**Friedenskulturmonat 2026: Vielfältige Veranstaltungen für Dialog und Begegnung**
„Wie geht Frieden?“ – Friedenskulturmonat lädt im September 2026 zum Mitdenken, Mitreden und Mitmachen ein
„Wie geht Frieden?“ – mit dieser Frage laden 28 Münsteraner Organisationen beim 22. Friedenskulturmonat im September dazu ein, Frieden aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und gemeinsam ins Gespräch zu kommen. Mit Diskussionen, Lesungen, Konzerten, Workshops und Kulturveranstaltungen richtet sich die Reihe an alle, die sich für Demokratie, Zusammenhalt und eine friedliche Zukunft interessieren. Die meisten Veranstaltungen sind kostenfrei und bieten Raum für Austausch, Begegnung und neue Denkanstöße.
Eröffnet wird der Friedenskulturmonat laut itteilung der Veranstalter am Dienstag, dem 1. September, dem Antikriegstag, mit einer Kundgebung und Kranzniederlegung am Zwinger. Die Auftaktveranstaltung erinnert an den Beginn des Zweiten Weltkriegs und setzt zugleich ein Zeichen für Frieden, Freiheit, Demokratie und Gerechtigkeit.
Das Programm greift aktuelle gesellschaftliche Fragen ebenso auf wie historische Erfahrungen und internationale Perspektiven. Am Donnerstag, dem 3. September, lädt der Vortrag „Aufrüstung zu Lasten des Sozialstaats“ dazu ein, über die Auswirkungen steigender Militärausgaben auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu diskutieren.
Am Samstag, dem 5. September, bringen die Pop-up-Konzerte „Musik für den Frieden“ Chöre, Musikgruppen und Solokünstlerinnen und -künstler an verschiedenen Orten in Münster zusammen und setzen musikalische Zeichen für den Frieden. Die Lesung des neuen Buchs „Die Empörungsfalle“ des bekannten Autorenehepaars Saba-Nur Cheema und Meron Mendel am Freitag, dem 11. September, zeigt auf, wie ein konstruktiver Dialog auch bei kontroversen Themen gelingen kann. Ein weiterer Höhepunkt ist am Freitag, dem 25. September, das Friedens- und Kulturfest „Bühne frei für den Frieden!“ auf dem Domplatz. Künstlerinnen und Künstler unterschiedlicher Genres setzen sich dort kreativ mit dem Thema Frieden auseinander und stimmen auf die Verleihung des Alternativen Westfälischen Friedenspreises ein. Zahlreiche weitere Veranstaltungen widmen sich aktuellen internationalen Konflikten, historischen Erfahrungen sowie Fragen eines gerechten Friedens und laden dazu ein, miteinander ins Gespräch zu kommen.
Den traditionellen Abschluss des Friedenskulturmonats bildet am Samstag, dem 26. September, das 18. Münsteraner Friedensmahl auf dem Platz des Westfälischen Friedens. Menschen unterschiedlicher Generationen, Kulturen, Religionen und Lebenswelten kommen dort an langen Tafeln zusammen, teilen Speisen und führen Gespräche unter dem Motto „Es ist Zeit für den Frieden!“. Das gemeinsame Essen steht sinnbildlich für Begegnung, Austausch und ein friedliches Miteinander.
Die Veranstalter des Friedenskulturmonats laden alle Interessierten herzlich ein, die 17 unterschiedlichen Veranstaltungen zu besuchen und sich mit Anderen über Wege zu einem friedlichen Zusammenleben auszutauschen.
Das vollständige Programm, weitere Informationen und kurzfristige Aktualisierungen finden sich unter https://www.frieden-durch-dialog.de/friedenskulturmonat oder www.frieden-muenster.de