt:
Chainlink schlägt viele Coins – doch zwei bleiben für ihn unantastbar: Bitcoin und Ethereum.
Aber dann kommt die entscheidende Frage:
Was ist langfristig besser – Krypto oder Gold?
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FastFirst., 4. März 2026, 18:04 Uhr
Münster-Koalition präsentiert ausgeglichenen Doppelhaushalt mit schmerzhaften Einsparungen
Haushaltssicherung vermieden, soziale Härten abgefedert -
Münster-Koalition legt Doppelhaushalt vor
Den beteiligten Politiker*innen der Münster-Koalition aus Grünen, SPD und Volt war anzumerken, dass sie diesen Job nicht zum ersten Mal gemeinsamen erledigt haben. Bereits zum sechsten Mal haben sich die drei beteiligten Parteien auf einen gemeinsamen Haushalt geeinigt. Das ist Zeiten knapper kommunaler Finanzen kein Zuckerschlecken zumal es schon eine umfangreiche Liste mit 100 Punkten an der Zahl aus der Verwaltung vorliegt, an der man sich abarbeiten muss. Geleitet waren die Beschlüsse der Koalition wie es in einer gemeinsamen Pressemitteilung heißt, „von einem Dreiklang: Konsolidieren wo es nötig ist, schützen, was den Zusammenarbeit sichern, und dort investieren, wo es nötig ist.“ Soweit so gut, die Formulierung der Zielen könnte auch in jeder Haushaltspräambel einer anderen Kommunen stehen. Etwas übers Ziel hinaus schießen die Verkäufer der Rathauspolitik wenn sie auch noch soziale Gerechtigkeit versprechen. Die kann der Sparhaushalt nicht herstellen, dazu sind viel rigidere Maßnahmen nötig als ein Stadtrat beschließen könnte.
Da wo die Verwaltung vorschlug wo man bei sich selbst also verwaltungsintern sparen - man wundert sich was da plötzlich möglich ist - da sind die Politiker natürlich gerne mitgegangen. „Der Hauptteil der Einsparungen rührt daher“ erläutere Andrea Blome, grüne Fraktionssprecherin. Und ihr Co-Sprecher Albert Wenzel macht deutlich, dass die schwierige Haushaltslage auch vor Münster keinen Halt macht. Deshalb hat die Koalition 93 Prozent der Sparvorschläge der Verwaltung übernommen, die schon die Handschrift der grünen Kämmereien trugen. In sieben Prozent der Fällen, wich die Politik von den Verwaltungsideen ab. Das zentrale gemeinsame Ziel die Verhinderung der Hauahaltssicherung habe man erreicht so Wenzel.Im Gegenzug könne sich die Stadt nicht mehr alle freiwilligen Leistungen erlauben.
Der SPD-Fraktionsvorsitzenden Lia Kirsch lag die Schulsozialarbeit am Herzen, deren Streichung eine der Sparvorschläge waren, die aus der Verwaltung kamen. Förderinseln und Schwimmfahrten für Schulkinder blieben erhalten. „Wir wollen weiter denen helfen, die es am nötigsten haben, den benachteiligten Stadtteilen und benachteiligten Menschen. Deshalb soll es zusätzliche Kita-Förderung in Coerde und ein Stadtteil-Gesundheitszentrum für Berg Fidel geben, nachdem dort die letzte Arztpraxis geschlossen hat.
Der Volt-Fraktion mit Maren Berkenheide und Sven Konopka wies auf die gezielte Bereitstellung von Mitteln aus dem 1,7 Milliarden schweren Haushalt für die Digitalisierung hin. Die Digitalisierung der Verwaltung soll mittelfristig zur Erleichterung etwa bei der Bearbeitung von Wohngeld und Kita-Beiträgen eingesetzt werden soll.
Interessant ist vielleicht auch einmal zu sehen woran zukünftig alles gespart werden soll. Zum Beispiel an der Kleidung der Feuerwehr. Unter Punkt 40 heißt es: Künftige Verwendung von Hosen im Wachdienst, die keine brandschutztechnische Anforderung haben. Verzicht auf Neuanschaffungen von Ausgehuniformen für repräsentative Veranstaltungen. Einsparpotential 26.000 Euro.
Interessant auch: Die Headline: Umgang mit Gratulationen und Ehrenpatenschaften mit der über den Zeitraum von 2026 bis 2028 49 T€ 50 T€ 51 T€ gespart sollen. Unter Punkt 14 ist da zu lesen:
Künftig sollen nur noch die Gratulationen für den Bundespräsidenten für die 100./105. ff Geburtstage (bisher zum 90./95./100. ff), den 65./70./75. Hochzeitstag (bisher zum 50./60./ 65./70./75.) sowie eine Ehrenpatenschaft für das 7. Kind (bisher 4. Kind) und Besuche durch Ratsmitglieder vorbereitet werden.
Und auch das noch: Die Gratulationen zu runden Geburtstagen an aktive Rats- und BV-Mitglieder und ausgeschiedene Mandats- und Ordensträger:innen sollen eingestellt werden.
Über den Punkt 92 wird sich der SC Preußen sicherlich nicht besondern freuen. Da heißt es: Abrechnung geleisteter Brandsicherheitswachdienste der Feuerwehr Münster gemäß Feuerwehrsatzung bei Heimspielen des SC Preußen Münster. Für die Brandsicherheitswachen sollen 90 T€ 90 T€ 90 T€ p.a. 2026 - 2028 eingespart werden.
In der Abrechnung von Dienstleistungen der Verwaltung liegen Potentiale, die bislang nicht
oder nicht in möglicher Höhe gehoben wurden und mit den vorgeschlagenen Maßnahmen
neu betrachtet werden, heißt es dazu im Verwaltungspapier.
last but not least noch ein Sparposten. �Nämlich unter 42) die 42 Werbeprämie für neue Mitarbeitende�Die Werbeprämie i.H.v. 1.000 € für berufserfahrene Mitarbeitende und 500 € für Nachwuchskräfte wird heute unisono gezahlt. Die freiwillige Zahlung von Prämien kann in einem ersten Schritt auf unbefristete Beschäftigung und befristete Beschäftigung von mind. einem Jahr beschränkt werden. In einem zweiten Schritt ist eine Beschränkung auf Mangelberufe denkbar. Mit der Modifizierung der Werbeprämie für neue Mitarbeitende sollen 10.000 Euro im Jahr eingespart werden. Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist. (fb)
Bild: Sie sind mit dem Ergebnis der schwierigen Haushaltsberatungen zufrieden: Maren Berkenheide (Volt), Lia Kirsch (SPD), Albert Wenzel und Andrea Blome (beide Grüne). Foto: Frank Biermann
MVZ, 4. März 2026, 17:45 Uhr
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