Kreide-Malaktion: Fridays for Future protestiert gegen Gaspolitik von Katherina Reiche
Kreide-Malaktion gegen Katherina Reiches Gaspolitik -
130 Fridays for Future-Anhänger demonstrieren auf der Stubengasse
Es war am Freitag auf der Stubengasse nicht zu übersehen: Die Reform zum sogenannten Heizungsgesetz, die am Freitag von Bundestag und Bundesrat beschlossen wurde, stößt auf scharfe Kritik aus der Klimabewegung. Bei einer Kundgebung in der City forderte die Gruppe Fridays for Future neben einem Gasausstieg und Plänen zum Hitzeschutz auch die Entlassung von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche. Die 130 Teilnehmenden schrieben und malten mit Kreide Botschaften auf den Platz.
„Katherina, stop gaslighting us“, „Klimapolitik so rückschrittig, wir sind wieder in der Kreidezeit“ und „Gaskathi, hast du keine Kinder?“ waren nur einige der Botschaften, die die Demonstrierenden auf den Platz brachten. „Die Hitze der letzten Wochen ist keine zufällige Katastrophe. Sie ist das Ergebnis politischer Entscheidungen über Jahrzehnte. Wir stehen heute dafür ein, dass diese Entscheidungen korrigiert werden“, sagt Pau von Fridays for Future Münster laut einer Pressemitteilung. .
Von den Münsteraner Abgeordneten stimmte Stefan Nacke (CDU) für das Gesetz, Sylvia Rietenberg (Bündnis 90/ Die Grünen) und Kathrin Gebel (Die Linke) dagegen. Svenja Schulze (SPD) stimmte als eine von fünf Abgeordneten der Regierungskoalition nicht ab, heißt es in der Pressemitteilung abschließend.
Foto: Fridays for future Münster